Projektnachrichten

2018_11_28_56_be.jpg_ST-EZ(© © Adrian Jankowski / Schwarzkopf-Stiftung)

Diskussion: Kleines Land, globale Nation: Im Gespräch mit Armeniens Staatspräsidenten

In diesem Frühjahr gingen in Armenien hunderttausende, vor allem junge Menschen, auf die Straße, um für ihre demokratische Zukunft friedlich zu demonstrieren. Diese "Samtene Revolution" hat einen Machtwechsel und Neuwahlen eingeleitet. Doch wie geht es nun weiter mit dem Land im Kaukasus? Darüber diskutierten wir mit dem armenischen Staatspräsidenten Armen Sarkissian und Staatsminister Michael Roth.

Jerusalem_Dome_of_the_rock_BW_1_ST-EZ.jpg(© By Berthold Werner / Wikimedia Commons - Public Domain)

Exklusives Interview mit Yossi Alpher und Ghassan Khatib: Erkenntnisse aus 25 Jahren israelisch-palästinensischer Friedensprozess

Am 13. September 1993 begannen Israelis und Palästinenser einen Friedensprozess und schlossen dazu eine Prinzipienerklärung ab, die als das Oslo-Abkommen bezeichnet wird. 25 Jahre später berichten zwei Think-Tank-Veteranen, der Israeli Yossi Alpher und der Palästinenser Ghassan Khatib, im Gespräch mit dem Nahost-Experten der Bertelsmann Stiftung, Christian Hanelt, über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse für die Zukunft des anhaltenden israelisch-palästinensischen Konflikts.

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Interview with Denis Cenusa: Moldova – Giving in to Oligarchs or Fighting for Values and Democracy?

Denis Cenusa is a political scientist from Moldova. He is affiliated to the independent Moldovan Think-Tank “Expert-Grup” and a weekly contributor to the “Info-Prim” Moldovan News Agency. Currently, he works as a researcher at Justus Liebig University in Giessen.

Putin-Rohani-Erdogan_Kreml_Wikimedia-Commons.jpg(© Kremlin.ru / Wikimedia Commons - CC BY 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en)

Analyse: Gegner oder Partner? Die EU und die Nachbarn ihrer Nachbarn

Politische Entscheidungen Russlands, der Türkei, Irans und Saudi-Arabiens wirken sich unmittelbar aus auf Stabilität und Wohlstand in der Nachbarschaft der Europäischen Union sowie auf die EU selbst. In einer neuen Projektinitiative der Bertelsmann Stiftung, in deren Mittelpunkt die EU-Nachbarn stehen, analysieren Länderexperten deshalb auch die Interessen dieser „Schlüsselstaaten“, sowie die Ziele ihrer Politik und Interdependenzen untereinander und im Verhältnis zur EU.

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Analyse: Superwahljahr 2019 für das größte Transformationsland der Östlichen Partnerschaft

Demokratisch organisierte politische Parteien sind von herausragender Bedeutung für ein transparentes Parteien- und Regierungssystem und freie und faire Wahlen. Auch fünf Jahre nach dem Euromaidan verdienen die politischen Parteien der Ukraine diesen Namen oft nicht, weil sie meist Instrument in den Händen einzelner Mächtiger sind, die eigene wirtschaftliche Interessen absichern oder durchsetzen wollen.

IMG_4135_AHK_Tunesien_2018_ST-EZ.JPG(© Sonja Miekley / AHK Tunesien)

Stakeholder Dialog in Tunesien: Tunesien: Von Reformen in Osteuropa lernen

Tunesien verhandelt mit Brüssel über mehr Integration. Die Ukraine, Georgien und die Republik Moldau sehen in der engeren wirtschaftlichen und rechtlichen Verflechtung mit der EU die Chance, Strukturreformen bei sich voranzubringen. Der direkte Austausch gab Einblick in unterschiedliche Wege der Ausgestaltung.

Irina_Scherbakowa_Lunchtime_2018_St-CC.JPG(© Bertelsmann Stiftung)

Kommentar: Russland begreifen ist anders als Russland verstehen

Zu Beginn der Fußball-WM 2018 hatte die Bertelsmann Stiftung Besuch aus Moskau. Die Historikerin und Publizistin Irina Scherbakowa gab am 20. Juni in Berlin Einblicke in die aktuelle Lage in ihrem Land.

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Blickpunkt: Bundeskanzlerin in den Ländern der Flüchtlingskrise

Die Bundeskanzlerin bereist Jordanien und den Libanon, um sich über die Bekämpfung von Fluchtursachen und Hilfen für die Gastländer von Geflüchteten zu informieren. Sehr menschliche Einblicke in Gründe für Flucht und Migration gibt der soeben erschienene Band „Wege aus der Flucht. Warum Menschen fliehen“.

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Kommentar: Spielerisch Nationalismus pflegen – Die Fußball-WM in Russland als Politikum

Der Sport und seine Großereignisse sind ein beliebtes Instrument der russischen Regierung geworden. Sportpolitik ist ein wesentlicher Teil  jener Staatsführung, die den Anschluss an die sowjetische Vergangenheit sucht. Ein Kommentar von Miriam Kosmehl und Richard Arnold.

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Twelve Stars: Online-Debatte zur Zukunft der EU

Gemeinsam mit dem Projekt "Twelve Stars" startet die Bertelsmann Stiftung ab 18. Mai eine europaweite Online-Debatte. Das Projekt will führende EU-Experten und Wissenschaftler mit Bürgern aus ganz Europa zusammenbringen, um gemeinsam über die drängendsten Fragen zur Zukunft der Europäischen Union zu diskutieren.

Wikimedia_Destruction_in_Homs_4.jpg(© By Bo yaser (Own work) / Wikimedia Commons - CC-BY-SA 3.0,  https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en)

Überblick: Sieben Jahre syrischer Bürgerkrieg – kein Ende von Tod und Leid

Im März trat der Konflikt in sein achtes Kriegsjahr. Er startete 2011 mit sozialen und politischen Protesten, eskalierte in einen Bürgerkrieg und entwickelte sich zu einem Stellvertreterkrieg unterschiedlicher Akteure. Entscheidend sind Iran, Russland, die Türkei und zunehmend Israel und die USA. Die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht.

Putin_Presidential_Address_to_the_Federal_Assembly_2018-03-01_08_ST-EZ.jpg(© www.kremlin.ru / via Wikimedia Commons - CC-BY 4.0, http://creativecommons.org/licenses/by/4.0)

Kommentar: Putin vor der Wiederwahl – mehr von der Droge Nationalismus

In Russland sorgt am kommenden Sonntag nicht Wladimir Putins Wiederwahl für Spannung, sondern die Wahlbeteiligung. Denn der einzige ernsthafte Herausforderer Alexei Nawalny, selbst nicht als Kandidat zugelassen, ruft zum Wahlboykott auf. Putin mobilisiert, indem er Russlands militärische Schlagkraft demonstriert. Ein Kommentar unserer Osteuropa-Expertin Miriam Kosmehl.

Jerusalem_from_mt_olives.jpg(© Wayne McLean (Jgritz) / Wikimedia Commons - CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de)

Kommentar: Trumps Jerusalem-Entscheidung – Radikale in Nahost profitieren

Die Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels einseitig anzuerkennen, stärkt die antiwestlichen Kräfte vom sogenannten "Islamischen Staat", Hamas, Hisbollah, Iran bis zu den Präsidenten Erdogan und Putin. Neue Turbulenzen sind zu erwarten, wenn Trump auch aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen sollte. Ein Blick in die neuen Konfliktstrukturen im Nahen Osten liefert unser Nahostexperte Christian Hanelt.

Kurdische_Flagge_8573101882_89ec8db674_o_ST-EZ(© Mustafa Khayat / Flickr - CC BY-ND 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/)

Kommentar: Turbulenzen in Nahost durch Kurden-Referendum

Neue Turbulenzen erfassen den kriegsgeschüttelten Nahen Osten. Es zeichnet sich ab, dass eine überwältigende Mehrheit der Kurden im Nord-Irak für ihre staatliche Unabhängigkeit votiert. Sie fordern auch ihren Lohn für den nahen Sieg über den "Islamischen Staat" ein. Das Ja-Votum ist hoch symbolisch aber nicht bindend. Wichtig ist jetzt, in welcher Form die Kurdenführer das Ergebnis politisch spielen. Nichtsdestotrotz haben Bagdad, Teheran und Ankara Widerstand angekündigt.

European Neighbourhood Policy - East and South(© Sebastian Pfütze)

Veranstaltung: Auf gute Nachbarschaft im Süden und Osten

Bürgerkriege in Syrien, Libyen und der Ost-Ukraine, große wirtschaftliche und soziale Probleme in den Staaten Nordafrikas: Europa ist derzeit umgeben von Krisen und Konflikten. Was kann die "Europäische Nachbarschaftspolitik" hier tun? Das diskutierten wir am 14. Juli in Berlin mit den Außenministern Estlands, Maltas und weiteren Experten.

bazaar-1853361.jpg(© Pexels / pixabay.com - Public Domain)

Naher Osten: Deutsche Firmen zwischen Iran und Saudi-Arabien – Zwei Regionalmächte mit großem Potential sind sich spinnefeind

Der Arabisch-Persische Golf wird dominiert von den beiden Regionalmächten Iran und Saudi-Arabien. Die Golfregion ist reich an Öl, Gas, Kultur, Geschichte, Religion, Geld, jungen Menschen und Waffen. Doch die beiden Regime verstehen und gerieren sich als Kontrahenten. Politisch, ideologisch und religiös weit auseinander sind Iran und Saudi-Arabien doch geographisch unverrückbare Nachbarn. Beide Länder haben einen hohen Import- und Investitionsbedarf. Ein vielversprechendes wie schwieriges Terrain für deutsche Unternehmer. Geschäftsleute können wichtige Brücken der Verständigung bauen und einen Teil dazu beitragen, dass ein neuer Krieg am Golf verhindert wird.

IMG_2178_escaping_the_escape.jpg_ST-EZ(© ISP, Warschau)

Veranstaltung: Warum Menschen flüchten oder auswandern

Kriege, Konflikte, korrupte Regime und Arbeitslosigkeit treiben Menschen zur Flucht und Migration aus ihrer Heimat. Darüber sprachen Autoren der Publikation „Escaping the Escape – Europe and the Humanitarian Migration Crisis“ bei zwei Veranstaltungsreihen in europäischen Hauptstädten.

General vue(© European External Action Service / Flickr - CC BY-NC-ND 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

Publikation: Kosten und Nutzen der DCFTA

Was bringen, was kosten die Freihandelsabkommen (DCFTA) zwischen EU und Georgien, Moldova und der Ukraine? Und was muss geschehen, damit sie ihr Potential nutzbringender entfalten können?

16969008478_36ccc11324_o.jpg(© Xinhua/Pan Chaoyue / Flickr - CC BY-NC-ND 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

Spotlight Europe: Auf Spurensuche: Syrische Flüchtlinge im Nahen Osten

Der syrische Bügerkrieg trieb bislang rund vier Millionen Menschen in die Flucht. Viele harren seit Jahren in den Nachbarländern in ärmlichen Verhältnissen aus – oft ohne Aufenthaltsgenehmigung, Arbeit, Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Eine Rückkehr nach Hause scheint in weiter Ferne. Wir sprachen vor Ort mit den Menschen.

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Kommentar: Der Tag der Entfremdung: Die Auswirkungen des Brexits auf die EU

Die Entscheidung Großbritanniens für den Brexit markiert eine Wasserscheide in der Geschichte der europäischen Integration. Zum ersten Mal verlässt ein Mitgliedstaat die EU. Wie sollte die EU darauf reagieren? Kann das europäische Integrationsprojekt, wie wir es bisher kennen, überhaupt noch gerettet werden?

David_Cameron_12974587273_ddf6d8fbd1_o.jpg(© Number 10 / Flickr - CC BY-NC-ND 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

Studie: EU-Deal zu Brexit: Alles oder nichts

Beim EU-Gipfel am 18. – 19. Februar wurde eine „neue Regelung für das Vereinigte Königreich innerhalb der EU“ beschlossen. Sie markiert einen Wendepunkt, da hiermit anerkannt wird, dass der EU-Integrationsprozess keine Einbahnstraße auf dem Weg zu einer „immer engeren Union“ ist. Fortan stehen den Mitgliedstaaten unterschiedliche Wege der Integration offen, ohne Verpflichtung auf ein gemeinsames Ziel.

David_Cameron_12974587273_ddf6d8fbd1_o.jpg(© Number 10 / Flickr - CC BY-NC-ND 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/)

EU-Reform: Wird Cameron das bekommen, was er will?

Wie geht es weiter mit der EU und Großbritannien? Verschiedene europäische Denkfabriken haben in einer simulierten Sitzung durchgespielt, welche Ergebnisse künftige Verhandlungen mit London über EU-Reformen bringen könnten.

6175011359_8f55c71738_o.jpg ST-EZ(© Magharebia / Flickr - CC BY 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Strategiepapier: Tunesien braucht ein Sicherheitspaket

Weckruf: Nach dem Attentat auf Touristen in Sousse braucht Tunesien Hilfen bei der Implementierung von Demokratie und Marktwirtschaft sowie schnelle und schlagkräftige Unterstützung beim Aufbau seiner Sicherheitskräfte.

20150624-9182-veldemanphoto.jpg Streitgespräch ST-BRU(© Philippe Veldeman, Photographer)

Veranstaltung: Letzte Chance – mehr Europa oder weniger?

Haben wir uns mit dem Euro übernommen? Droht in Folge das europäische Einigungswerk zu scheitern?

16424614321_a56ebdbe1c_o.jpg(© Olga Sarrado Mur; CEPS)

Konferenz: Ein Neuanfang für die Europäische Union

Ist die personell erneuerte EU in der Lage, einen Neuanfang zu machen? Was sind die politischen Herausforderungen in 2015? Wie kann die EU die Beziehungen zu ihren Nachbarn stabilisieren? Diese Fragen waren Gegenstand des diesjährigen "Brussels Think Tank Dialogue".

3488851180_de6320d0ab_o.jpg(© World Economic Forum / swiss-image.ch/Monika Flueckiger - © CC BY-NC-SA 2.0, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/)

Kommentar: Putins eingefrorene Konflikte

Putins Vorgehen im Ukraine-Konflikt folgt einem eingeübten Muster. Stefani Weiss schlüsselt es auf.