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Phil Dera

Rat für Kulturelle Bildung: Kulturelle Bildung - nur ein "Nice-to-have"?

Auf keinen Fall! Sie steht für die Allgemeinbildung in den Künsten und durch die Künste. Sie trägt zum „Mensch werden“ und „Mensch sein“ bei, denn wir erleben durch sie einen neuen, eigenen Weltzugang. Gestützt von Experten aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis setzt sich der Rat für diesen Eigenwert und Anerkennung ein.

Ein starker Zusammenschluss!

Der Rat für kulturelle Bildung e.V. wurde 2012 gegründet. Das Hauptprojekt des Stiftungsverbund ist ein hochkarätiger, unabhängiger Expertenrat von derzeit 13 Mitgliedern aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis. Sie stammen aus den Bereichen Tanz- und Theaterpädagogik, Musik- und Literaturvermittlung, Bildungsforschung, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Kulturwissenschaften, Medien, Kulturpolitik, Kulturelle Bildung und die Künste.

Braucht es „noch einen Rat“?

Viele Menschen nehmen Kulturelle Bildung als ein nettes Zusatzangebot wahr. Dass sie jedoch einen wesentlichen Beitrag am „Mensch werden“ und „Mensch sein“ hat, unterschätzen sie. Bildung ist weit mehr als ein mathematisch-naturwissenschaftliches oder sprachliches Verständnis, sondern gehören ebenso auch die praktischen, ethischen und ästhetischen Erfahrungen und Haltungen dazu. Hier setzt der Rat an: Durch seine jährlichen Denkschriften, Empfehlungen und Fachgespräche regt er zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Kulturelle Bildung an und unterstreicht ihre Rolle für die Allgemeinbildung in den Künsten und durch die Künste.

Unabhängigkeit ist das Besondere

Das Besondere am Rat für Kulturelle Bildung ist seine Unabhängigkeit. Er vereint Experten aus unterschiedlichsten Bereichen der Kultur und gewährleistet so einen interdisziplinären Blick auf die kulturelle Bildungslandschaft. Die Experten sind nicht als Vertreter von Vereinen, Parteien oder Verbänden in diesem Gremium sondern ausschließlich auf Grund ihrer persönlichen Expertise und unterliegen keinen Weisungen des Stiftungsverbunds. Das macht die gemeinsame Arbeit äußerst fruchtbar-  und unterscheidet die Empfehlungen des Rates wesentlich von denen klassischer Lobbyisten. Er richtet sich als „critical friend“ an die Verantwortlichen und Handelnden in Politik, Wissenschaft und Praxis der kulturellen Bildung und Bildung.

Denkschrift

Bildungspolitik muss digitale Bildung in Schule umfassender denken

Die kulturelle Dimension der Digitalisierung bietet Schulen innovative pädagogische Zugänge – Rat für Kulturelle Bildung legt seine neue Denkschrift „Alles immer smart. Kulturelle Bildung, Digitalisierung, Schule“ vor.

Pressemitteilung

"Starke-Familien-Gesetz": Zugang zu kultureller Teilhabe muss verbessert werden

Rat für Kulturelle Bildung begrüßt Gesetzentwurf und appelliert an Länder und Kommunen, das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) praxistauglicher umzusetzen. Die Stellungnahme und Pressemitteilung finden Sie hier.

Aktuelles aus dem Forschungsfonds

Der Forschungsfonds Kulturelle Bildung lädt ein zur Tagung: "Welche Forschung braucht die Kulturelle Bildung?" vom 14.-15. März 2019 in Münster. Sie beleuchtet aktuelle empirische Forschungsergebnisse und Diskurse in der Kulturellen Bildung und den Einfluss der Forschungsergebnisse auf die Vermittlungspraxis.

Details zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Das Bildungs- und Teilhabepaket geht an Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien vorbei und muss von der kommenden Bundesregierung grundlegend reformiert werden.
Prof. Dr. Holger Noltze, Sprecher des Rates für Kulturelle Bildung

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