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Phil Dera

Ein starker Zusammenschluss!

Der Rat für kulturelle Bildung e.V. wurde 2012 gegründet. Das Hauptprojekt des Stiftungsverbund ist ein hochkarätiger, unabhängiger Expertenrat von derzeit 11 Mitgliedern aus Wissenschaft und künstlerischer Praxis. Sie stammen aus den Bereichen Tanz- und Theaterpädagogik, Musik- und Literaturvermittlung, Bildungsforschung, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Kulturwissenschaften, Medien, Kulturpolitik, Kulturelle Bildung und die Künste.

Braucht es „noch einen Rat“?

Viele Menschen nehmen Kulturelle Bildung als ein nettes Zusatzangebot wahr. Dass sie jedoch einen wesentlichen Beitrag am „Mensch werden“ und „Mensch sein“ hat, unterschätzen sie. Bildung ist weit mehr als ein mathematisch-naturwissenschaftliches oder sprachliches Verständnis, sondern gehören ebenso auch die praktischen, ethischen und ästhetischen Erfahrungen und Haltungen dazu. Hier setzt der Rat an: Durch seine jährlichen Denkschriften, Empfehlungen und Fachgespräche regt er zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Kulturelle Bildung an und unterstreicht ihre Rolle für die Allgemeinbildung in den Künsten und durch die Künste.

Unabhängigkeit ist das Besondere

Das Besondere am Rat für Kulturelle Bildung ist seine Unabhängigkeit. Er vereint Experten aus unterschiedlichsten Bereichen der Kultur und gewährleistet so einen interdisziplinären Blick auf die kulturelle Bildungslandschaft. Die Experten sind nicht als Vertreter von Vereinen, Parteien oder Verbänden in diesem Gremium sondern ausschließlich auf Grund ihrer persönlichen Expertise und unterliegen keinen Weisungen des Stiftungsverbunds. Das macht die gemeinsame Arbeit äußerst fruchtbar-  und unterscheidet die Empfehlungen des Rates wesentlich von denen klassischer Lobbyisten. Er richtet sich als „critical friend“ an die Verantwortlichen und Handelnden in Politik, Wissenschaft und Praxis der kulturellen Bildung und Bildung.

Pressemitteilungen:

Bildungs- und Teilhabepaket: Millionen Euro liegen brach

In der Pressemitteilung vom 28.04.2017 lesen Sie, dass allein in Nordrhein-Westfalen 58 Millionen Euro für soziokulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen pro Jahr verloren gehen. Bundesweit liegen jährlich Beträge im dreistelligen Millionenbereich brach. Der Rat für Kulturelle Bildung fordert Reformen der künftigen Bundesregierung

Das Bildungs- und Teilhabepaket geht an Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien vorbei und muss von der kommenden Bundesregierung grundlegend reformiert werden.

Prof. Dr. Holger Noltze, Sprecher des Rates für Kulturelle Bildung

Eine Studie zeigt: "Kommunen brauchen Unterstützung bei der Kulturellen Bildung"

Kulturelle Bildung hat in Deutschlands Kommunen nach wie vor Konjunktur, aber bei der Umsetzung hakt es leider noch. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie „Städte/Geld/Kulturelle Bildung. Horizont 2016“, die der Rat für Kulturelle Bildung in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag (DST) durch die Prognos AG durchführen ließ. Ziel der Befragung war es, aussagekräftige und belastbare Erkenntnisse auf die Fragen zu erhalten, wie Kulturelle Bildung in den Städten organisiert, koordiniert und vor allem finanziert wird. Lesen Sie weitere Ergebnisse in der Pressemitteilung "Kommunen brauchen Unterstützung bei der Kulturellen Bildung" vom 08.12.2016!

Forschung zur Kulturellen Bildung gewinnt an Bedeutung

In der Pressemitteilung "Große Resonanz bei 7. Jahrestagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung" vom 02.11.2016 lesen Sie, dass die empirische Bildungsforschung in der Kulturellen Bildung zunehmend an Bedeutung gewinnt, vor allem wenn es um die Frage der inner- und außerfachlichen Wirkungen geht. Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung tagte zum 7. Mal , in diesem Jahr in Kooperation mit dem Stiftungsverbund Rat für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel.

  • Gegründet 2012
  • 7 Stiftungen: ALTANA Kulturstiftung, Bertelsmann Stiftung, Deutsche Bank Stiftung, Karl Schlecht Stiftung, PwC-Stiftung, Robert Bosch Stiftung und Stiftung Mercator
  • Jährlich ein Jahresbericht zur Lage
  • 11 Mitglieder
  • Budget: rd. 1,5 Mio. € (1. Laufzeit, Juni 2012-2016); rd. 1,6 Mio € (2. Laufzeit 2016-2019)