Jugendliche stehen eng zusammen und umarmen sich

Kinder, Jugendliche und Familien konsequent beteiligen!

Wie soll eine partizipative kommunale Kinder- und Jugendhilfe der Zukunft gestaltet sein, die noch konsequenter als bisher an den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und Familien orientiert ist?

Foto Anja Langness
Dr. Anja Langness
Senior Project Manager
Foto Hanna Giesen
Hanna Giesen
Project Manager

Partizipation in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe

Mehr Partizipation in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe

Gemeinsam mit den Expert:innen aus Kommunen, Trägern der freien Wohlfahrtspflege sowie aus Wissenschaft und Fachpolitik wollen wir neue Impulse setzen und uns für mehr Partizipation von Kindern und Familien in den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe einsetzen. Wir fokussieren uns auf dieses nicht neue, aber immer aktuelle und voraussetzungsreiche Thema, weil Partizipation für die Qualität und Wirkung der Jugendh​​ilfe-Maßnahmen von so großer Bedeutung ist.

Die Anforderungen an Partizipation reichen von der Mitwirkung an der Jugendhilfeplanung über die Transparenz jugendamtlicher bzw. kommunaler Entscheidungen insgesamt hin zur Gestaltung des Alltags in (offenen) Einrichtungen und der Zugänge zu den Angeboten. Partizipation ist in allen Stadien des jugendamtlichen Handelns bzw. der Hilfegestaltung durch freie Träger möglich und nötig, in offenen Einrichtungen, individuellen Beratungsprozessen des Jugendamtes oder freier Träger, bei ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung, auch und gerade im Kinderschutz.

Online-Konsultation

Dazu haben wir zunächst eine Online-Konsultation mit Experten aufgesetzt: Hier diskutieren wir mit Fachkräften und Expert:innen der Kinder- und Jugendhilfe über das Thema Partizipation in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe . 

Unsere übergeordnete Frage lautet: 

Wie soll eine partizipative kommunale Kinder- und Jugendhilfe der Zukunft gestaltet sein, die noch konsequenter als bisher an den Bedarfen und Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und Familien orientiert ist? 

Deswegen wollen wir wissen: Was bedeutet Partizipation für die kommunale Praxis, also die öffentlichen und freien Träger, für lokale Arbeitsgemeinschaften und Gremien?  ​

Zur Durchführung der Konsultation nutzen wir die Online-Plattform https://kjh.mitdenken.online/

Nach einem thematisch sehr breit angelegten Start in dieser Online-Konsultation werden wir dann in verschiedenen Workshops die wichtigsten Fragestellungen und Instrumente identifizieren, die für die kommunalen Akteure hilfreich sind. Das Ergebnis können Ideen für kommunale Modellprojekte, wissenschaftliche Studien sowie Fach- und Dialogforen zu besonders gelungenen Praxisbeispielen sein. Diese Vorhaben sollen dann in einem neuen Projekt ab 2022 umgesetzt werden.

Entwicklung  ⇒  Umsetzung  ⇒  Evaluation

Ziel ist, dass die Fachkräfte vor Ort aus Jugendämtern und von freien Trägern Strategien und Kompetenzen weiterentwickeln, um Kinder und Familien konsequenter als bisher zu beteiligen. Und das in allen Phasen:  bei der Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von kommunaler Kinder- und Jugendhilfe. ​