Platine
Konrad Lischka

Über das Projekt: Ethik der Algorithmen

Algorithmen beeinflussen im Verborgenen unser tägliches Leben. Sie bestimmen, was wir in Social Media angezeigt bekommen, Unternehmen prüfen mit ihrer Hilfe Bewerber, Banken, ob jemand kreditwürdig ist oder nicht. Doch welche Folgen hat es, wenn Maschinen über Menschen urteilen?

 

-- Regelmäßige Infos zum Projekt auf unserem Blog Algorithmenethik --

Die Bertelsmann Stiftung setzt sich im Projekt „Ethik der Algorithmen“ mit den gesellschaftlichen Folgen algorithmischer Entscheidungsfindung auseinander. Wir wollen zu einer Gestaltung algorithmischer Systeme beitragen, die zu mehr Teilhabe für alle führt. Nicht das technisch Mögliche, sondern das gesellschaftlich Sinnvolle muss Leitbild sein – damit maschinelle Entscheidungen den Menschen dienen. Denn das übergeordnete Ziel unserer Stiftungsarbeit ist es, den digitalen Wandel in den Dienst der Gesellschaft zu stellen.

Das Projekt arbeitet dazu auf drei Feldern:

1.      Gesellschaft sensibilisieren: Bewusstsein für Chancen, Risiken und vor allem die Relevanz algorithmischer Prozesse schaffen – als notwendige Grundlage für einen gesellschaftlichen Werte-Konsens und die Bereitschaft, entsprechende Lösungsansätze zu erproben und zu skalieren.

2.      Diskurs strukturieren: Impulse für sachlich-lösungsorientierten nationalen Diskurs setzen. Was ist zu tun und wie kann es gelingen? Handlungsorientierte Analysen machen den Wandel gestaltbar.

3.      Lösungen entwickeln: Erste aussichtsreiche Lösungsansätze an der Schnittstelle von Technik und Gesellschaft mit Partnern erproben und evaluieren.