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08. Februar 2018: Geburtstag in Görlitz

Noch ein Netzwerk?! Braucht es das denn? Mit dieser Frage sieht sich Netzwerk-koordinatorin Anna Olbrich vom Projektträger Görlitz für Familie e.V. öfter konfrontiert.

Noch ein Netzwerk?! Braucht es das denn? Mit dieser Frage sieht sich Netzwerk-koordinatorin Anna Olbrich vom Projektträger Görlitz für Familie e.V. öfter konfrontiert. Ihre Antwort: „Die Engagierten in Görlitz wünschen sich eine Anlaufstelle für ihre Anliegen. Sie möchten wissen, wo sie Hilfe, Beratung und Vermittlungsmöglichkeiten finden. Eine zentrale Stelle, wie in anderen Städten, gibt es bei uns zwar nicht, dafür aber gleich mehrere – und die arbeiten nun zusammen.“

Dass es diese Anlaufstellen überhaupt gibt und wie sie Engagement in Görlitz unterstützen, ist wohl den wenigsten bislang bekannt. Das soll sich ändern und deswegen hat sich vor genau einem Jahr das Netzwerk gegründet. Es will Vereine und Initiativen unterstützen und sie an die richtigen Stellen vermitteln – jetzt feierte es seinen ersten Geburtstag.


v.l.n.r.: Daniel Wiesner, Anna Olbrich, Antje du Moulin, Christian Thomas, Jana Lübeck, Peter Marakanow, Luisa Wittig, Anna Caban vom Netzwerk der Koordinierungsstellen beim Jubiläumstreffen in der Rabryka am 16.1.2018

Aktuell sind 12 Partner*innen aus der Zivilgesellschaft und der Görlitzer Stadtverwaltung beteiligt. Darunter die Bürgerbeteiligung, die Rabryka als zukünftiges Zentrum für Jugend- und Soziokultur oder das Netzwerk der Görlitzer Vereine und Initiativen. Einen kleinen Einblick in erste Ergebnisse der Netzwerkarbeit gibt Romy Wiesner, die als Koordinatorin des Willkommensbündnisses ebenfalls beteiligt ist: „Mit einer Online-Publikation zum Thema Freiwilligenmanagement haben wir eine praktische Handreichung für die Vereinsarbeit erstellt. Ebenso konnten wir mit einem mobilen „Ideenlabor“ unsere Arbeit in der Öffentlichkeit ganz praktisch vorstellen und gleichzeitig spannenden Ideen von engagierten Görlitzer*innen auf die Beine helfen.

Derzeit entwickeln die Partner*innen u.a. eine interaktive Onlineplattform, auf der sie ihre Angebote und hilfreichen Informationen für Engagierte zukünftig bündeln wollen. Zugleich wird eine Blog-Funktion allen Interessierten ermöglichen, Erfahrungen und Wissen untereinander zu teilen und neue Projekte vorzustellen, die Unterstützung oder Mitstreiter*innen suchen. Damit wollen die Initiator*innen zeigen, dass Austausch und Zusammenarbeit sich für alle lohnt – auch oder gerade für kleinere Vereine. Die Webseite soll im Frühjahr 2018 online gehen.

Die "Engagierte Stadt"

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