Herausforderungen
Thomas Kunsch

02. Februar 2018: Fünf Herausforderungen für 2018

Gemeinsam mit Freiwilligen der Gemeinde will die „Engagierte Stadt Hohe Börde“ konkrete Projekte bis Ende 2018 umsetzen.

Gemeinsam mit Freiwilligen der Gemeinde will die „Engagierte Stadt Hohe Börde“ konkrete Projekte bis Ende 2018 umsetzen. Darauf haben sich die Teilnehmer eines Arbeitstreffens der Erzählwerkstatt Hohe Börde Mitte Januar verständigt. Arbeitsgruppen sollen die Umsetzung der Vorhaben steuern. Unterstützt wird die Arbeit durch die Engagement-Expertin Kerstin Schmidt („Demografie lokal“).


Interessierte Bürger, Vereine, Gruppen können sich jederzeit an Carolin Soyke von der Engagement-Drehscheibe Hohe Börde („Engagierte Stadt“) oder an Rathaussprecher Maik Schulz wenden.

Hier ein kleiner Einblick in die Projekte:

Etablierung eines Freiwilligenzentrums Hohe Börde
Dauerhaft soll eine Anlaufstelle für Freiwillige und Engagement-Arbeit in der Hohen Börde Strukturen schaffen, die mittel- und langfristig funktioniert. Ihre Aufgabe ist es, geeignete Kommunikationskanäle mit der Bürgerschaft aller Generationen zu knüpfen, Netzwerke innerhalb und außerhalb des Gemeindegebiets zu bilden und weiterzuentwickeln.
Das Freiwilligenzentrum (–büro) soll als Fortführung der Engagement-Drehscheibe Hohe Börde vor Ort bei den Menschen Ansprechpartner für all diejenigen sein, die ein Bedürfnis haben, etwas ehrenamtlich für die Allgemeinheit zu tun.

Erstellung einer Netzwerkkarte über freiwillige Angebote in der Gemeinde
Ziel der Netzwerkkarte ist es, sämtliche ehrenamtlichen Angebote im Gemeindegebiet zu sammeln und für die Veröffentlichung in möglichst vielen Medien aufzubereiten. Dazu zählen neben traditionellen Angebote der Vereine, auch solche von Gruppen, Institutionen und Bürgern, zum Beispiel Elterncafés in Kitas, Treffen von Selbsthilfegruppen, regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen anderer Interessengruppen, Termine der Volkshochschule etc.

Begrüßungscafé für neu hinzugezogene Einwohnern
Um von Anfang neu hinzugezogene Bürgern an die Gemeinde zu binden, ihnen Schwellenängste zu nehmen, Kontakte in das dörfliche und gemeindliche Umfeld zu ermöglichen, soll ein jährlich stattfindendes Begrüßungscafé organisiert werden.

Büchertauschbörse
Die Dorfbibliotheken der Gemeinde sind an die Grenzen der Aufnahmekapazitäten gestoßen. Andererseits haben viele Menschen das Bedürfnis eigene, gelesene Bücher an Andere abzugeben. Eine gemeindeübergreifende Büchertauschbörse soll Gelegenheit geben, aus dieser Not eine Tugend zu machen.

Generationsübergreifende Kreativ- und Kulturwerkstatt Hohe Börde
Angebote des Miteinanders der Generationen – beim Basteln, Töpfern, Backen oder Musizieren – sollen initiiert werden. Bisher noch wenig genutzte Kapazitäten wie beispielsweise das Kinder- und Jugendkunstatelier Hermsdorf, die Kinderlernküche in der Schackensleber Prokonhalle oder Orgel-Lern-Kirche Nordgermersleben könnten Schauplätze solcher Aktivitäten werden, die dauerhaft und mit Ehrenamtlichen angeboten werden sollen.

Die "Engagierte Stadt"

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