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Faire Migration: Migrationssteuerung in Deutschland verbessern

Auf Grundlage empirischer Erkenntnisse erarbeiten wir Reformvorschläge für eine effektive und faire Migrationssteuerung im globalen Kontext. Effektiv bedeutet, dass die Arbeitsmarkt- und Demographiebedarfe in Deutschland gedeckt werden, fair meint, dass auch die Interessen der Migranten und Herkunftsländer berücksichtigt werden.

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Mit nationalen und internationalen Partnern (s.a. Migration Policy Institute) erarbeitet die Bertelsmann Stiftung auf der Grundlage empirischer Erkenntnisse über das weltweite Migrationsgeschehen Reformvorschläge und Instrumente für eine effektive und faire Migrationssteuerung im globalen Kontext. Effektiv bedeutet, dass die Arbeitsmarkt- und Demographiebedarfe in Deutschland gedeckt werden, fair bedeutet, dass neben den Belangen der Einwanderungsgesellschaft auch die Interessen der Migranten und ihrer Herkunftsländer berücksichtigt werden.

Migrationssteuerung in Deutschland

Deutschland braucht eine Migrationsarchitektur aus einem Guss. Gesteuerte Zuwanderung muss die Regel und darf nicht die Ausnahme sein. Es besteht ein Nebeneinander von einer Vielzahl von Zuwanderungsmöglichkeiten, die selbst für Experten nur schwer verständlich sind. Dieses Durcheinander muss klaren, transparenten Zuwanderungsregeln weichen, die eine langfristige Bleibeperspektive für Fachkräfte und ihre Familien bieten.

Migrationssteuerung International

Deutschland kann viel von anderen Ländern lernen – ganz besonders im Bereich Zuwanderung. Aus den Ergebnissen des Salzburger Trilogs 2013 geht hervor, dass Zuwanderung der Gesellschaft und den Menschen im Aufnahmeland dienen soll, aber auch den Migranten und den Herkunftsländern. Das bedeutet, Zuwanderung muss ein „Fair Deal on Talent“ sein. Die Bertelsmann Stiftung hat weltweit nach entsprechenden Konzepten, Initiativen und Programmen sowie nach Persönlichkeiten gesucht, die diese verkörpern beziehungsweise vorangebracht haben.  S. hierzu Reinhard Mohn Preis 2015

Publikation: Wie Migration zu einem dreifachen Gewinn wird

Auswanderung muss für Entwicklungsländer nicht schädlich sein. Vielmehr können sie von Migration ebenso profitieren wie die Zielländer und die Migranten selbst. Wie dieser "Triple Win" gelingt, ist Thema dieses Buches, was anlässlich des diesjährigen Reinhard Mohn Preises erschienen ist. weiterlesen

Publikation: A Fair Deal on Talent – Fostering Just Migration Governance

Diese englische Publikation, die ebenfalls im Rahmen des Reinhard Mohn Preises erschienen ist,  bereitet das Thema faire Migration für eine internationale Leserschaft auf. weiterlesen

Studie: Arbeitsmarkt braucht künftig mehr Einwanderung aus Nicht-EU-Staaten

Die deutsche Bevölkerung schrumpft und altert. Schon bald werden Tausende neue Berufstätige benötigt. Doch Zuwanderung allein aus der EU wird auf Dauer nicht ausreichen, um die Lücke zu schließen. Vonnöten ist ein stärkerer Zuzug von Menschen aus Drittstaaten. weiterlesen

Studie: Fachkräftezuwanderung aus Nicht-EU-Staaten im Jahr 2013

Rund 24.000 Fachkräfte aus nicht EU-Staaten wanderten im Jahr 2013 nach Deutschland über die entsprechenden Aufenthaltstitel zu; das entsprach knapp 7 Prozent der Gesamtbruttozuwanderung aus nicht EU-Staaten. weiterlesen

Projekte

lehrkraefteplus_change_2_2018_multhaupt5593.jpg(© © Achim Multhaupt)

Online-Veranstaltung : 26 geflüchtete Lehrkräfte für den Schuldienst vorbereitet

Grundschule Nord 2013 130515_IMG_0428.jpg(© Jan Voth)

OECD Lernkompass 2030 : Eine ambitionierte Vision für die Zukunft: Die deutsche Übersetzung des OECD Lernkompass 2030

Flickr_50221849743_f936bac937_o.jpg(© Official White House Photo by Joyce N. Boghosian / White House / Flickr, Public Domain Mark 1.0, https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/)

Analyse: Trump bringt Bewegung in den Nahen Osten

140213_GanzIn_Montessori_Gymnasium_Koeln__Gudrun_Petersen_Rechte_MD_75_ST-IB(© Gudrun Petersen/Stiftung Mercator)

Debattenbeitrag: Integriertes Bildungsverständnis für einen guten Ganztag