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Lena Lassak / concern

, CRI-Konferenz 2015 : Intergration von CR in die Wertschöpfung

Wie integrieren Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung in ihre Wertschöpfung? Welche geschäftlichen Potentiale ergeben sich durch Corporate Responsibility? Unternehmensvertreter aus verschiedenen Branchen folgten am 3. und 4. November 2015 der Einladung der Bertelsmann Stiftung, um diese Fragen zu diskutieren.

Der Index zeigt

Im Rahmen der CSR-Konferenz am 3. und 4. November 2015 in Duisburg wurde der aktuelle Corporate Responsibility Index (CRI) 2015 der Bertelsmann Stiftung öffentlich vorgestellt. Der CRI gibt darüber Aufschluss, welche Maßnahmen für ein erfolgreiches CR-Management im Unternehmen relevant sind. Dafür befragt die Bertelsmann Stiftung alle zwei Jahre Unternehmensvertreter zu ihren Erfahrungen. 2015 gaben knapp 190 Unternehmen detailliert Auskunft zu ihrem CR-Management.

Der Corporate Responsibility Index zeigt: Verantwortungsvolles Unternehmenshandeln, das Vertrauen und Akzeptanz befördert, ist dann besonders erfolgreich, wenn

  • die Unterstützung durch das Top-Management hoch ist,
  • im Unternehmen eine gelebte Wertekultur besteht und
  • soziale und ökologische Belange in der Wertschöpfungskette integriert sind

Der CRI versteht sich als ein komplementäres Instrument zu den gängigen Berichterstattungsinstrumenten, da es Unternehmen aufzeigt, wie die unternehmensinternen Voraussetzungen dafür geschaffen werden können, dass gesellschaftliche Erwartungen erfüllt und gleichzeitig Mehrwert für die Unternehmen erzielt werden kann.

Im Rahmen der CRI-Konferenz diskutierten die Teilnehmer am Nachmittag des 3. November in drei interaktiven Workshops, wie Unternehmen

  • CR von Unternehmen messbar machen können
  • CR-Risiken in der Lieferkette minimieren und
  • CR erfolgreich in die Unternehmenssteuerung integrieren können.

Am 4. November gaben sechs Vertreter von erfolgreichen Unternehmen aus dem aktuellen CR Index Einblick in ihre Unternehmenspraxis.

Jutta Stolle, Direktorin Gesellschafter + Nachhaltigkeit bei Haniel, stellt die CR-Strategie von Haniel als Family Equity Unternehmen vor. Matthias Stapelfeldt von Union Investment erläutert, wie CR erfolgreich in sämtliche Geschäftsprozesse integriert werden kann. Monika Focks von Tchibo zeigt auf, wie das Ziel einer 100% nachhaltigen Geschäftstätigkeit erreicht werden kann. Merlin Koene von Unilever zeigt anhand eines nachhaltigen Produkts, wie CR-Innovationen Kategorien nachhaltig verändern können, und Bernd Schleich von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellt den ‚Corporate Sustainability Handprint‘ der GIZ zur Erfassung von Nachhaltigkeitsleistungen vor.

Die Vorstellung der Kernergebnisse des CRI anhand von acht Maximen durch Dr. Anne Fries, Partnerin bei concern, und die Auswirkungen der aktuellen sowie bevorstehenden politischen Rahmenbedingungen auf das CR-Management von Unternehmen durch Birgit Riess, Director Programm Unternehmen in der Gesellschaft der Bertelsmann Stiftung, runden die Konferenz ab.

Publikationen

Publikation: CRI Corporate Responsibility Index 2015

Corporate Responsibility-Management in Deutschland: Status quo und acht Maximen zum Corporate Responsibility-Erfolg.

Projekte

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