Junge Menschen arbeiten auf Wiese mit Laptop
© Odilon Dimier/PhotoAlto/Corbi

Zukunft der Arbeitswelt: Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden

Arbeitswelt 2025: Industrie 4.0, Co-Working Spaces, Smart Working: Welche Vorstellungen haben Arbeitnehmer von einer sich verändernden Arbeitswelt? Wie reagieren Unternehmen auf diese Entwicklung?

Die moderne Arbeitsgesellschaft befindet sich in einem kontinuierlichen Wandlungsprozess. Das Ende der Normalarbeitsverhältnisse, Zunahme prekärer Lebenslagen, Flexibilisierung und Mobilisierung von Arbeit, kreative Ökonomie, Wissensgesellschaft sind einige der Zuschreibungen, die in den öffentlichen Diskursen über die Zukunft der Arbeit in den Vordergrund gerückt werden.  Was früher Kontinuität, Stabilität und Stolz auf die eigene Arbeit ausdrückte und den Wert des Einzelnen in der Gesellschaft erst definierte – der langfristig sichere und feste Vollzeitjob – scheint heute zum Auslaufmodell zu werden. 

Junge Menschen am Arbeitsplatz
Junge Menschen am Arbeitsplatz

Ausgelöst durch neue Technologien, neue Arbeits-, Produktions- und Kommunikationsprozesse verlieren viele Menschen die Orientierung und hinterfragen die bisherigen gesellschaftlichen Werte. In verschiedenen Diskussionen werden Fragen nach dem Zusammenhalt der Gesellschaft sowie den gegenwärtigen Lebens- und Arbeitsperspektiven der Menschen gestellt. Wer ist verantwortlich? Welche Verantwortung übernehmen Unternehmen für unsere Gesellschaft? Wie werden Arbeit und Leben in der Zukunft gestaltet sein? Wo bleibt der Mensch?

Arbeit der Zukunft: Die Wünsche der Jüngeren

„Das Menschliche wird immer wichtig bleiben“, sagt einer – der repräsentativ für eine Generation ist, die die technische Kommunikation aus dem Effeff beherrscht. E-Mail, Skype, Social Media. Vom Handling ist das kein Problem. Dennoch, der direkte menschliche Kontakt geht verloren. Das muss sich ändern. „Moderne Kommunikationstechnologien dürfen nicht zum Verzicht auf den persönlichen Kontakt führen“. Starre Strukturen und feste Zugehörigkeiten im Unternehmen empfinden viele jüngere als überholt. Jeder sollte sich weiterbilden können. Und sollte wechseln können: von einer Abteilung in die andere – oder gleich in eine andere Firma.

 

 

„Man sollte nicht wegen eines Studiums in eine Position kommen, sondern aufgrund von Wissen und Leistung.“

Gesundheit, eine Balance finden zwischen Arbeit und Freizeit, das treibt auch die Jugendlichen um. Als Digital Natives sind sie zwar an die Schnelligkeit und Flexibilität der modernen Kommunikations- und Informationsmittel gewöhnt, erkennen aber auch ihre Schattenseiten. Denn: Kaum trudelt eine E-Mail ein, erwartet der Sender auch schon eine Antwort. Permanente Erreichbarkeit erhöht den Druck. Es wird immer schwieriger, nicht an Arbeit zu denken.

Broschüre "Alle Achtung vor dem Stress"

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