1998 - 2004: Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland (NIS)

Projekttyp:

Netzwerke

Themen:

Bildungssystem, Einzelschule, Ganztagsschule, Hochbegabte Schüler, IGLU, Innovation, Kernkompetenz, Kommunales Kompetenzzentrum (Projekte), Kompetenzentwicklung,Kooperatives Lernen, Lebenslanges Lernen, Lernkompetenz, PISA, Qualität, Qualitätsentwicklung in der Bildung, Reform, Schule im Bildungssystem, Schulentwicklung, Schulmüdigkeit, Unterricht, Unterrichtsentwicklung

Projektverlauf und -ziele:

Die bundeslandübergreifende Arbeit im Netzwerk innovativer Schulen erhält ab dem Jahr 2004 eine neue thematische Ausrichtung durch die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Internationalen Netzwerk innovativer Schulsysteme (INIS) zum Thema Qualitätsentwicklung. Durch das dort entwickelte, praxiserprobte Steuerungsinstrumentarium können die Schulen des Netzwerks innovativer Schulen und weitere interessierte Schulen Selbstevaluation durchführen (Schüler-, Lehrer-, Schulleiter- und Elternbefragung), die auf ihre gesamte schulische Arbeit ausgerichtet ist.

Das „Voneinander-Lernen“ der Schulpraktiker und die Stärkung der Schulentwicklung „von unten“ sind die Ziele im Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland (NIS) mit seinen 490 Mitgliedern aller Schulformen aus allen Bundesländern. Das Netzwerk bietet reformorientierten Schulen eine gemeinsame Plattform. Es ist für innovative Schulen in Deutschland zum Markenzeichen geworden. 1998 ist es aus der Ausschreibung des Sonderpreises „Innovative Schulen“ der Bertelsmann Stiftung hervorgegangen und hat sich zur größten bundesweiten Innovationsplattform im Schulbereich entwickelt.

Praxisforen und Konferenzen: Das „Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, gelungene Praxisbeispiele zu drängenden Reformthemen aus dem gesamten Bundesgebiet zu bündeln und die Schulpraxis in den gegenseitigen Austausch zu bringen. Dazu haben seit Herbst 2002 eine Reihe praxisnaher Veranstaltungen im Netzwerk stattgefunden.

Lernnetzwerke (abgeschlossen)

Neuer inhaltlicher Akzent ab 2004: Qualitätsentwicklung und Qualitätsvergleich Die bundeslandübergreifende Arbeit im Netzwerk innovativer Schulen erhält ab dem Jahr 2004 eine neue thematische Ausrichtung durch die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Internationalen Netzwerk innovativer Schulsysteme (INIS) zum Thema Qualitätsentwicklung Link auf die Seite „Vergleich macht Schule“. Durch das dort entwickelte, praxiserprobte Steuerungsinstrumentarium können die Schulen des Netzwerks innovativer Schulen und weitere interessierte Schulen Selbstevaluation durchführen (Schüler-, Lehrer-, Schulleiter- und Elternbefragung), die auf ihre gesamte schulische Arbeit ausgerichtet ist. Die Grundidee: Entwicklungsprozesse können maßgeblich verbessert werden, wenn sie datengestützt sind und nicht allein auf pädagogischen Theorien, Traditionen, individuellen Beobachtungen oder Intuition beruhen. Zudem spielt der Blick über den Tellerrand, also der vertrauensvolle Vergleich mit anderen Schulen, als Entwicklungsimpuls eine entscheidende Rolle.

Das Steuerungsinstrument für Schulen umfasst
- ein international tragfähiges Qualitätsverständnis von guter Schule,
- wissenschaftlich geprüfte und praxiserprobte Evaluationsinstrumente für Schüler, Lehrer, Eltern und die Schulleitung,
- ein handhabbares Berichtswesen, das die Ergebnisse übersichtlich darstellt, sowie
- Unterstützungsmaterial zur Durchführung von Evaluationen, Datenanalyse und Maßnahmenplanung.

Der nicht-öffentliche Vergleich mit anderen Schulen ist ein zentrales Element des Instrumentes. Der Datenvergleich ermöglicht eine realistische Einschätzung der eigenen Stärken und Schwächen und bietet die Möglichkeit, innerhalb des Netzwerkes von anderen zu lernen.