Megatrend: Demographischer Wandel

Unter demographischem Wandel verstehen wir die Veränderung von Umfang und Struktur der Bevölkerung, die in Deutschland drei wesentliche Ursachen hat: niedrige Geburtenraten, zunehmende Lebenserwartung und sich stetig verändernde Wanderungsbewegungen. Das führt zu einem Anstieg des Durchschnittsalters und der kulturellen Vielfalt, während die Bevölkerung tendenziell schrumpft. Diese Entwicklung ist jedoch starken regionalen Unterschieden unterworfen. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft dürfen sich nicht erst dann mit den Folgen des demographischen Wandels beschäftigen, wenn diese eintreten. Stattdessen gilt es, so vorausschauend wie möglich zu planen – insbesondere für die Stabilität solch komplexer Systeme wie soziale Sicherung, Gesundheit und Pflege, öffentliche Finanzen, Wohnungsbau, Bildung oder Arbeitsmarkt. Hinzu kommen gesellschaftliche Herausforderungen für den sozialen Zusammenhalt, etwa bei der Integration von Zuwanderern.

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