Gesundheit

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Begleitforschung: Zwischenbefunde zum Hamburger Sozialraumansatz

Seit gut zwei Jahren wird der Hamburger Ansatz „Sozialräumliche Angebote der Jugend- und Familienhilfe“ (SAJF) wissenschaftlich begleitet. Bei einer Fachtagung Ende Oktober in Hamburg stellte das Forscherteam der Universitäten Oldenburg und Halle-Wittenberg nun erste Zwischenergebnisse der Datenerhebung vor und diskutierte sie mit den Akteuren vor Ort.

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Arbeitspapier: Gesund dank Algorithmen? Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps für Patient:innen

Im Rahmen des Kooperationsprojektes "Algorithmen fürs Gemeinwohl" von Stiftung Neue Verantwortung und Bertelsmann Stiftung haben wir drei Anwendungsfelder algorithmischer Systeme sektorübergreifend diskutiert. Nach der Auseinandersetzung mit Predictive Policing und Robo Recruiting  analysiert Anita Klingel nun die Chancen und Risiken beim Einsatz von Gesundheits-Apps für Patient:innen in einem neuen Arbeitspapier. 

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Studien: Überversorgung schadet den Patienten

In Deutschland wird unnötig diagnostiziert und operiert. Überflüssige medizinische Leistungen gehen mit Belastungen und Gefahren für Patienten einher. Sie verschwenden wertvolle Ressourcen im Gesundheitssystem, die für tatsächlich notwendige Behandlungen fehlen. Nach unseren neuen Untersuchungen sind vielfältige Ursachen für Überversorgung verantwortlich.

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Studie: Defizit der Krankenkassen steigt bis 2040 auf fast 50 Milliarden Euro

Der Gesetzlichen Krankenversicherung werden laut aktuellen Berechnungen bis 2040 fast 50 Milliarden Euro fehlen. Grund: Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben geht auseinander. Um diese Lücke zu schließen, müsste der Beitragssatz von derzeit 14,6 schrittweise auf 16,9 Prozent steigen. Unsere Experten sehen Anpassungen der überalterten Infrastruktur und eine finanzielle Unterstützung des Bundes bei den Beitragssätzen als notwendig an.

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Studie: Gleiche medizinische Leistungen gleich bezahlen

Die Vergütung ärztlicher Leistungen ist in Deutschland vielfältig geregelt. Es gibt unterschiedliche Honorarordnungen für gesetzlich und privat versicherte Patienten, für Behandlungen im Kollektivvertrag oder selektivvertragliche Leistungen. Besonders kompliziert wird es, wenn die gleiche Leistung sowohl in der Arztpraxis als auch im Krankenhaus ambulant erbracht werden kann – und dieser Leistungsbereich nimmt stetig zu. Wie kann ein Vergütungssystem aussehen, das gleiche Leistungen gleich bezahlt, unabhängig davon, von wem oder für wen sie erbracht werden?

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Präventionsforschung: Änderungsbedarfe in der Sozial- und Finanzverfassung

Die wissenschaftliche Begleitforschung des Modellvorhabens "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" hat von 2012-2015 wichtige Aspekte zur Wirkungsweise kommunaler Prävention untersucht. Dabei zeigt sich: Präventive Maßnahmen zu etablieren, mit denen gelingendes Aufwachsen ermöglicht werden soll, ist abhängig vom politischen Willen sowie den Kapazitäten und Fähigkeiten der handelnden Akteure. Darüber hinaus geht eine angespannte kommunale Finanzlage häufig mit einer hohen Quote belasteter Familien einher.

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Analyse: Gefährliche Gesundheitsinformationen: Bürger müssen besser geschützt werden

Menschen, die falschen Gesundheitsinformationen im Internet vertrauen, können im schlimmsten Fall schwere Schäden erleiden – gesundheitlich oder auch finanziell. Doch die Verfasser von gefährlichen Informationen werden bislang nur selten zur Rechenschaft gezogen. 

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Feldversuch : 46 Google-Treffer im Check

Im Rahmen unserer Analyse "Schlechte und gefährliche Gesundheitsinformationen" haben wir in einem nicht repräsentativen Feldversuch 46 Internetseiten auf ihr Schadenspotenzial untersuchen lassen. Das Team von MedWatch sowie zwei Gutachter von Dr. Next haben insgesamt 46 Internetseiten unabhängig voneinander bewertet. 

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Konzept: Angehörigenbefragung in der stationären Altenpflege

Die Weisse Liste hat ein Instrument zur Befragung von Angehörigen zur Qualität von Pflegeheimen vorgelegt. Der vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) auf wissenschaftlicher Grundlage entwickelte Fragebogen wird erstmals in Hamburg flächendeckend zum Einsatz kommen. Der Fragebogen umfasst 61 Fragen aus sieben Qualitätsdimensionen wie beispielsweise „Selbstbestimmung“, „Personal“ oder „Essen und Trinken“. Rund 18.000 Angehörige der Bewohnerinnen und Bewohner aus 150 Einrichtungen werden befragt. Die Ergebnisse werden einrichtungsbezogen in anonymisierter Form veröffentlicht und so zu mehr Qualitätstransparenz beitragen.