Gruppenbild der Preisträger bei der Preisverleihung von "Mein gutes Beispiel" 2016 in Berlin.
Sebastian Pfütze

, Mein gutes Beispiel: Unternehmen für gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet

Mit herausragendem gesellschaftlichem Engagement haben fünf mittelständische Unternehmen beim Wettbewerb "Mein gutes Beispiel" überzeugt. Der Verein Unternehmen für die Region, die Bertelsmann Stiftung und der Zentralverband des Deutschen Handwerks zeichneten sie am Mittwoch in Berlin als Preisträger aus.

Zusätzlich ehrten die Initiatoren des Wettbewerbes sieben weitere Unternehmen als Finalisten. Die ausgewählten Projekte überzeugten die Jury mit langjährigem und vernetztem gesellschaftlichem Engagement in ihrer Region.

Der bereits zum fünften Mal ausgeschriebene Wettbewerb "Mein gutes Beispiel" verzeichnete in diesem Jahr mit bundesweit 238 Projekten einen neuen Teilnehmerrekord. Dies ist ein Drittel mehr als vor einem Jahr.

In diesem Jahr wurde neben einer themenoffenen Ausschreibung zusätzlich der Sonderpreis Engagement für Flüchtlinge verliehen. Außerdem konnten die Gäste der Jahreskonferenz erstmals einen Publikumspreis an einen der zwölf Finalisten vergeben. Die teilnehmenden Unternehmen engagieren sich in ihren jeweiligen Regionen zu den Themen Bildung und Ausbildung, Soziale Teilhabe, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Integration.

Dirk Stocksmeier, Vorstandsvorsitzender des Vereins Unternehmen für die Region, gratulierte den Vertretern der ausgezeichneten Unternehmen und zeigte sich begeistert von den vielfältigen Projekten: "Wir haben in diesem Jahr so viele 'gute Beispiele' erhalten wie noch nie und sind beeindruckt zu sehen, wie sich Unternehmen und Betriebe für die Gesellschaft einsetzen." Bemerkenswerterweise setze sich ein Drittel der eingegangenen Projekte für die Integration von Flüchtlingen ein.

Schön zu sehen sei, dass die Qualität des Engagements nicht zwangsläufig mit der Unternehmensgröße zusammenhänge und herausragende Beispiele auch von ganz kleinen Unternehmen eingegangen seien, so Stocksmeier weiter: "Ganz besonders freue ich mich, dass sich auch viele Unternehmerinnen und Unternehmer beworben haben, die sonst nicht gerne über ihr Engagement sprechen. Denn: Nur wenn wir gemeinsam als gutes Beispiel voran gehen, können wir auch andere zur Nachahmung anregen."

Die Preisträger sind:

Die weiteren Finalisten:

  • Babbel – Lesson Nine GmbH: Kostenlos Deutsch lernen (Berlin)
  • Wollbody GmbH: Wir wollen ankommen (Berlin)
  • Bäckerei Schmitz: Verantwortung für Umwelt und Natur (Daleiden/Rheinland-Pfalz)
  • Privat-Brauerei Strate Detmold GmbH & Co. KG: Förderung kulturelles Leben in der Region (Detmold/Nordrhein-Westfalen)
  • Metallwerke Renner GmbH: Jeder bekommt (s)eine Chance (Ahlen/Nordrhein-Westfalen)
  • Initiativkreis für Unternehmensgespräche e.V.: Berufswahlordner Karriere Kompass (Lüchow-Dannenberg/Niedersachen)
  • Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH: Betriebskita – ein Kooperationsmodell (Erfurt/Thüringen)

Über die Preisträger entschied eine siebenköpfige Jury. Zu ihr zählen neben der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn, unter anderem Dirk Stocksmeier sowie der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer. Bei der Auswahl richtete sich die Jury nach folgenden Kriterien: Langfristigkeit des Projektes, Einbringung unternehmerischer Kompetenz, Kreativität, regionale Nähe, Zusammenarbeit mit Partnern sowie die Übertragbarkeit auf andere Regionen.

Weitere Informationen zum Artikelbild: Von links nach rechts, obere Reihe: Timothy C. Vincent, Steinbildhauerei Vincent, Dirk Stocksmeier, Vorstandsvorsitzender Unternehmen für die Region, Carmen Würth, Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, Joachim Spitz, Geschäftsführer der Spitzdruck GmbH, mit Sohn Maximilian Leon Spitz. Von links nach rechts, untere Reihe: Jürgen Kampmann und Eveline Kampmann, Geschäftsführer der Kampmann GmbH, Steffen Krollmann, Bankdirektor der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg und Stiftungsvorstand der Volksbank BraWo-Stiftung.

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