Um die wachsenden Versorgungsprobleme vor Ort zu bewältigen, braucht das deutsche Gesundheitssystem neue, regional verankerte Strukturen. Statt zersplitterter Zuständigkeiten und sektoraler Silos sind verbindliche Kooperationen, gemeinsame Datenbasen und klare Verantwortlichkeiten gefragt. Zahlreiche Konzepte setzen bereits auf eine regionale Versorgung – unterscheiden sich jedoch stark in Steuerung, Finanzierung und Verbindlichkeit. Wir haben diese Ansätze systematisch verglichen und zentrale Erfolgsfaktoren identifiziert. Unser aktuelles SPOTLIGHT GESUNDHEIT fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
Die Versorgung im deutschen Gesundheitssystem steht vor großen strukturellen Herausforderungen. Zersplitterte Zuständigkeiten, sektorale Silos und fehlende regionale Steuerung erschweren eine bedarfsgerechte, koordinierte und patientenzentrierte Versorgung – insbesondere in ländlichen Räumen. Gleichzeitig entstehen vielerorts neue Modelle, die auf mehr Vernetzung, gemeinsame Verantwortung und integrierte Versorgung setzen.
Dieses SPOTLIGHT GESUNDHEIT vergleicht systematisch unterschiedliche Konzepte regionaler Gesundheitsversorgung. Es zeigt, wo sie sich ähneln, wo sie sich unterscheiden, und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit regionale Versorgung wirksam gelingen kann. Auf dieser Basis werden zentrale Handlungsbedarfe für Politik und Praxis abgeleitet.
Eine anregende Lektüre wünscht
Uwe Schwenk
(Director)
SPOTLIGHT Gesundheit: Regionale Gesundheitsversorgung - Ein Vergleich unterschiedlicher Konzepte