Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Isabell Hoffmann

spotlight europe 02/2014: Im Netz der Populisten

  • 1. Auflage 2014 (PDF)
  • kostenlos
  • PDF

Da sich immer mehr Menschen von traditionellen Wahlmustern lösen und sich kurzfristig entschließen, welcher Partei sie ihre Stimme bei der Europawahl 2014 geben, gewinnen zwei Faktoren an Bedeutung: Der Endspurt der Kandi? daten und der Ort, an dem er stattfindet. Dabei wird das Internet als Informationsquelle immer wichtiger. Wenn man davon ausgeht, dass populistische Parteien und Bewegungen weniger Zugang zu den klassischen Medien haben, könnte man annehmen, dass sie aktiver das Internet nutzen, um ihre Botschaft zu verbreiten. Ist das der Fall? Und eint sie das gemeinsame Feindbild vielleicht so sehr, dass sie sich verbünden? In ihren Ländern und über Landesgrenzen hinweg? Welche Rolle nehmen sie in ihren „nationalen“ Online-Debatten ein? Sind sie dort – im Gegensatz zu den klassischen Medien – zentrale Akteure? Und deshalb Meinungsführer?