Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Dr. Andreas Sachs, Markus Hoch, Heidrun Weinelt (Prognos AG, München)

Inklusives Wachstum für Deutschland 9: Grundbedürfnisse und Teilhabe in Deutschland: Wer kann sich was leisten?

Veränderungen von Einkommen und Konsumausgaben zwischen 1998 und 2013

  • 1. Auflage 2017 (PDF)
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Der finanzielle Spielraum von Haushalten mit geringem Einkommen hat sich zwischen 1998 und 2013 verringert. Ausgaben für Mieten und andere Grundbedürfnisse wachsen schneller als das Einkommen. Einpersonenhaushalte und Alleinerziehende in Städten sind von dieser Entwicklung besonders betroffen. Ihre Ausgaben für Grundbedürfnisse wachsen überproportional und die Ausgaben für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind rückläufig. Auch der Spielraum für Vermögensaufbau bleibt für viele klein. Dies zeigt die Studie „Grundbedürfnisse und Teilhabe in Deutschland: Wer kann sich was leisten? Veränderungen von Einkommen und Konsumausgaben zwischen 1998 und 2013“ in der Serie „Inklusives Wachstum für Deutschland“ auf Grundlage von Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes.