Europa aus Satellitenperspektive
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Newsletter Archiv: Souveränes Europa

Der Europa-Newsletter der Bertelsmann Stiftung informiert über europarelevante Themen, aktuelle europapolitische Ereignisse sowie über relevante Studien und Veranstaltungen der Bertelsmann Stiftung und ihrer Partner im Themenfeld "Ein starkes Europa in einer globalen Welt".

Die Europaarbeit der Stiftung umfasst ein breites Spektrum von finanz- und wirtschaftspolitischen Fragen über regional- und sozialpolitische Aspekte bis hin zu sicherheits- und außenpolitischen Themen. 

Der Newsletter berichtet über repräsentative Meinungen der Bürger zu Europa (eupinions), über Analysen zu politischen Themen und Megatrends in Europa, über wirtschaftliche, politische und soziale  Fragen. Weiterhin greift er institutionelle Aspekte der Eurozone und des europäischen Binnenmarktes auf, mit dem Ziel Ideen für ein souveränes und solidarisches Europa mit Mehrwert für die Bürger zu liefern (Repair und Prepare: Strengthening Europe).

Mit den "Strategien für die EU-Nachbarschaft" analysieren wir die Beziehungen der EU mit den direkten Staaten im Osten und Süden für eine gute Nachbarschaft. Unsere Studien drehen sich um Lösungsvorschläge, wie demokratische und marktwirtschaftliche Reformen in den EU-Nachbarländern konzipiert und umgesetzt werden können. Ein weiter Fokus liegt auch Rechtsstaatlichkeit, Krisenprävention und Konfliktminderung.

Im "Vision Europe" Projekt entwickeln wir Vorschläge für eine Neugestaltung Europas. Dabei folgen wir dem Konzept der europäischen Gemeinschaftsgüter als Kriterium für ein souveränes Europa in der für die Union wichtigen Fragen. Dazu kommt das Subsidiaritätsprinzip, das gleichzeitig die Kompetenzen der Nationalstaaten schützt und eine bürgernahe Politik sichert – Einheit in Vielfalt.

Im ProjektSustainable Governance Indicators (SGI)analysieren wir auf Basis qualitativer und quantitativer Daten die Demokratie- und Governancequalität in den 41 EU- und OECD-Staaten sowie die Nachhaltigkeit der Politikergebnisse in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht.

Mit unserem Social Justice Index untersuchen wir, wie es um die sozialen Teilhabechancen in den EU- und OECD Ländern bestellt ist. Sechs Dimensionen werden untersucht: Armutsvermeidung, Gerechte Bildungschancen, Arbeitsmarkzugang, Soziale Inklusion und Nicht-Diskriminierung, Gesundheit, Generationengerechtigkeit. 

Das Projekt "Local Public Finance in Europe" befasst sich mit lokaler Finanzwirtschaft aus einer international vergleichenden Perspektive. Diese vergleichende Forschung, eine Kooperation der Hertie School, der University of Governance Berlin und der Bertelsmann Stiftung, beleuchtet einen toten Winkel der lokalen öffentlichen Finanzen in mehr als 20 europäischen Ländern.

Ziel der kommunalen Initiative "Kein Kind zurücklassen!" ist es, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft bestmögliche Chancen für ein gelingendes Aufwachsen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Um herauszufinden, wie andere Länder Europas diese Thematik bearbeiten, untersucht die europäische Vergleichsstudie in zwölf Ländern die Governance-Strukturen in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Erziehung und Bildung. Partner ist das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer.

Das Programm "Zukunft der Demokratie" leistet einen Beitrag dazu, die Legitimität unserer Demokratie in Deutschland, Europa und in internationalen Organisationen zu stärken. Das Projekt "Demokratie und Partizipation in Europa" zeigt auf, wie Bürgerinnen und Bürger über Wahlen hinaus an Politik mitwirken können. Für das politische Europa ist es wichtig, dass neue Beteiligungsmöglichkeiten in Brüssel verankert werden.

Der "SDG-Index" untersucht, wo die Länder bei der Umsetzung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele stehen und wie diese erreicht werden können. Er wird jährlich gemeinsam mit dem UN Sustainable Development Solutions Network (SDSN) veröffentlicht und bildet u.a. eine Grundlage für das Reflektionspapier der Europäischen Kommission zur EU-weiten SDG-Implementierungsstrategie.

Im Projekt "Global Economic Dynamics" untersuchen wir wichtige internationale Wirtschaftstrends und ihre Auswirkungen auf Deutschland und Europa. Dabei interessiert uns ganz besonders, welche Optionen es gibt, Europas Rolle in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu stärken und europäische Handelspolitik nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten.