Klicken Sie hier, wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird

 
 
 
 

SPOTLIGHT Gesundheit

Newsletter vom 23.07.2019

 

Gefährliche Gesundheitsinfos

Wie Falschinformationen erkannt und eingedämmt werden können

Bei vielen Fragen zur Gesundheit wenden wir uns heute selbstverständlich an Dr. Google. Neben vielen guten Antworten liefert das Web auch falsche Informationen. Wer ihnen Glauben schenkt, kann gesundheitliche und/oder finanzielle Schäden erleiden. Doch die Verbreiter von gefährlichen Informationen im Web werden bisher nur selten zur Rechenschaft gezogen. Dieses SPOTLIGHT GESUNDHEIT zeigt Wege auf, wie man gefährliche Gesundheitsinfos ausfindig macht und gegen sie vorgehen kann. Zum Download

 

Die Grenzen zwischen schlechten und gefährlichen Gesundheitsinfos sind fließend. Um das Schadenspotenzial bewerten zu können, haben wir gemeinsam mit dem Online-Magazin MedWatch und einem interdisziplinären Expertengremium einen Kriterienkatalog erarbeitet. In einem ersten nicht repräsentativen Feldversuch wurden damit 46 Google-Treffer von zwei Gutachterteams untersucht. Acht der geprüften Internetseiten zeigten kein Schadenspotenzial. Bei vier Seiten, die ein hohes Schadenspotenzial aufwiesen, sehen beide Gutachterteams übereinstimmend Handlungsbedarf. 

Aber warum wird gegen die Betreiber dieser Seiten nicht schon längst etwas unternommen? Und warum werden Patienten bislang nicht besser vor gefährlichen Angeboten geschützt? Unsere Analyse ergab: Bedingt durch eine Vielzahl von Instanzen und Gesetzen ist nicht eindeutig geklärt, wer für Kontrollen zuständig ist. Zudem werden Aufsichtspflichten zu lax umgesetzt und nur selten Sanktionen verhängt. In diesem SPOTLIGHT GESUNDHEIT erfahren Sie, mit welchen Maßnahmen der gesundheitliche Verbraucherschutz gestärkt werden könnte. 

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Schwenk

 

Sie wollen diesen Newsletter nicht mehr erhalten? Dann klicken Sie bitte hier.

 

Sie wollen Ihr Newsletter-Profil bearbeiten oder weitere Newsletter der Bertelsmann Stiftung abonnieren? Dann klicken Sie bitte hier.

 

Wir freuen uns über Ihre Fragen, Anregungen und Tipps:

 

Bertelsmann Stiftung Carl-Bertelsmann-Str. 256 33311 Gütersloh

 

www.bertelsmann-stiftung.de

 

Verantwortlich:

Uwe Schwenk

Director des Programms „Versorgung verbessern – Patienten informieren“

 

Kontakt:

Sonja Lütke-Bornefeld

 

Tel: + 49 5241 81-81431

Fax: + 49 5241 681-81431

E-Mail: spotlight-gesundheit@bertelsmann-stiftung.de

 

Die Bertelsmann Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des privaten Rechtes im Sinne von

Abschnitt 1 des Stiftungsgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Gütersloh.

Zuständige Aufsichtsbehörde ist die Bezirksregierung Detmold.

Stifter: Reinhard Mohn

Vorsitzender des Kuratoriums: Prof. Dr. Werner J. Bauer

Vorstand: Aart De Geus (Vors.), Liz Mohn (stv. Vors.), Dr. Jörg Dräger, Dr. Brigitte Mohn