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SPOTLIGHT Gesundheit

Newsletter vom 10.02.2016

 

Gesundheits-Apps

Bedeutender Hebel für Patient Empowerment

Das Angebot an Gesundheits-Apps wächst stetig. Im Web buhlen unzählige Gesundheits-Websites um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Doch was verbirgt sich hinter dem Angebot, welche Relevanz hat es für die Gesundheitsversorgung? Die Bertelsmann Stiftung hat den Markt der digitalen Gesundheits-Anwendungen für Bürger systematisch analysiert und Thesen zum Status quo des Angebots abgeleitet. Sie kommt zu dem Schluss: Digital-Health-Anwendungen sind ein bedeutender Hebel für Patient Empowerment. Jedoch werden die Potenziale noch kaum genutzt. SPOTLIGHT GESUNDHEIT fasst die Ergebnisse zusammen. Zum Download

 

Nicht nur im Kontext der aktuellen Debatte um die Nutzung von Fitness-Tracker-Daten – derzeit vergeht kaum eine Woche ohne Medienbericht zum Thema „Gesundheits-Apps“. Die Berichte skizzieren einen Wandel oder gar eine Revolution der Medizin durch neue digitale Möglichkeiten für die Patienten. Doch was verbirgt sich hinter der wachsenden Zahl von Digital-Health-Anwendungen für Bürger? Wie verändern diese die Gesundheitsversorgung? Welche epidemiologische und gesundheitsökonomische Relevanz haben die neuen „digitalen Helfer“? Wer sich – so wie wir – mit diesen Fragen auseinandersetzen will, stellt schnell fest: Noch gibt es sehr wenig Empirie, die geeignet wäre, umfassende Antworten zu geben.

Vor diesem Hintergrund hat die Bertelsmann Stiftung eine Grundlagenstudie in Auftrag gegeben. Unser Ziel ist es, dem Diskurs um Chancen, Risiken und Folgen der Anwendungen eine strukturierende Basis zu geben. Die Studienautoren haben ein umfassendes Klassifikationsverfahren für Digital-Health-Anwendungen entwickelt, das Verfahren anhand einer Stichprobe angewandt und den bislang unübersichtlichen Markt der Anwendungen in sieben übersichtliche Typen eingeteilt. Abgeleitet aus der Studie und der Befassung mit dem Thema haben wir im SPOTLIGHT GESUNDHEIT Thesen zum Status quo des Digital-Health-Angebots für Bürger aufgeführt. Unsere Schlussfolgerung: Die klassischen Akteure des Gesundheitssystems müssen selbst aktiv werden, um die Potenziale für Patient Empowerment und die Versorgung auszuschöpfen.

Die Diskussion um Nutzen und Relevanz von Digital Health sollte künftig die Anwendungen fokussieren, die grundsätzliche versorgungspolitische Potenziale haben. Die Versorgungsforschung muss ausgebaut und die Vernetzung zwischen erstem und zweitem Gesundheitsmarkt gefördert werden. Es braucht mehr Markttransparenz und Verfahren für die Etablierung von Innovationen, die der Dynamik des digitalen Marktes Rechnung tragen.

Wir wünschen eine interessante Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Schwenk

 

zur Projektnachricht

 

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www.bertelsmann-stiftung.de

 

Verantwortlich:

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Director des Programms „Versorgung verbessern – Patienten informieren“

 

Kontakt:

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Tel: + 49 5241 81-81180

Fax: + 49 5241 681-81180

E-Mail: spotlight-gesundheit@bertelsmann-stiftung.de

 

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