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SPOTLIGHT Gesundheit

Newsletter vom 17.02.2020

 

Risikoselektion zwischen GKV und PKV

Dualität führt zu erheblichen Solidarverlusten

Im dualen System der deutschen Krankenversicherung können sich privat Versicherte dem solidarischen Risikoausgleich entziehen. Dies geht zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Denn privat Versicherte verdienen nicht nur deutlich besser, sie sind im Durchschnitt auch gesünder als gesetzlich Versicherte. Würden alle Versicherten in die GKV einbezogen, könnten die Beiträge spürbar sinken. So das Ergebnis einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung. Unser aktuelles SPOTLIGHT GESUNDHEIT fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Zum Download

 

Die Aufspaltung der Krankenversicherung in einen solidarischen und einen privatwirtschaftlichen Zweig geht zulasten der Solidarität. Nicht nur ideell, sondern handfest ökonomisch. Indem sich ausgerechnet die Bürger mit höheren Einkommen dem Sozialausgleich entziehen, entgehen der gesetzlichen Krankenversicherung zusätzliche Einnahmen in Höhe von 38 Milliarden Euro pro Jahr. Wären alle Bundesbürger gesetzlich versichert, bliebe unter dem Strich ein Plus von immerhin neun Milliarden Euro. Der Grund dafür sind vor allem die durchschnittlich deutlich höheren Einkommen der derzeit privat Versicherten. Zusätzlich zeigt die Studie, dass PKV-Versicherte im Schnitt auch gesünder sind als gesetzlich Versicherte. Zwischen beiden Versicherungszweigen findet offenbar eine Risikoselektion zulasten der GKV statt. Die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung erlaubt es nun, den Preis der Dualität konkret zu beziffern.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Schwenk

 

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