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Die Bertelsmann Stiftung übergibt den kommunalen Musterdatenkatalog für Open Data an die FITKO. Damit wird der Katalog künftig direkt im Umfeld des nationalen Open-Data-Portals GovData weitergeführt. Der Musterdatenkatalog verschafft einen Überblick darüber, welche offenen Daten von Kommunen in Deutschland bereitgestellt werden.
36.000 offene Datensätze aus über 500 Kommunen transferiert
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Liebe Leserin, lieber Leser,
künstliche Intelligenz prägt derzeit viele Debatten und macht zugleich deutlich, wie wichtig offene und verlässliche Daten sind. Denn ob gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar werden, politische Entscheidungen nachvollziehbar bleiben oder zivilgesellschaftliches Engagement gestärkt wird, hängt zunehmend davon ab, wie Informationen bereitgestellt und genutzt werden können.
Wie groß das Interesse an diesen Fragen ist, haben wir mit dem Datenatlas Zivilgesellschaft auf der re:publica 2026 erlebt. Unter dem Motto „Offene Daten für eine starke Zivilgesellschaft“ kamen wir mit Engagierten, Forschenden, Medienschaffenden und vielen weiteren Besucher:innen ins Gespräch. Dabei wurde deutlich, wo Daten fehlen, welche Hürden beim Zugang bestehen und welches Potenzial offene Daten für gesellschaftliche Teilhabe entfalten können.
Auch die weiteren Themen dieses Newsletters zeigen, wie sich die Open-Data-Landschaft weiterentwickelt: vom Transfer unseres Metadatenkatalogs über neue Impulse aus dem Wikimedia-Projekt AI-BRIDGES bis hin zum neuen Open-Data-Portal im Saarland.
Viel Freude beim Lesen!
Dein Team von Daten für die Gesellschaft
Ausgabe 34, Juni 2026
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Saarland entwickelt ein Open-Data-Portal
Das Saarland plant ein zentrales Open-Data-Portal für Verwaltungsdaten. Die Plattform soll Daten einfacher zugänglich und nachnutzbar machen. Mehr zum neuen Open-Data-Portal
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Wenn Bürger:innen Daten sichtbar machen
Viele wichtige Daten entstehen nicht nur in Behörden, sondern direkt in der Gesellschaft. Die Vereinten Nationen zeigen internationale Beispiele dafür, wie Citizen Data neue Perspektiven auf soziale und ökologische Herausforderungen eröffnet. Datastories von Ecuador bis Nepal entdecken
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Lehren aus dem Berliner Stromausfall
Wie können Städte krisenfester werden? Eine Podcastfolge beleuchtet, welche Rolle Daten, Zusammenarbeit und digitale Strukturen dabei spielen. Podcastfolge hören
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Video: Community traf sich beim Open Data Barcamp
Über 100 Teilnehmer:innen kamen in Hamburg zum 5. Open Data Barcamp zusammen. In 24 Sessions ging es um Datenstrategien, Trends und neue Anwendungen. Das Video gibt Einblicke und hält tolle O-Töne parat. Jetzt Video ansehen
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KI als Pflaster für fehlende Standards?
Wenn Datenstandards fehlen, stößt auch KI schnell an Grenzen. In einem Blogpost erklärt Klas Roggenkamp, warum technologische Lösungen strukturelle Defizite nicht kompensieren können. Blogpost lesen
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Umfrage: Deine Perspektive auf kommunale Daten zählt
Welche kommunalen Daten und Themen sind für dich besonders hilfreich? Mit einer kurzen Befragung zum Wegweiser Kommune möchten wir besser verstehen, wie das Datenportal genutzt wird und welche Inhalte dir wichtig sind. Die Umfrage ist anonym, dauert nur 2 bis 3 Minuten und richtet sich an Menschen aus unterschiedlichen fachlichen Kontexten.
An der Umfrage teilnehmen
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Datenatlas Zivilgesellschaft: Open-Data-Einführungs-Workshop am 25.06.2026
Du bist neu im Bereich Open Data unterwegs? In unserem Open-Data-Einführungs-Workshops erfährst du alles Wichtige zum Thema – auch zu rechtlichen, technischen und organisatorischen Herausforderungen. Und wenn jemand jemanden kennt... Du weißt schon ;-) Hier anmelden
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AI Bridges: Wenn Daten und KI zusammenfinden
Wie lassen sich offene Daten und KI sinnvoll verbinden? AI Bridges eröffnen neue Wege, um Wissen und Daten besser auffindbar und nutzbar zu machen. Im Fokus stehen bessere Zugänge, Nutzung und Vermittlung von Informationen.
Beitrag von Wikimedia lesen
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Anmelden zum 22. Open-Data-Netzwerktreffen, online
Neugierig auf neue Impulse zum Thema Open Data? Dann melde dich zum 22. Open-Data-Netzwerktreffen an. Die Bertelsmann Stiftung lädt am 08.07.2026 von 10.00-11.30 Uhr ein. Es richtet sich vor allem an Open-Data-Interessierte aus der öffentlichen Verwaltung und aus zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Hier anmelden
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Neues aus dem Datenatlas Zivilgesellschaft
Wie offene Daten das Engagement in Großbritannien erleichtern
Jedes Jahr engagieren sich in Großbritannien mehr als 24 Millionen Menschen freiwillig – sie unterstützen Nachbarschaften, helfen in Krisen und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ihr Beitrag wird auf rund 24,69 Milliarden Pfund geschätzt. Doch viele stehen vor ihrem Engagement vor einer Hürde: der Recherche des passenden Projekts.. Datengeschichte entdecken
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Datenatlas Zivilgesellschaft: Datensprechstunden – jetzt anmelden!
Unsere Datensprechstunden gehen in die nächste Runde: Erhaltet individuelle Unterstützung bei euren Fragen rund um Datenaufbereitung und -bereitstellung. Im Video bekommt ihr einen Einblick in das Format. Hier anmelden
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DatenKOPF des Monats
Klas Roggenkamp
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Head of Product, Demokratie-Wegweiser
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Was ist Dein Background?
Design und Politikwissenschaft, und Tech – das klingt nach einem Widerspruch, hat sich aber als gute Kombination herausgestellt. Als Student habe ich 2002 den Wahl-O-Mat entwickelt, später die Digitalagentur compuccino gegründet und mit Kundenprojekten, aber auch eigenen Sachen wie wahl.de und der Deutschland-API immer wieder versucht, politische Dinge zugänglicher zu machen. Bei Demokratie-Wegweiser ist das kein Nebenprojekt mehr, sondern der eigentliche Kern.
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Woran arbeitest du gerade?
Ich öffne Daten – konkret: Informationen über gewählte Mandatsträger aus tausenden Kommunen, die eigentlich öffentlich sind, aber kaum zugänglich. Mit dem Demokratie-Wegweiser machen wir daraus eine Karte, die jedem und jeder zeigt „Wer vertritt mich politisch”, – vom Stadtrat bis zum Europaparlament. In letzter Zeit entwickle ich dafür v.a. KI-Tools, die diese Quellen finden und besser verarbeiten. Was früher tagelange Handarbeit war, läuft heute zumindest teilautomatisiert.
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Warum ist Open Data für dich wichtig?
Ich habe so viele beeindruckende Analysen, Anwendungen und Aha-Momente erlebt, die nur durch offene Daten möglich wurden. Warum die öffentliche Hand immer noch so viele Daten verschlossen hält, macht mich daher ratlos. Das Potenzial ist offensichtlich, und irgendwann ziehen auch Wollen und Wissen nach.
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Welchen Erfolg hast du durch Open Data zuletzt gefeiert?
Der Demokratie-Wegweiser an sich ist ein Erfolg, dass wir tatsächlich zeigen können, wer sich wo für Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Aber letztlich sind es viele kleine Erfolge, immer wenn ich jemandem zeige, was mit unseren (und anderen) Daten schon heute alles sichtbar und erfahrbar ist und man förmlich sieht, wie das Kino im Kopf losgeht.
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Wie hältst du dich zum Thema auf dem Laufenden?
Am meisten lerne ich im direkten Austausch mit Leuten, die wirklich machen – nicht nur reden. Im Open-Data-Kosmos gibt es unzählige kleine und kleinste Initiativen, die alle an ähnlichen Problemen arbeiten, ohne voneinander zu wissen. Da freue ich mich besonders, wenn ich als Verbindung zwischen diesen Menschen wirken kann.
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Auf welches Tool möchtest du nicht mehr verzichten?
KI. Ich entwickle mit Cursor, Claude und Gemini. Aber auch die Detailrecherchen mit ChatGPT möchte ich nicht mehr missen. Allein, was die LLMs an versteckten Daten aufgetan haben …
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Woraus ziehst du Energie? Wie sieht dein Ausgleich zum Job aus?
Meine Arbeitszeiten sind eher fließend – selbst und ständig. Zum Ausgleich bastle ich private Tools: zuletzt ein Display für die Küche, das Sensordaten aus der Wohnung mit Pflanzendaten verbindet und mir sagt, wann ich gießen sollte. Ob das wirklich Ausgleich ist, vielleicht nicht ganz. Ansonsten habe ich ein kleines Boot vor der Tür, da kann man ein wenig rausfahren und die Seele baumeln lassen. Meistens. Manchmal tippe ich auch dort noch schnell ein paar Zeilen.
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Kontakt:
klas@demokratie-wegweiser.de
Persönlich: https://roggenkamp.berlin; https://linkedin.com/in/rggnkmp; https://instagram.com/rggnkmp
Demokratie-Wegweiser: https://www.demokratie-wegweiser.de; https://instagram.com/demokratiewegweiser
https://linkedin.com/company/demokratie-wegweiser
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Zahl des Monats: 27,1 %
Quo vadis, deutscher Arbeitsmarkt? Die Beschäftigungssituation in Deutschland bleibt angespannt und insbesondere der sekundäre, industrielle Sektor ein Sorgenkind. So befindet sich der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im sekundären Sektor (Bergbau, Verarbeitendes Gewerbe, Energie, Bau) seit 2006 im Abwärtstrend. Waren 2006 noch knapp 32% der Beschäftigten im sekundären Sektor beschäftigt, sind es 2023 nur noch 27,1% gewesen.
Wenig überraschend zeigt der Anteil der im Dienstleistungssektor beschäftigten Personen einen umgekehrten Trend. Während im Jahr 2006 gut zwei Drittel (66,9%) aller Beschäftigten in Deutschland im tertiären Sektor (Handel, Gastgewerbe, Verkehr, Kredit, Dienstleistungen, Öffentliche Verwaltung, Soziales) tätig waren, sind es im Jahr 2023 schon fast drei Viertel (72,2%) gewesen. Die jüngsten Entwicklungen in der deutschen Industrie dürften diesen Trend hin zur Dienstleistungsgesellschaft weiter verstärken – oder zu einer weiteren Reduzierung von Arbeitsplätzen führen.
Hier können die Datenreihen abgerufen werden
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Unser Team
Wenn du Fragen oder Anregungen hast, nimm gerne mit uns Kontakt auf.
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Senior Project Manager
Mario Wiedemann
Mario Wiedemann ist Politologe und leitet das Projekt Daten für die Gesellschaft. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Open Data in Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. In früheren Projekten hat er sich für offene Inhalte wie z.B. freie Bildungsmaterialien engagiert.
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Project Managerin
Hannah Amsbeck
Hannah Amsbeck ist Soziologin und arbeitet seit 2014 am Wegweiser Kommune. Sie verantwortet dessen Datenbereich einschließlich der Bevölkerungs- vorausberechnungen und Wanderungsstatistiken und erarbeitet Studien zum Thema Demografie.
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Project Manager
Hendrik Jütte
Hendrik Jütte ist Wirtschaftssoziologe und Statistiker und arbeitet seit 2025 am Wegweiser Kommune. Sein Arbeitsfeld umfasst u. a. die technische und inhaltliche Weiterentwicklung des Wegweisers sowie die weiter- führende Nutzung der vorliegenden Daten in Studien.
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Project Managerin
Bürge Uprak
Bürge Uprak ist Soziologin und ihr Fachgebiet ist Open Data. Seit 2025 arbeitet sie am Datenatlas Zivilgesellschaft. Ihr Arbeitsumfeld umfasst die Weiterentwicklung des Metadatenportals und die Unterstützung der Zivilgesellschaft bei Themen rund um offene Daten.
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Project Manager
Jakob Weber
Jakob Weber ist Politik- wissenschaftler und arbeitet seit Ende 2025 wieder im Wegweiser Kommune. Er hat die Bevölker- ungsvorausberechnung 2040 begleitet und ist für die kommunikative Weiterentwicklung des Wegweisers zuständig.
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Project Assistant
Petra Beckhoff
Petra Beckhoff arbeitet als Project Assistant im Team des Projekts Daten für die Gesellschaft. Sie organisiert Vorhaben zu Open Data wie z.B. das Barcamp und das Netzwerktreffen, arbeitet im Datenatlas Zivilgesellschaft, unterstützt die Kommunikations-arbeit und ist im Redaktionsteam unseres Newsletters tätig.
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Senior Project Assistant
Silke Hansberg
Silke Hansberg arbeitet als Senior Project Assistant im Team von Daten für die Gesellschaft der Bertelsmann Stiftung. Sie organisiert interne Abläufe und Vorhaben rund um das Projekt und arbeitet seit 1998 in der Bertelsmann Stiftung.
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