|
Mehr als 100 Interessierte aus Verwaltungen und der Zivilgesellschaft kamen am 22. April 2026 nach Hamburg, um über neue Trends und Entwicklungen zu diskutieren. Das Interesse war mit 24 angebotenen Sessions so groß, dass spontan zusätzliche Räumlichkeiten organisiert wurden.
Hier ansehen
|
|
|
|
|
Liebe Leserin, lieber Leser,
das Thema Offene Daten ist doch längst ausdiskutiert – oder? Unser 5. Open Data Barcamp im April in Hamburg hat gezeigt: ganz im Gegenteil. „Open“ ist kein Zustand, sondern ein Prozess – mit immer neuen Perspektiven, Herausforderungen und Ideen. Besonders gefreut hat uns, wie viele Menschen zum ersten Mal dabei waren und mit frischen Impulsen die Community bereichert haben.
Daran knüpfen wir an: Triff uns am 19. Mai auf der re:publica in Berlin an unserem Stand und lern den Datenatlas Zivilgesellschaft kennen. Oder diskutiere mit uns beim Deutschen Stiftungstag am 21.05., wie datenbasiertes Arbeiten gesellschaftliche Wirkung steigern kann.
Auch diese Ausgabe liefert neue Impulse rund um Daten für die Gesellschaft. Nutze sie, vernetze dich und gestalte mit!
Viel Freude beim Lesen – und hoffentlich bis bald im direkten Austausch!
Viele Grüße, Bürge, Petra, Mario, Jakob und Fabian
Ausgabe 33, Mai 2026
|
|
|
|
|
Transparenz und Informationsfreiheit unter Druck
In mehreren Bundesländern geraten Transparenzrechte ins Wanken. Geplante Gesetzesvorhaben könnten den Zugang zu staatlichen Informationen deutlich einschränken. Kritik kommt von Transparenz-Initiativen, die einen Rückschritt befürchten. Das haben die einzelnen Bundesländer vor
|
Bessere Fragen mit Open Data
Wie lassen sich mit offenen Daten die richtigen Fragen für den Einsatz von KI entwickeln? Dieser Frage hat sich ein Workshop mit Open-Data-Pionier Stefaan Verhulst in New York gewidmet. Die Ergebnisse des Workshops
|
|
|
|
|
Datenatlas Zivilgesellschaft: Open-Data-Einführungs-Workshop am 25.06.2026
Du bist neu im Bereich Open Data unterwegs? In unserem Open-Data-Einführungs-Workshops erfährst du alles Wichtige zum Thema – auch zu rechtlichen, technischen und organisatorischen Herausforderungen. Und wenn jemand jemanden kennt... Du weißt schon ;-) Hier anmelden
|
Wie wichtig ist KI für Open Data Portale?
Aktuell entstehen viele Projekte, mit denen die neuesten KI-Technologien in Open-Data-Portale integriert werden sollen. Dabei wird jedoch eine zentrale Herausforderung häufig nicht beantwortet: Von großen Sprachmodellen (LLMs) erzeugte Inhalte sind nicht verlässlich, wenn faktenbasierte, datenfundierte Antworten benötigt werden.
Blogpost der Open Knowledge Foundation
|
|
|
|
|
Open Data für mehr Resilienz in Krisen
Wie können offene Daten Europa helfen, besser auf Krisen vorbereitet zu sein? Ein Webinar zeigt, welche Rolle sie bei Naturkatastrophen und Gesundheitsnotfällen spielen. Entscheidend sind dabei aktuelle, verlässliche und gut verknüpfte Daten. Video ansehen
|
Anmelden zum 22. Open-Data-Netzwerktreffen, online
Neugierig auf neue Impulse zum Thema Open Data? Dann melde dich zum 22. Open-Data-Netzwerktreffen an. Die Bertelsmann Stiftung lädt am 08.07.2026 von 10.00-11.30 Uhr ein. Es richtet sich vor allem an Open-Data-Interessierte aus der öffentlichen Verwaltung und aus zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Hier anmelden
|
|
|
|
|
|
Welche kommunalen Daten und Themen sind für dich besonders hilfreich? Mit einer kurzen Befragung zum Wegweiser Kommune möchten wir besser verstehen, wie das Datenportal genutzt wird und welche Inhalte dir wichtig sind. Die Umfrage ist anonym, dauert nur 2 bis 3 Minuten und richtet sich an Menschen aus unterschiedlichen fachlichen Kontexten – von Verwaltung und Politik über Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft bis hin zu Datenanalyse. Mit deiner Teilnahme trägst du wesentlich zur Verbesserung des Portals bei. Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst und deine Einschätzung mit uns teilst.
An der Umfrage teilnehmen
|
|
|
|
|
|
Auf der re:publica haben wir einen eigenen Stand mit unserem Datenatlas Zivilgesellschaft. Merkt euch schon mal diese Talks vor: Um 11:30 Uhr Bahne Carstensen von Goal100 und um 14 Uhr Jonathan Niesel von Greenpeace. Mehr Infos zu den Talks auf den Seiten der republica.
Hier findest du unsere Sessions
|
|
|
|
|
Neues aus dem Datenatlas Zivilgesellschaft
„Gieß den Kiez“: Berliner Stadtbäume gemeinsam bewässern
In den trockenen Sommermonaten kommen die städtischen Betriebe in Berlin mit der Bewässerung der Stadtbäume oft kaum hinterher. Der Klimawandel wird das Problem weiter verschärfen. Doch es gibt Abhilfe: Das Projekt „Gieß den Kiez“ nutzt Daten, um den Wasserbedarf zu ermitteln und Anwohner:innen zur aktiven Mithilfe zu animieren. Mittlerweile hat sich die Initiative auch in anderen Großstädten etabliert. Datengeschichte entdecken
|
|
|
|
|
Datenatlas Zivilgesellschaft: Datensprechstunden – jetzt anmelden!
Unsere Datensprechstunden gehen in die nächste Runde: Erhaltet individuelle Unterstützung bei euren Fragen rund um Datenaufbereitung und -bereitstellung. Im Video bekommt ihr einen Einblick in das Format. Hier anmelden
|
|
|
|
|
"Wir möchten transparent sein bei dem, was wir machen. Es geht auch um Chancengleichheit: Wenn Daten nur auf Anfrage erhältlich sind, entscheidet stets jemand, wer diese Daten nutzen darf und wer nicht."
|
|
|
|
|
|
DatenKOPF des Monats
Nora Perseke
|
Projektleitung Civic Data Lab
Gesellschaft für Informatik e.V.
|
Was ist Dein Background?
Ich bin studierte Kultur- und Kunstwissenschaftlerin und habe als Kulturmanagerin in Theatern, für Museen und Musikfestivals gearbeitet. Vor gut zehn Jahren bin ich in den Bereich digitale Bildung gewechselt und habe innovative Formate entwickelt und durchgeführt, die Themen wie digitale Mündigkeit, Chancengerechtigkeit und einen niedrigschwelligen Zugang zu Tech-Entwicklungen gefördert haben. Aktuell leite ich für die Gesellschaft für Informatik zwei Projekte mit dem Fokus auf Daten- und KI-Kompetenzen: Das Civic Data Lab mit der Zielgruppe zivilgesellschaftliche Akteur*innen und den Climate Data Entrepreneurial Club im Bereich Schule.
|
Woran arbeitest du gerade?
Wir haben im Civic Data Lab in den vergangenen zweieinhalb Jahren sehr eng mit der Zivilgesellschaft zusammengearbeitet und beispielhaft Datenprojekte mit Gemeinwohlcharakter umgesetzt und viele Schulungen und Workshops durchgeführt, um zur kompetenten Nutzung von Daten und KI zu befähigen. Daraus ist eine lebendige Community entstanden, die wir gerne weiter aufbauen und begleiten wollen. Wir beschäftigen uns zunehmend mit infrastrukturellen Fragen, die über projektbezogene Nutzung von Daten hinausgehen und für die wir in einen breiteren Dialog auch mit Personen aus der Verwaltung und Politik eintreten. Gerade jetzt mit dem KI-Hype ist uns eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit der Nutzung von Daten und KI-Tools wichtig, um auch Bedürfnisse von Zivilgesellschaft aufzuzeigen und nachhaltige Lösungen und Strukturen zu entwickeln.
|
Auf welches Tool möchtest du nicht mehr verzichten?
Ich bin ein großer Fan der Arbeit des Civic Data Design Lab. Die Arbeit des Labs verbindet wissenschaftliche Forschung mit Design rund um Datenthemen. Daraus entstehen Geschichten und Anwendungen, die aufzeigen, wie Daten genutzt werden können, um beispielsweise marginalisierten Gruppen Sichtbarkeit zu verschaffen.
|
Auf welches Event freust du dich schon?
Ich freue mich schon sehr auf unser Barcamp im Civic Data Lab am 11. Juni in Erfurt. Wir arbeiten viel in Online-Formaten und diese jährliche Veranstaltung ist eine tolle Gelegenheit, mit unserer Community aus Daten-Interessierten und -Expert*innen in Kontakt zu kommen. Wir finden dort jedes Mal Themen, die wir in weiteren Veranstaltungen aufgreifen und vertiefen.
|
Kontakt:
E-Mail: nora.perseke@gi.de
Kontakt • Civic Data Lab
|
|
|
|
Zahl des Monats: 95,8 %
Die Spritpreise sind seit Ausbruch des Irankriegs in aller Munde. Besonders Pendler sind von den hohen Preisen betroffen. Doch in welche Regionen wird in Deutschland besonders viel gependelt?
Ein positiver Pendlersaldo bedeutet, dass mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in die Kommune ein- als auspendeln. Den höchsten Pendlersaldo wies 2023 die bayrische Stadt Schweinfurt auf. Fast genauso viele Menschen, wie in der Stadt im erwerbsfähigen Alter leben (gut 55.000 Menschen), pendelten täglich zusätzlich von außerhalb zur Arbeit ein. Grund dafür ist insbesondere die hohe Anzahl an Industriearbeitsplätzen in der unterfränkischen Stadt. Der Automobilzulieferer ZF und der Maschinenbauer SKF haben in Schweinfurt ihre größten Industriestandorte, die Industriesparte des Automobilzulieferers Schaeffler befindet sich ebenfalls hier. Perspektivisch soll in Schweinfurt zudem die KI-Gigafabrik Blue Swan mit bis zu 1000 Arbeitsplätzen entstehen. Dies führt in Summe zum deutschlandweit höchsten Pendlersaldo unter allen 400 Kommunen. Hier können die Datenreihen abgerufen werden
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Empfiehl den Newsletter weiter!
Dir gefällt der Newsletter? Falls ja, kennst du sicherlich andere Leute, die sich ebenfalls für unsere Inhalte interessieren könnten. Empfehle unseren Newsletter jetzt gerne weiter - am besten direkt mit dem unteren Anmeldelink. Vielen lieben Dank! Newsletter weiterempfehlen
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Unser Team
Wenn du Fragen oder Anregungen hast, nimm gerne mit uns Kontakt auf.
|
|
|
|
|
|
|
Senior Project Manager
Mario Wiedemann
Mario Wiedemann ist Politologe und leitet das Projekt Daten für die Gesellschaft. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Open Data in Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. In früheren Projekten hat er sich für offene Inhalte wie z.B. freie Bildungsmaterialien engagiert.
|
|
|
|
Project Managerin
Hannah Amsbeck
Hannah Amsbeck ist Soziologin und arbeitet seit 2014 am Wegweiser Kommune. Sie verantwortet dessen Datenbereich einschließlich der Bevölkerungs- vorausberechnungen und Wanderungsstatistiken und erarbeitet Studien zum Thema Demografie.
|
|
|
|
|
|
|
Project Manager
Hendrik Jütte
Hendrik Jütte ist Wirtschaftssoziologe und Statistiker und arbeitet seit 2025 am Wegweiser Kommune. Sein Arbeitsfeld umfasst u. a. die technische und inhaltliche Weiterentwicklung des Wegweisers sowie die weiter- führende Nutzung der vorliegenden Daten in Studien.
|
|
|
|
Project Managerin
Bürge Uprak
Bürge Uprak ist Soziologin und ihr Fachgebiet ist Open Data. Seit 2025 arbeitet sie am Datenatlas Zivilgesellschaft. Ihr Arbeitsumfeld umfasst die Weiterentwicklung des Metadatenportals und die Unterstützung der Zivilgesellschaft bei Themen rund um offene Daten.
|
|
|
|
|
|
|
Project Manager
Jakob Weber
Jakob Weber ist Politik- wissenschaftler und arbeitet seit Ende 2025 wieder im Wegweiser Kommune. Er hat die Bevölker- ungsvorausberechnung 2040 begleitet und ist für die kommunikative Weiterentwicklung des Wegweisers zuständig.
|
|
|
|
Project Assistant
Petra Beckhoff
Petra Beckhoff arbeitet als Project Assistant im Team des Projekts Daten für die Gesellschaft. Sie organisiert Vorhaben zu Open Data wie z.B. das Barcamp und das Netzwerktreffen, arbeitet im Datenatlas Zivilgesellschaft, unterstützt die Kommunikations-arbeit und ist im Redaktionsteam unseres Newsletters tätig.
|
|
|
|
Senior Project Assistant
Silke Hansberg
Silke Hansberg arbeitet als Senior Project Assistant im Team von Daten für die Gesellschaft der Bertelsmann Stiftung. Sie organisiert interne Abläufe und Vorhaben rund um das Projekt und arbeitet seit 1998 in der Bertelsmann Stiftung.
|
|
|
|
|
Newsletter Daten für die Gesellschaft - Anmeldung
Du hast diesen Newsletter weitergeleitet bekommen und möchtest ihn selbst abonnieren? Hier geht’s zur Anmeldung
|
Newsletter Daten für die Gesellschaft - Archiv
Ältere Ausgaben findest du hier. Hier geht`s zum Archiv
|
|
|
|
|