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Liebe Leserin, lieber Leser,
in den vergangenen Wochen hat ein Thema alle Open-Data-Interessierten bewegt: Die Koalition plant erhebliche Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz. Aus unserer Sicht würden die geplanten Änderungen den bisherigen Zugang zu amtlichen Informationen erheblich einschränken. Entsprechend groß ist auch der Widerstand aus der Zivilgesellschaft. In einem Artikel von FragDenStaat erfahrt Ihr mehr über die konkret geplanten Änderungen. Auch die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit übt deutliche Kritik an den Reformplänen.
Gleichzeitig zeigt sich: Die Open-Data-Community bleibt aktiv. Das hat zuletzt auch unser Open-Data-Netzwerktreffen mit vielen spannenden Praxisbeispielen eindrucksvoll gezeigt. Auch wir arbeiten unentwegt weiter und suchen für ein Praktikum in unserem Projekt eine Person, die unsere Datenportale Wegweiser Kommune und Datenatlas Zivilgesellschaft aus Sicht der Nutzenden optimieren möchte.
Nun gönnen aber auch wir uns eine kleine Sommerpause. Wir wünschen Euch erholsame Wochen, viele sonnige Tage und freuen uns darauf, Euch im September mit einer neuen Ausgabe unseres Newsletters wiederzusehen.
Viel Freude beim Lesen!
Herzliche Grüße
Bürge, Petra, Mario, Jakob und Fabian
Ausgabe 36, Juli 2026
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Informationsfreiheit in Deutschland schon jetzt beschnitten
Bei der Informationsfreiheit rangiert Deutschland weltweit auf Platz 127 – hinter vielen autoritären Regimen. Andere Länder wie Österreich haben die Informationsfreiheit dagegen zuletzt stark verbessert. SWR-Podcast hören
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FragDenStaat will Änderungen stoppen
Für die Initiative FragDenStaat sind die Änderungen am Informationsfreiheitsgesetz ein Frontalangriff auf die Informationsfreiheit und Demokratie. So will FragDenStaat das Vorhaben stoppen.
FragDenStaat macht mobil
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Bundesdatenschutzbeauftragte nennt Koalitionspläne »undemokratisch«
Geplante Änderungen der Bundesregierung beim Informationsgesetz haben Kritik ausgelöst. Die Datenschutzbeauftragte warnt vor einer Abschaffung der Informationsfreiheit.
Hier Artikel lesen
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Open Data unter Druck – das 22. Netzwerktreffen zeigt starke Praxisbeispiele
Am 08. Juli hat das 22. digitale Open-Data-Netzwerktreffen stattgefunden. Die politischen Rahmenbedingungen für Open Data stehen derzeit unter Druck. Gleichzeitig zeigte das Netzwerktreffen eindrucksvoll, mit welchen konkreten Praxisbeispielen die Open-Data-Community offene Daten weiter voranbringt – von neuen Frameworks über KI-Anwendungen bis hin zu föderierten Datenlösungen für die soziale Arbeit.
Hier Projektnachricht lesen
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„Daten für die Gesellschaft“ schreibt Praktikumsplatz aus
Du interessierst dich für Daten? Du möchtest zwei der wichtigsten kommunalen und zivilgesellschaftlichen Datenportale Deutschlands nutzendenzentrierter, verständlicher und sichtbarer machen? Dann werde Praktikant:in.
Alle Infos zur Praktikumsstelle
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Neues aus dem Datenatlas Zivilgesellschaft
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Datengeschichte: Humanitarian Open Streetmap
Nach einem Erdbeben kann jede Minute zählen. Straßen sind zerstört, Gebäude eingestürzt, ganze Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Doch oft fehlen Helfer:innen in diesen Momenten insbesondere in ländlichen Regionen aktuelle Karten, um die Krisenorte finden zu können.
Neue Datengeschichte lesen
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Neuer Datensatz: Digitaler Service von Städten
Im Datenatlas Zivilgesellschaft gibt es einen neuen Datensatz. Es geht darum, wie Bürger:innen den digitalen Service ihrer Stadt bewerten.
Datensatz entdecken
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Datenatlas Zivilgesellschaft: Datensprechstunden – jetzt anmelden!
Unsere Datensprechstunden gehen in die nächste Runde: Erhaltet individuelle Unterstützung bei euren Fragen rund um Datenaufbereitung und -bereitstellung. Im Video bekommt ihr einen Einblick in das Format. Hier anmelden
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Data Volunteers gesucht!
Du hast Erfahrung in Data Science, Data Analysis, Statistik, Data Engineering oder Visualisierung und möchtest deine Expertise für das Gemeinwohl einsetzen? Dann bring dich beim DatenDialog ein! Gemeinsam mit anderen engagierten Datenexpert:innen arbeitest du in interdisziplinären Teams an konkreten Datenherausforderungen gemeinnütziger zivilgesellschaftlicher Organisationen – praxisnah, kollaborativ und mit sichtbarer Wirkung. Interesse? Hier anmelden
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Der DatenDialog macht den Unterschied
Wie wertvoll der DatenDialog für gemeinnützige Projekte sein kann, zeigt das Beispiel Wegweiser Kommune. Mit Unterstützung engagierter Data Volunteers erhielt das Projektteam neue Perspektiven auf die Nutzerführung des Datenportals, entwickelte in kurzer Zeit Lösungsansätze und erste Prototypen. Die Ergebnisse wurden in die Weiterentwicklung des Portals übernommen.
So profitierte der Wegweiser Kommune vom DatenDialog.
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DatenKOPF des Monats
Isabell von Falkenhausen
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Researcher, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
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Was ist Dein Background?
Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen in Berlin, Istanbul und Kopenhagen studiert und mein Studium mit einer quantitativen Forschungsarbeit am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung abgeschlossen. Dort habe ich die Bedeutung des (Nicht-)Vorhandenseins von Daten gut erleben können – empirische Forschungsfragen wurden aufgrund der vorhandenen Datenbasis entwickelt. Am Fraunhofer FOKUS arbeite ich seit 2020 in den Themenbereichen Open Data, Data Governance, Nutzendenzentrierung und Barrierefreiheit.
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Welchen Erfolg hast Du durch Open Data zuletzt gefeiert?
Ich habe gerade ein Forschungspapier zu Open-Data-Rollen in Deutschland abgeschlossen, das ich auf der IFIP EGOV 2026-Konferenz in Athen vorstellen werde. Darin schaue ich mir an, wie die Rolle von Open-Data-Beauftragten bzw. -Koordinator:innen in der Praxis wirklich gelebt wird: Welche Aufgaben landen auf ihrem Tisch, wo hakt es bei der Umsetzung von Open-Data-Regelungen und wie sind sie in ihren Organisationen verankert? Besonders spannend fand ich, dass Open-Data-Aktivitäten in vielen Fällen ganz nebenbei Strukturen für ein besseres Datenmanagement insgesamt anstoßen, von klareren Prozessen bis hin zu neuen Zuständigkeiten. Seid gespannt auf die Ergebnisse, die ich demnächst auch hier im Newsletter teilen werde!
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Auf welches Event freust du dich schon?
Am 1. Oktober veranstalten wir zum dritten Mal die Konferenz »Public Data – besser mit Behördendaten umgehen« bei uns im Fraunhofer FOKUS in Berlin. Ich freue mich darauf, bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Menschen kennenzulernen, die in der Politik und Verwaltung an besseren Datenstrukturen arbeiten. Bei spannenden Impulsen und offenem Austausch in den Sessions nehme ich immer wieder etwas Neues mit.
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Woraus ziehst Du Energie? Wie sieht Dein Ausgleich zum Job aus?
Im Chor singen, Gewichte stemmen oder ein Kurzurlaub auf Balkonien mit meinen Katzen helfen mir nach einem stressigen Tag, wieder runterzukommen.
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Kontakt:
Mail, Social Media
isabell.von.falkenhausen@fokus.fraunhofer.de
www.linkedin.com/in/isabell-von-falkenhausen-68541a169
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Zahl des Monats: 49,8 %
Am vergangenen Freitag ist das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit der Zeugnisvergabe in die wohlverdienten Sommerferien gestartet. In welcher Kommune in NRW verlassen dabei die meisten Schülerinnen und Schüler die Schule mit dem (Fach-)Abitur?
Im westfälischen Münster legen fast die Hälfte aller Schulabgänger:innen, und damit anteilig die meisten in ganz NRW, das Abitur ab. Verglichen mit allen 349 Kreisen und kreisfreien Städte, für die im Wegweiser Kommune Daten zur Verfügung stehen, liegt Münster damit deutschlandweit auf Platz 16. Der Großteil der Kommunen mit hohen (Fach-)Abiturent:innenquoten kommt dabei aus Bayern und Baden-Württemberg – die dafür aber noch länger auf die Sommerferien warten müssen. Unter diesem Link geht’s zu den Daten im Wegweiser Kommune.
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"Toll zu sehen, wie der Datenatlas wächst. NPOs können von einem echten Datendurchblick nur profitieren und wenn wir diese Daten dann noch miteinander teilen, entsteht neuer wundervoller Impact!"
Fynn Mazurkiewicz, Gründer und Vorstandsvorsitzer von IT4Kids
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Unser Team
Wenn du Fragen oder Anregungen hast, nimm gerne mit uns Kontakt auf.
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Senior Project Manager
Mario Wiedemann
Mario Wiedemann ist Politologe und leitet das Projekt Daten für die Gesellschaft. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Open Data in Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. In früheren Projekten hat er sich für offene Inhalte wie z.B. freie Bildungsmaterialien engagiert.
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Project Managerin
Hannah Amsbeck
Hannah Amsbeck ist Soziologin und arbeitet seit 2014 am Wegweiser Kommune. Sie verantwortet dessen Datenbereich einschließlich der Bevölkerungs- vorausberechnungen und Wanderungsstatistiken und erarbeitet Studien zum Thema Demografie.
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Project Manager
Hendrik Jütte
Hendrik Jütte ist Wirtschaftssoziologe und Statistiker und arbeitet seit 2025 am Wegweiser Kommune. Sein Arbeitsfeld umfasst u. a. die technische und inhaltliche Weiterentwicklung des Wegweisers sowie die weiter- führende Nutzung der vorliegenden Daten in Studien.
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Project Managerin
Bürge Uprak
Bürge Uprak ist Soziologin und ihr Fachgebiet ist Open Data. Seit 2025 arbeitet sie am Datenatlas Zivilgesellschaft. Ihr Arbeitsumfeld umfasst die Weiterentwicklung des Metadatenportals und die Unterstützung der Zivilgesellschaft bei Themen rund um offene Daten.
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Project Manager
Jakob Weber
Jakob Weber ist Politik- wissenschaftler und arbeitet seit Ende 2025 wieder im Wegweiser Kommune. Er hat die Bevölker- ungsvorausberechnung 2040 begleitet und ist für die kommunikative Weiterentwicklung des Wegweisers zuständig.
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Project Assistant
Petra Beckhoff
Petra Beckhoff arbeitet als Project Assistant im Team des Projekts Daten für die Gesellschaft. Sie organisiert Vorhaben zu Open Data wie z.B. das Barcamp und das Netzwerktreffen, arbeitet im Datenatlas Zivilgesellschaft, unterstützt die Kommunikations-arbeit und ist im Redaktionsteam unseres Newsletters tätig.
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Senior Project Assistant
Silke Hansberg
Silke Hansberg arbeitet als Senior Project Assistant im Team von Daten für die Gesellschaft der Bertelsmann Stiftung. Sie organisiert interne Abläufe und Vorhaben rund um das Projekt und arbeitet seit 1998 in der Bertelsmann Stiftung.
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