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Ein Jahr Datenatlas Zivilgesellschaft: Zeit für eine erste Bilanz. Wir blicken auf die bisherigen Entwicklungen, zeigen die Bedeutung offener Daten für die Zivilgesellschaft und geben einen Ausblick auf die nächsten Schritte.
Hier geht es zur Projektnachricht
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Liebe Leserin, lieber Leser,
vor einem Jahr ist der Datenatlas Zivilgesellschaft an den Start gegangen. Seitdem wächst die Plattform kontinuierlich: mit neuen Datensätzen, Datengeschichten und Einblicken in die vielfältige Datenlandschaft der Zivilgesellschaft. Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Daten sichtbar, zugänglich und nutzbar zu machen.
Passend zum ersten Geburtstag stellen wir eine neue Datengeschichte vor: „Wer fördert eigentlich wen?“ zeigt, wie die Organisation 360Giving das britische Förderwesen transparenter gemacht hat und heute als internationales Vorbild für datengestützte Zusammenarbeit in der Zivilgesellschaft gilt. Außerdem begrüßen wir einen neuen Datensatz von NExt e.V. im Datenatlas Zivilgesellschaft: die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung von Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung zur Nachnutzung digitaler Lösungen. Die Daten geben spannende Einblicke in Praxis, Hindernisse und Potenziale der Verwaltungsmodernisierung.
Viel Freude beim Lesen!
Viele Grüße
Bürge, Petra, Mario, Jakob und Fabian
Ausgabe 35, Juni 2026
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Open Data und Informationszugang zwischen Ministerien aufgeteilt
Open Data ja – Informationszugang nein? In einer aktuellen Antwort macht die Bundesregierung deutlich: Für Open Data sieht sich das Bundesdigitalministerium zuständig, Fragen des Informationszugangs bleiben beim Bundesinnenministerium. Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag
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Anmelden zum 22. Open-Data-Netzwerktreffen, online
Neugierig auf neue Impulse zur nutzerorientierten Bereitstellung offener Daten und zum Einsatz von KI im gemeinnützigen Sektor? Dann melde dich zum 22. Open-Data-Netzwerktreffen an. Die Bertelsmann Stiftung lädt am 08.07.2026 von 10.00-11.30 Uhr ein. Es richtet sich vor allem an Open-Data-Interessierte aus der öffentlichen Verwaltung und aus zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Hier anmelden
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Gerechte Datenlizenzierung: Die NOODL-Lizenz im Porträt
Offene Daten sollen allen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Doch profitieren wirklich alle gleichermaßen davon? In seinem Beitrag stellt Damian Paderta die NOODL-Lizenz aus Kenia vor und ordnet ihre Chancen und Grenzen für eine gerechtere Datenlizenzierung ein. Hier geht es zu dem Blogeintrag
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Metadaten machen Open Data KI-tauglich
Offene Daten sollen allen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Doch profitieren wirklich alle gleichermaßen davon? In seinem Beitrag stellt Damian Paderta die NOODL-Lizenz aus Kenia vor und ordnet ihre Chancen und Grenzen für eine gerechtere Datenlizenzierung ein. Hier mehr lesen
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Neues aus dem Datenatlas Zivilgesellschaft
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Neuer Datensatz zu digitalen Lösungen in der Verwaltung
Der Datenatlas Zivilgesellschaft wartet mit einem neuen offenen Datensatz auf. Der gemeinnützige Verein NExT hat öffentliche Verwaltungen dazu befragt, wie digitale Lösungen besser wiederverwendet und gemeinsam genutzt werden können. Denn die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist ein Dauerthema. Hier den Datensatz einsehen
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Datengeschichte: Wie 360Giving das britische Förderwesen transparenter machte
Stellen wir uns vor, hunderte Förderorganisationen in einem Land vergeben jedes Jahr Fördergelder in Milliardenhöhe an gemeinnützige Organisationen und keine von ihnen weiß, was die anderen tun. So sah es im britischen Förderwesen lange aus. Bis 360-Giving einen offenen Datenstandard etabliert hat.
Hier die Datengeschichte lesen
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Datensprechstunden – jetzt anmelden!
Unsere Datensprechstunden gehen in die nächste Runde: Erhaltet individuelle Unterstützung bei euren Fragen rund um Datenaufbereitung und -bereitstellung. Im Video bekommt ihr einen Einblick in das Format. Hier anmelden
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DatenKOPF des Monats
Benjamin Degenhart
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Semantic Technology Consultant (Freelance)
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Was ist Dein Background?
Ich habe Scientific Computing (Mathe und Informatik) in München studiert und mich in meiner Masterarbeit 2018 erstmals intensiv mit semantischen Technologien wie Linked Data, Wissensgraphen und Ontologien beschäftigt. Seitdem bin ich dem Thema treu geblieben. Open Data habe ich 2020 während Tech4Germany mit GovData als Projektpartner kennen und schätzen gelernt; beim DigitalService kam dann die Verwaltungsdigitalisierung dazu. Mit der Gründung von foerderfunke.org hat diese Verbindung aus Open Data, Semantik und gemeinwohlorientierter digitaler Infrastruktur erstmals vollen Ausdruck gefunden.
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Woran arbeitest du gerade?
Aktuell arbeite ich an drei Projekten, die alle mit Open Data und Semantik zu tun haben. Im Open Source Sabbatical mit der Stadt München und der Stadtbibliothek (siehe hier) geht es darum, persönliche Präferenzen in Solid Pods zu speichern, damit Empfehlungen möglich werden, ohne dass die Bibliothek persönliche Daten zentral speichern muss - der offene Bestandskatalog ist dafür eine wichtige Grundlage. Mit dem Civic Data Lab arbeite ich an einem föderierten Datenpool, der verschiedene Datenbanken zu sozialen Unterstützungsangeboten zusammenführt und semantisch aufbereitet. In einem dritten Projekt geht es um einen „digitalen Zwilling des Staates“: eine interaktive Webapp, mit der rechtliche und staatsarchitektonische Zusammenhänge sichtbar, explorierbar und perspektivisch auch simulierbar werden.
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Warum ist Open Data für dich wichtig?
Open Data und Open Source sind für mich Grundlagen demokratischer, überprüfbarer und innovativer digitaler Infrastruktur. Ich schätze dabei auch die Kultur der Community: "evolutionsoffen" zu arbeiten, Wissen zu teilen und Dinge bereitzustellen - im Vertrauen darauf, dass daraus später neue Nutzungen und Kooperationen entstehen. Diese Mischung aus Neugier, Großzügigkeit, Pragmatismus und langfristigem Denken liegt mir sehr. Gleichzeitig lässt sich die "Nachnutzungseinladung" noch zuspitzen, finde ich. Daran arbeite ich in meinen Projekten mit ausführbaren Wissensartefakten wie maschinenlesbaren Regeln (vielleicht eines Tages direkt über SPARQL-Endpunkte in Open-Data-Portalen ausführbar?) und versuche, den Schritt von der "Transparenz zur Didaktik" (Ausdruck von Roland Poellinger) zu gestalten: also nicht nur Code zu veröffentlichen, sondern im Sinne einer lebendigen, experimentellen Dokumentation auch codefreie Einstiege in einzelne Teile davon zu schaffen, die zur gemeinsamen Exploration der Gestaltungsräume einladen.
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Auf welches Tool möchtest du nicht mehr verzichten/welches findest du toll?
Ich nenne hier ausnahmsweise ein eigenes Werkzeug: "semOps: linked data operations flow tool" ist eine browserbasierte visuelle Umgebung, in der man semantische Operationen verketten und schneller ausprobieren kann. Ich habe es immer als mühsam empfunden, lokal erst viel aufsetzen zu müssen, bevor man mit Linked Data experimentieren kann. semOps senkt diese Hürde für mich deutlich. Langfristig würde ich mir ähnliche Werkzeuge auch in Open-Data-Portalen wünschen, um nicht nur fertige Showrooms zu zeigen, sondern auch die Arbeitsschritte von den Rohdaten bis zum Mehrwert sichtbar zu machen.
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Kontakt:
benjamin.degenhart@foerderfunke.org / https://www.linkedin.com/in/bdegenhart/
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Zahl des Monats: 20,3 %
Kommt die Zukunft der deutschen Nationalmannschaft aus dem Landkreis Cloppenburg? Zumindest unsere Zahl des Monats zeigt, dass hier der deutschlandweit höchste Anteil der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren an der Gesamtbevölkerung zu finden ist. Die deutsche Nationalmannschaft rangiert derzeit mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren dabei im Mittelfeld aller WM-Teilnehmer und könnte demnächst jüngere Verstärkung gebrauchen. Deniz Undav, der zum Publikumsliebling der deutschen Fußballfans avanciert ist, wurde in Varel im Landkreis Friesland geboren, nur 75 Kilometer von Cloppenburg entfernt. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Fußballzukunft dem Nordwesten Deutschlands gehört? Unter diesem Link geht’s zu den Daten im Wegweiser Kommune.
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09.07.2026 | Was ist Webscraping – und wie kann es helfen, bestehende Datenbestände besser zu verstehen, zu überprüfen und gezielt anzureichern?, online
Hier geht es zur Anmeldung
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Unser Team
Wenn du Fragen oder Anregungen hast, nimm gerne mit uns Kontakt auf.
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Senior Project Manager
Mario Wiedemann
Mario Wiedemann ist Politologe und leitet das Projekt Daten für die Gesellschaft. Sein Arbeitsschwerpunkt ist Open Data in Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. In früheren Projekten hat er sich für offene Inhalte wie z.B. freie Bildungsmaterialien engagiert.
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Project Managerin
Hannah Amsbeck
Hannah Amsbeck ist Soziologin und arbeitet seit 2014 am Wegweiser Kommune. Sie verantwortet dessen Datenbereich einschließlich der Bevölkerungs- vorausberechnungen und Wanderungsstatistiken und erarbeitet Studien zum Thema Demografie.
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Project Manager
Hendrik Jütte
Hendrik Jütte ist Wirtschaftssoziologe und Statistiker und arbeitet seit 2025 am Wegweiser Kommune. Sein Arbeitsfeld umfasst u. a. die technische und inhaltliche Weiterentwicklung des Wegweisers sowie die weiter- führende Nutzung der vorliegenden Daten in Studien.
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Project Managerin
Bürge Uprak
Bürge Uprak ist Soziologin und ihr Fachgebiet ist Open Data. Seit 2025 arbeitet sie am Datenatlas Zivilgesellschaft. Ihr Arbeitsumfeld umfasst die Weiterentwicklung des Metadatenportals und die Unterstützung der Zivilgesellschaft bei Themen rund um offene Daten.
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Project Manager
Jakob Weber
Jakob Weber ist Politik- wissenschaftler und arbeitet seit Ende 2025 wieder im Wegweiser Kommune. Er hat die Bevölker- ungsvorausberechnung 2040 begleitet und ist für die kommunikative Weiterentwicklung des Wegweisers zuständig.
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Project Assistant
Petra Beckhoff
Petra Beckhoff arbeitet als Project Assistant im Team des Projekts Daten für die Gesellschaft. Sie organisiert Vorhaben zu Open Data wie z.B. das Barcamp und das Netzwerktreffen, arbeitet im Datenatlas Zivilgesellschaft, unterstützt die Kommunikations-arbeit und ist im Redaktionsteam unseres Newsletters tätig.
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Senior Project Assistant
Silke Hansberg
Silke Hansberg arbeitet als Senior Project Assistant im Team von Daten für die Gesellschaft der Bertelsmann Stiftung. Sie organisiert interne Abläufe und Vorhaben rund um das Projekt und arbeitet seit 1998 in der Bertelsmann Stiftung.
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