Frau mit Kopfhörern sitzt im Homeoffice am Schreibtisch

Homeoffice ist etabliert – auch in der Wirtschaftskrise.  Aber Gleichstellungspotenziale bleiben ungenutzt 

Die Wirtschaftskrise führt keineswegs dazu, dass Arbeitgeber:innen ihren Mitarbeitenden seltener Homeoffice anbieten. Der Anteil an Stellenanzeigen mit Homeoffice-Angebot liegt bei 20 Prozent – und damit auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das zeigt die Analyse von 79 Millionen Online-Stellenanzeigen durch den Jobmonitor der Bertelsmann Stiftung. Insbesondere Beschäftigte aus IT-Berufen profitieren vom Angebot. Weit verbreitet ist das Homeoffice zudem in männerdominierten Berufen, das Gleichstellungspotenzial auf dem Arbeitsmarkt bleibt noch zu oft ungenutzt. Homeoffice-Hauptstadt ist Stuttgart.  Weiterlesen

 
Frau mit gelber Warnweste und verschränkten Armen steht vor einem Bus

Früh in Rente – dennoch offen für Arbeit

Jede fünfte Person im frühen Ruhestand arbeitet bereits. Mehr als jede:r Zweite könnte sich eine berufliche Tätigkeit vorstellen – sofern die Bedingungen stimmen. Eine neue Studie auf Basis der repräsentativen lidA-Kohortenstudie der Universität Wuppertal zeigt: Das Erwerbspotenzial der Babyboomer endet nicht mit dem vorzeitigen Renteneintritt. Weiterlesen

 
Mann und Frau sitzen zusammen am Laptop

Zukunftsgespräche in OWL – Jetzt als Pilotunternehmen mitwirken!

Viele Unternehmen stehen vor folgender Herausforderung: Ein großer Anteil der Belegschaft ist über 55 Jahre alt. Häufig wissen Personalverantwortliche nicht genau, wer bis zur Rente bleiben wird – wer vielleicht früher gehen oder wer länger bleiben und sich weiterentwickeln möchte. Hier setzt das Projekt „Zukunftsgespräche in OWL“ an. Unternehmen aus der Region, die am Projekt teilnehmen, erproben und nutzen einen einfach anwendbaren Leitfaden für Gespräche mit Mitarbeitenden ab 55 Jahren. Führungskräfte erhalten eine Hilfestellung, sich gezielt auf diese Mitarbeitendengespräche vorzubereiten. Ziel ist es, Perspektiven frühzeitig zu klären, Wissen im Unternehmen zu sichern und Beschäftigte länger gesund und motiviert im Arbeitsleben zu halten.  Weiterlesen

 
Großes Gebäude mit dem Titel Jobcenter. Personen im Vordergrund

Langzeitarbeitslose: Jobcenter-Mitarbeitende sind kompetent – aber Arbeitsmarkt-Chancen bleiben gering

Bürgergeld-Empfänger:innen stellen den Mitarbeitenden der Jobcenter ein gutes Zeugnis aus. 68 Prozent der Leistungsbeziehenden sind mit der Arbeit des Jobcenters zufrieden, 72 Prozent finden, die Berater:innen seien kompetent. Trotzdem sagt knapp die Hälfte, dass ihnen die Termine beim Jobcenter „nichts bringen“, also ihre Erfolgschancen auf dem Arbeitsmarkt nicht verbessern. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1.006 Personen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung, die seit mindestens einem Jahr Bürgergeld beziehen. 
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KI-generierte Grafik, Mann und Frau stehen vor verschieden großen Säulen

Nach der Kinderphase: Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und den damit einhergehenden Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Sozialsysteme kommt dem Erwerbspotenzial von Frauen eine immer größere Bedeutung zu. Während der Kinderphase reduzieren viele Frauen ihre Erwerbstätigkeit, um die Sorgearbeit zu Hause zu übernehmen. Dieser Erwerbsstatus bleibt aber häufig auch nach der Kinderphase bestehen. Ein großer Teil der beschäftigten Frauen verbleibt von der Phase der Familiengründung bis zum Ende ihrer Erwerbstätigkeit in Teilzeit, teilweise sogar im Minijob. Zum Blog

 
Holtz-Klötzchen stellen eine Treppen dar. Auf der steht eine Holzfigur. 2 Stufen haben ein OK_Häkchen

Wie Kompetenzen sichtbar werden: Unser Future-Skills-Selbsttest einfach erklärt

Future Skills wie Einfühlungsvermögen, kritisches Denken und Anpassungsfähigkeit werden in der sich schnell wandelnden Lebens- und Arbeitswelt immer wichtiger. Anders als viele Fachkompetenzen lassen sich Future Skills nicht einfach durch Prüfungsaufgaben erfassen. Mithilfe eines Selbsttests, dem sogenannten Future-Skills-Selbsttest, können wir diese Kompetenzen trotzdem sichtbar machen. Dieser Beitrag zeigt, wie das möglich ist – einfach erklärt. Zum Blog

 
Porträt Helen Renk

Zusatzleistungen für Auszubildende: Attraktiv, aber kein Allheilmittel

Jobticket, Weihnachtsgeld oder Weiterbildung: Viele Unternehmen werben in Ausbildungsanzeigen mit zusätzlichen Benefits. Doch entscheiden sich junge Menschen wirklich deshalb für eine Ausbildung? Helen Renk (Bertelsmann Stiftung) und Franziska Arndt (Institut der deutschen Wirtschaft) erklären im Short, welche Faktoren für Jugendliche bei der Wahl eines Ausbildungsplatzes tatsächlich wichtig sind – und welche Rolle Zusatzleistungen wirklich spielen. Zum Video

 

Publikation

Mit Benefits gegen den Bewerbermangel?

Um ihre Ausbildungsplätze attraktiver zu gestalten, werben Unternehmen zunehmend mit Sonderleistungen wie einem Jobticket oder Weiterbildungsmaßnahmen. Das zeigt eine deutschlandweite Auswertung von…

 

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