Grafik zeigt die Symbole der erneuerbaren Energien

Beschäftigungsrekord bei erneuerbaren Energien, aber Kehrtwende der Politik gefährdet Arbeitsplätze

Die Zahl der Beschäftigten in der Branche der erneuerbaren Energien hat 2025 mit 436.000 Personen einen Rekordstand erreicht. Das ist ein Plus von knapp vier Prozent im Vergleich zum bisher besten Jahr 2023. Der Blick auf die Entwicklung seit 2000 zeigt, wie stark politische Entscheidungen durchschlagen: Die Kürzung von Fördermitteln bei Photovoltaik ab 2011 und die Deckelung sowie neue Ausschreibungsverfahren bei Windkraft ab 2017 führten zu Einbrüchen bei der Beschäftigung. Der sich abzeichnende energiepolitische Kurswechsel der Bundesregierung könnte einen ähnlichen Effekt haben – Tausende von Jobs wären gefährdet. Weiterlesen

 
Arbeiter zieht eine Schraube fest

Zahl der Industriebeschäftigten sinkt auf Zehnjahrestief – Lohnvorsprung verringert sich – Daten auch für 398 Kreise

Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie in Deutschland ist im Jahr 2025 auf ein Zehnjahrestief von nur noch 6,6 Millionen Arbeitnehmer:innen gefallen. Weil parallel der Dienstleistungssektor und andere Bereiche gewachsen sind, sank der Anteil der Industrie am Arbeitsmarkt von 22 Prozent im Jahr 2014 auf 19 Prozent. Zugleich verringert sich der Lohnvorsprung der Industrie gegenüber anderen Branchen. Eine umfassende Auswertung verschiedener Arbeitsmarktindikatoren auf Kreisebene sowie von 60 Millionen Online-Stellenanzeigen mit dem Jobmonitor der Bertelsmann Stiftung zeigt: Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Weiterlesen

 
KI-.Grafik, die Akten und Formulare darstellt

Abschaffung der „Altersrente für besonders langjährig Versicherte“ würde 9,5 Milliarden Euro pro Jahrgang sparen und 125.000 Arbeitskräfte erhalten

Eine Abschaffung der bei Arbeitnehmer:innen sehr beliebten abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte („Rente mit 63“) könnte die Staatskasse langfristig pro Rentnerjahrgang um 9,5 Milliarden Euro entlasten. Durch den aufgeschobenen Renteneintritt stünde dem Arbeitsmarkt außerdem ein Beschäftigungspotenzial von 125.000 Vollzeitkräften zur Verfügung. Allerdings bräuchte es Ausnahmen, um Härtefälle für Rentner:innen zu vermeiden. Das zeigt eine Studie des DIW Berlin im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. 
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linke Hand mit Stift

Drei Perspektiven auf den Übergangssektor: Was junge Menschen, Fachkräfte und Leitungen verändern würden

Viele junge Menschen landen in Maßnahmen des Übergangssektors, weil der direkte Einstieg in Ausbildung nicht gelingt. Unsere gemeinsame Veröffentlichung mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zeigt, wie sie selbst, Fach- und Leitungskräfte auf dieses System schauen – und warum es verlässliche Strukturen für individuelle Begleitung und flexible Übergangswege braucht, die weniger den Abschluss einzelner Maßnahmen und stärker den tatsächlichen Übergang in Ausbildung fokussieren. Weiterlesen

 
Hinweis Web Konferenz

Web-Konferenz zur neuen Veröffentlichung „Drei Perspektiven – eine Vision“ am 29. Juni von 11 Uhr bis 12 Uhr

Unsere neue gemeinsame Veröffentlichung mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zeigt, wie junge Menschen, Fachkräfte und Leitungen auf den Übergangssektor schauen – und was sich verändern muss, damit junge Menschen verlässlicher in Ausbildung begleitet werden. In der Web-Konferenz „Drei Perspektiven – eine Vision“ am 29. Juni von 11 Uhr bis 12 Uhr stellen wir zentrale Ergebnisse der Studie vor und diskutieren, warum es mehr individuelle Begleitung, faire Zugänge, stabile Rahmenbedingungen und eine stärkere Beteiligung von Betrieben braucht. Zur kostenfreien Anmeldung

 
Porträt Fabian Schaffer

Artikel erschienen: Wege aus dem Ungelerntsein

Beinahe drei Millionen junge Erwachsene in Deutschland erreichen keinen Berufsabschluss – mit gravierenden Folgen für ihre individuellen Karriere- und Einkommenschancen und für den Arbeitsmarkt, dem weiterhin viele Fachkräfte fehlen. Der Beitrag von Fabian Schaffer und Clemens Wieland, zeigt, wie es dazu kommt, dass so viele junge Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss verbleiben und welche Wege aus dem Ungelerntsein sich bahnen lassen: von besserer Berufsorientierung und gezielter Unterstützung beim Übergang Schule–Beruf bis hin zu Möglichkeiten der Nachqualifizierung für bereits Ungelernte. Klar wird: Es braucht sowohl frühzeitige Prävention als auch verlässliche zweite Chancen. Zum Beitrag

 

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