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Liebe Leserin, lieber Leser,
in dieser Ausgabe richten wir den Blick auf existenzielle Fragen für Kommunen: Wie bleiben Städte, Landkreise und Gemeinden handlungsfähig, wenn ihre finanzielle Lage immer angespannter wird, die Finanzkrise historische Ausmaße annimmt? Wir haben einen Expertenrat gebeten, Vorschläge für einen Weg aus der Krise auszuarbeiten. Dabei wird insbesondere deutlich: Die Kommunen können die Krise nicht aus eigener Kraft lösen. Ohne gemeinsames Handeln von Bund, Ländern und Kommunen droht eine weitere Erosion kommunaler Selbstverwaltung. Eine dauerhafte Lösung des kommunalen Finanzproblems erfordert grundsätzliche Strukturreformen. Unser Vorschlag für eine mittel- und langfristige Reformagenda umfasst 20 Kernempfehlungen und 70 konkretisierende Einzelempfehlungen.
Weitere Themen in dieser Ausgabe: Welche Verantwortung tragen soziale Medien, wenn sie politische Meinungen prägen und zugleich aus unserem Alltag kaum wegzudenken sind? Wie können Daten so genutzt werden, dass sie dem Gemeinwohl dienen – etwa in den Bereichen Gesundheit, Mobilität, Umwelt oder beim zivilgesellschaftlichen Engagement?
Unsere Beiträge zeigen, wo Herausforderungen liegen, aber auch, welche Lösungsansätze bereits sichtbar werden. Vom Kommunalen Finanzreport 2026 über neue Studien zur Plattformmacht bis hin zu offenen Datenprojekten wie „Gieß den Kiez“: Es geht um Wissen, Transparenz und gemeinsames Handeln.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
Herzliche Grüße und eine schöne Sommerzeit Ihre Dr. Kirsten Witte
Kommunale Themenpakete
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Publikation
Die finanzielle Lage der Städte, Landkreise und Gemeinden in Deutschland ist desolat. Die
Defizite erreichen historische Ausmaße, die Verschuldung steigt rasant und Investitionen
werden…
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Soziale Medien sind längst politische Akteure
77 Prozent der Menschen in Deutschland sehen soziale Medien als Instrument politischer Einflussnahme – trotzdem wollen oder können die wenigsten auf sie verzichten. Genau dieser Widerspruch prägt die Ergebnisse unserer neuen Studie. Sie zeigt: Das Bewusstsein für die Macht großer Plattformen ist hoch. Gleichzeitig gehören sie für viele längst zum Alltag. Plattformen im Fokus
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Wie können Daten dem Gemeinwohl dienen?
Daten sind eine Schlüsselressource und können helfen, konkrete Probleme zu erkennen und zu lösen: Gesundheits- und Versorgungsdaten können sichtbar machen, wo medizinische Angebote fehlen. Mobilitätsdaten zeigen, wie sich Menschen durch Städte und Regionen bewegen. Umweltdaten können unterstützen, Schadstoffbelastungen besser zu erkennen. Daten sind Ressource
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Verantwortungsvoller KI-Einsatz braucht mehr als Technologie
Besonders in Organisationen mit besonderer Verantwortung gegenüber Menschen– z.B. in der öffentlichen Verwaltung, der Sozialwirtschaft und vielen weiteren Bereichen – haben Entscheidungen erhebliche Auswirkungen auf deren Leben. Gleichzeitig wächst der Druck, KI schneller zu nutzen, um Prozesse effizienter zu machen und dem Fachkräftemangel etwas entgegenzusetzen. Souveräner Umgang mit KI
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Unsere Vision: Demokratische digitale Öffentlichkeit
Digitale Lebenswelten entstehen heute auf einer Vielzahl unterschiedlicher Plattformen. Gleichzeitig gewinnen Fragen nach den Regeln, Governance-Strukturen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser digitalen Räume zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt wir uns mit der Rolle digitaler Plattformen und Communitys für gesellschaftliche Interaktionen, Teilhabe und digitale Öffentlichkeit. Digitale Lebenswelten
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Ein Jahr Datenatlas Zivilgesellschaft: Eine Wissensbasis entsteht
Was wäre, wenn Wissen über die Zivilgesellschaft nicht mühsam zusammengesucht werden müsste? Wenn Daten leichter auffindbar wären, Erfahrungen aus gemeinnützigen Organisationen nachgenutzt werden könnten und gesellschaftliches Engagement sichtbarer würde? Warum offene Daten aus der Zivilgesellschaft wichtig sind
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Musterdatenkatalog
Die Bertelsmann Stiftung übergibt den kommunalen Musterdatenkatalog für Open Data an die FITKO. Damit wird der Katalog künftig direkt im Umfeld des nationalen Open-Data-Portals GovData weitergeführt. Der Musterdatenkatalog verschafft einen Überblick darüber, welche offenen Daten von Kommunen in Deutschland bereitgestellt werden. Musterdatenkatalog für Kommunen
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Giess den Kiez
In den trockenen Sommermonaten kommen die städtischen Betriebe in Berlin mit der Bewässerung der Stadtbäume kaum hinterher. Der Klimawandel verschärft das Problem weiter. Doch es gibt Abhilfe: Das Projekt „Gieß den Kiez“ nutzt Daten, um den Wasserbedarf zu ermitteln und Anwohner:innen zur aktiven Mithilfe zu animieren. Mittlerweile hat sich die Initiative auch in anderen Großstädten etabliert. Daten helfen
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Wer fördert eigentlich wen?
Stellen wir uns vor, hunderte Förderorganisationen in einem Land vergeben jedes Jahr Fördergelder in Milliardenhöhe an gemeinnützige Organisationen und keine von ihnen weiß, was die anderen tun. So sah es im britischen Förderwesen lange aus. Ein internationales Vorbild für datengestützte Zusammenarbeit in der Zivilgesellschaft
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Offene Daten für freiwilliges Engagement in GB
Offene Daten erleichtern freiwilliges Engagement in Großbritannien: Ein gemeinsamer Standard vernetzt Freiwilligenangebote und vereinfacht die Suche. Eine Dateninfrastruktur, die Angebote sichtbar und nutzbar macht – unabhängig von Plattformen. Gemeinsamer Datenstandard für Freiwilligenangebote
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Data Volunteers gesucht!
Du hast Erfahrung in Data Science, Data Analysis, Statistik, Data Engineering oder Visualisierung und möchtest deine Expertise für das Gemeinwohl einsetzen? Dann bring dich beim DatenDialog ein! Gemeinsam mit anderen engagierten Datenexpert:innen arbeitest du in interdisziplinären Teams an konkreten Datenherausforderungen gemeinnütziger zivilgesellschaftlicher Organisationen – praxisnah, kollaborativ und mit sichtbarer Wirkung. Gestalten und mitwirken!
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Der DatenDialog macht den Unterschied
Wie wertvoll der DatenDialog für gemeinnützige Projekte sein kann, zeigt das Beispiel Wegweiser Kommune. Mit Unterstützung engagierter Data Volunteers erhielt das Projektteam neue Perspektiven auf die Nutzerführung des Datenportals, entwickelte in kurzer Zeit Lösungsansätze und erste Prototypen. Die Ergebnisse wurden in die Weiterentwicklung des Portals übernommen. Wertvolle Expertentipps
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Publikation
Strukturwandel ist ein immerwährender Prozess und an und für sich nichts Neues. Die Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe hat in der langfristigen Perspektive, gemessen an ihrem Anteil an der…
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Bertelsmann Stiftung verleiht erstmals den Change Learning Award
Mit dem erstmals verliehenen Change Learning Award zeichnet die Bertelsmann Stiftung am 11. Juni auf dem Creative Bureaucracy Festival die Initiativen „LuPe²“ aus Nordrhein-Westfalen und „Bildungsland Sachsen 2030“ aus, die durch erfolgreiche ebenen übergreifende Zusammenarbeit Veränderung im Schulsystem vorantreiben und bessere Lern- und Entwicklungschancen für junge Menschen schaffen. Bildungswandel kann gelingen
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Zentrum für Nachhaltige Kommunen - Unser Team
Bei Fragen oder Anregungen freuen wir uns über Kontaktaufnahme.
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Director
Dr. Kirsten Witte
hat Volkswirtschaft studiert und leitet das Zentrum für Nachhaltige Kommunen. Vor ihrer Zeit bei der Stiftung war sie Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Münster.
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Senior Expert
Andreas Grau
hat Sozialwissenschaften studiert und bearbeitet die Themen Bürgerschaftliches Engagement, Nachhaltigkeit und Zivilgesellschaft auf der kommunalen Ebene, insbesondere das Programm Engagierte Stadt.
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Senior Project Manager
Oliver Haubner
ist Diplom-Verwaltungs-wissenschaftler und seit 1994 in der Bertelsmann Stiftung tätig. Er ist u.a. verantwortlich für Kommunikation und Veranstaltungen wie bspw. den Kommunalkongress.
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Senior Project Manager
Henrik Riedel
hat Betriebswirtschaftslehre studiert und betreut derzeit insbesondere den Aufbau einer digitalen Plattform für nachhaltige Kommunen.
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Program Assistant
Alexandra Dordevic
organisiert interne Abläufe, bildet Auszubildende aus, unterstützt die Kommunikationsarbeit und organisiert Events wie Kongresse sowie Teilnahme an Messen.
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Project Assistant
Petra Vollmer
arbeitet im Team des SDG-Portal und der digitalen Plattform und verantwortet den Instagram-Kanal "nachhaltige.kommunen" sowie den "Blog Nachhaltige Kommunen".
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Senior Project Manager
Dr. Christina Wieda
widmet sich in ihrer Arbeit den Potenzialen kommunaler Koordination, mit besonderem Augenmerk auf die Teilhabe benachteiligter Kinder und Jugendlicher.
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Project Manager
Johanna Neu
forscht zu kommunalen Daten und entwickelt technische Lösungen wie den Kommunal-Atlas. Sie hat Geographie/Geoinformatik und Wirtschaftspsychologie studiert.
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Junior Project Manager
Claudio Möller
studiert Stadt- und Regional-entwicklung und betreut insbesondere den Kommunal-Atlas sowie die indikatorenseitige Konzeption des Portals für Kommunale Bildungslandschaften.
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