Illustratrion
 
 

Liebe Leser:innen,

selten war so deutlich spürbar, wie viel sich derzeit verändert. Neue Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, Daten sowie Plattformen prägen nahezu täglich die Debatte. Mit dieser Dynamik wachsen auch die Fragen, wie wir digitale Technologien so gestalten können, dass sie dem Gemeinwohl dienen.

Deshalb bündeln seit einiger Zeit die Teams von Upgrade Democracy und reframe[tech] ihre Arbeit im gemeinsamen Projekt Digitalisierung & Gemeinwohl der Bertelsmann Stiftung. Unser Ziel ist es, Themen wie digitale Öffentlichkeit und digitale Lebenswelten, Datenökonomie und Künstliche Intelligenz stärker zusammenzudenken.

Mit unserem neuen Namen hat auch unser Blog ein inhaltliches und visuelles Update erhalten. Hier bündeln wir künftig unsere Projekte, Studien, Blogbeiträge und machen sichtbar, woran wir in den einzelnen Themenfeldern arbeiten. Alle Inhalte finden Sie unter www.digitalisierung-und-gemeinwohl.de.

Den Auftakt bilden drei Beiträge, die die Schwerpunkte unserer Arbeit vorstellen. Sie zeigen, was wir unter verantwortungsvollem KI-Einsatz, einer gemeinwohlorientierten Datenökonomie sowie digitalen Lebenswelten und Plattformen verstehen und welche Fragen uns in diesen Themenfeldern leiten.

Mit ihrer neuen Studie „Große Sorgen, hohe Erwartungen an Politik und Europa – Wie Deutschland auf Social-Media-Plattformen und Messengerdienste blickt“ untersuchen Charlotte Freihse, Asena Soydaş und Vivien Benert (Agora Digitale Transformation), wie Menschen digitale Plattformen wahrnehmen. Sie zeigen, dass viele die Risiken sozialer Medien klar erkennen und sie gleichzeitig fester Bestandteil ihres Alltags bleiben. Gerade dieses Spannungsfeld macht deutlich, wie wichtig die Gestaltung digitaler Räume für das Gemeinwohl ist.

Mit der Frage, wie der verantwortungsvolle Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung gelingen kann, beschäftigt sich Sarah Fischer in ihrem Blogbeitrag „Weitere Orientierung im Kompetenzdschungel“. Sie zeigt, warum einzelne Schulungen nicht ausreichen und wie ein systematischer Kompetenzaufbau gelingen kann.

Im Beitrag „Creator:innen im Fokus: Soll ich's wirklich sagen oder lass ich's lieber sein?“ beleuchten Joachim Rother, Elias Jessen und Vincent G. die Rolle von Creator:innen in gesellschaftlichen Debatten und die Frage, welche Verantwortung öffentliche Akteur:innen auf digitalen Plattformen heute tragen.

Außerdem: Mit Urban Data [Gap] rückt die gemeinwohlorientierte kommunale Datennutzung in den Fokus. Dort geht es um die Frage, wie Kommunen externe Daten besser nutzen und gemeinsam mit Partnern aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft tragfähige Datenkooperationen aufbauen können.

Viel Spaß beim Lesen!

Euer
Team Digitalisierung & Gemeinwohl

Plattformmacht im Spiegel der öffentlichen Wahrnehmung

77 Prozent der Menschen in Deutschland sehen soziale Medien als Instrument politischer Einflussnahme – trotzdem wollen oder können die wenigsten auf sie verzichten. Genau dieser Widerspruch prägt die Ergebnisse unserer neuen Studie.

Illustration
Illustration mit dem Titel Selbstbestimmter Einsatz von KI

KI verantwortungsvoll einsetzen: Drei Ansätze für mehr Handlungsfähigkeit

Erste Modulvorstellung

Künstliche Intelligenz ist bereits Teil unseres Alltags und prägt immer mehr gesellschaftliche Bereiche. Sie soll Prozesse beschleunigen, Fachkräfte entlasten und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Aber welche Voraussetzungen braucht es, damit dies auch verantwortungsvoll gelingt?
Hier geht's zur Vorstellung!

Illustration mit dem Titel Daten für das Gemeinwohl

Gemeinwohlorientierte Datenökonomie: Daten für viele, nicht für wenige

Zweite Modulvorstellung

Daten entscheiden über wirtschaftliche und gesellschaftliche Macht. Doch heute konzentrieren sich wertvolle Daten oft bei wenigen Plattformen und Unternehmen – mit Folgen für Wettbewerb, Innovation und gesellschaftliche Teilhabe. Wie lässt sich dieses Ungleichgewicht überwinden? Und wie können Daten stärker dem Gemeinwohl dienen? Hier geht's zur Vorstellung!

 
Illustration mit dem Titel "Digitale Lebenswelten im Wandel"

Digitale Lebenswelten im Wandel

Dritte Modulvorstellung

Social-Media-Plattformen verändern sich rasant. Die Debatten rund um TikTok, die Entwicklungen bei X nach der Übernahme durch Elon Musk und die wachsende Bedeutung algorithmisch kuratierter Inhalte haben Fragen des Designs und der Governance von Plattformen stärker in die öffentliche Debatte getragen. Zeitgleich gewinnen neue digitale Räume an gesellschaftlicher Bedeutung.  Hier geht's zur Vorstellung!

 
Illustration

Urban Data [Gap]

Mit dem Launch des Urban Data [Gap] schaffen wir eine Plattform, auf der Kommunen, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam daran arbeiten, Datenkooperationen für das Gemeinwohl zu ermöglichen und die kommunale Perspektive in der Datendebatte zu stärken.

Ein Foto aus einem Dschungel der eine Hängebrücke über einen Fluss zeigt

Weitere Orientierung im Kompetenzdschungel

Blogbeitrag

Wie können Mitarbeitende in der öffentlichen Verwaltung gezielt für einen verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) qualifiziert werden? Und wie gelingt es, statt einzelner Schulungen einen systematischen Kompetenzaufbau voranzutreiben? Hier geht's zum Beitrag!

Arbeitsplatz von Creator:innen zu sehen mit Schreibtisch, Computer, Bürostuhl, Beleuchtung und einem Regal

Creator:innen im Fokus: Soll ich’s wirklich sagen oder lass ich’s lieber sein?

Blogbeitrag

Im Herbst 2024 kommentierte der Streamer „Montana Black“ live auf Twitch die Landtagswahl in Baden-Württemberg. Er wolle das Ergebnis eigentlich gar nicht bewerten, erklärt er, er sei ja schließlich kein „politischer Kanal“. Hier geht's zum Beitrag!

 
Es sind Bücher auf einem gelben Hintergrund zu sehen.

Abonnieren Sie unseren Newsletter Erlesenes!

„Erlesenes" ist ein zweiwöchentlicher Newsletter von Digitalisierung & Gemeinwohl und bietet eine kuratierte Auswahl an wissenschaftlichen Studien, journalistischen Artikeln und Debattenbeiträgen sowie Fundstücken mit Augenzwinkern aus sozialen Medien zum Themenkomplex Algorithmen und KI.