Hand Tastatur
Thomas Kunsch

Ein Hackday - was ist das?

Hacking hat spätestens seit den 1980er Jahren mehrere Bedeutungen. Der Ursprung geht auf die Tätigkeit von Tüftlern zurück, die versuchen, einen Weg zu finden, mit einer Kaffeemaschine einen Toast zuzubereiten. Hacker versuchen, die Grenzen des Machbaren zu finden.

Hackday und Wirtschaftstalk Open Data

Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie so ein Hackday abläuft, findet viele Impressionen und Ergebnisse vom Hackday im Blog Wegweiser Kommune. Dies auch im Bewegtbild. 

In diesem Jahr haben wir zudem den 1. Wirtschaftstalk hinzugefügt: Challenge Open Data und Wirtschaft. Diskutiert haben Prof. Dr. Ulrich Greveler (Hochschule Rhein-Waal), Alexander Marten (Digitaloutlaws Düsseldorf), Dr. Andreas Hey (Datenfreunde Berlin) und Dr. Anke Knopp (Bertelsmann Stiftung).  Mehr dazu auch im Blogpost.

Was wird gemacht?

Auf einem Hackday kommen verschiedene Hacker zusammen, ganz egal ob altgedienter IT-Hacker oder Neuling und Alltags-Hacker. Jeder, der kreativ eine Lösung finden möchte, ist eingeladen, gemeinsam mit anderen eine Lösung für eine Problemstellung zu erarbeiten. Diese Problemstellung wird von den Teilnehmern selbst mitgebracht. Ziel ist es dabei, einen gesellschaftlichen Nutzen zu erbringen.

Offene Daten läuten einen Kulturwandel ein: Aktenschränke öffnen sich.

Anke Knopp

Offene Daten, was ist das?

Bei offenen Daten geht es im Kern um die Bereitstellung von Daten des öffentlichen Sektors, die von Politik und Verwaltung im Interesse der Allgemeinheit mit einer Nutzungslizenz zur weiteren freien Nutzung, zur Weiterverbreitung und zur Weiterverwendung zugänglich gemacht werden. Nutzen können diese Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen. Ausgenommen hiervon sind personenbezogene Daten sowie Daten, die anderweitig schutzwürdig sind. Grob gesagt öffnen die Verwaltungen dazu ihre Aktenschränke und Schubladen und stellen der Öffentlichkeit Daten wie etwa Haushaltsdaten, Verkehrsdaten, Geodaten etc. zur Verfügung.

Diese Daten stehen bisher kaum zur Verfügung, schon gar nicht in mensch- und maschinenlesbarer Art. Die Idee ist, dass offene Daten Transparenz und auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft fördern. Übrigens ist das nicht allein ein kommunaler Weg, die Öffnung findet auch auf Bundes- und Landesebenen statt.

Praktisch für jede Kommune

Jede Kommune kann offene Daten bereitstellen. Zum Gelingen tragen eine offene Verwaltung und die Öffentlichkeit bei, die diese Daten aus ihren Aktenschränken herausholen und in eine Wertschöpfung neuer Art überführen können. Dazu braucht es nicht die Tüftler, die coden können, sondern auch Interessierte, die ein Gespür für Problemstellungen oder besondere Lösungsvorstellungen für die Entwicklung in Kommunen haben.  

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