Hände halten ein Handy.
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Digitale Technik bietet zahlreiche Möglichkeiten, um das Leben im Alter zu erleichtern: Digitale Unterstützung beim Einkaufen, vereinfachte Kommunikation mit den weit entfernt lebenden Enkeln via Video-Telefonie oder Telemedizin und digital unterstützte Pflegeangebote. Mit digitaler Unterstützung wird es für ältere und hochbetagte Menschen leichter, möglichst lange in der eigenen Wohnung zu wohnen und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Wie vielfältig die digitalen Optionen für Seniorinnen und Senioren sind zeigt eine Studie, die die Bertelsmann Stiftung zusammen mit dem Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE durchgeführt hat.

Doch damit diese Möglichkeiten auch außerhalb von Großstädten und Metropolregionen genutzt werden können, besteht noch großer Handlungsbedarf. Denn schnelles Internet ist gerade auch für digitale Unterstützungsangebote und Assistenzsysteme für Senioren eine grundlegende Voraussetzung.

Deutschlandkarte farbig markiert, wo der Breitbandausbau gut und wo er schlecht ist. Grafik "Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen auf Kreisebene".

Unsere Karte zeigt die durchschnittliche Verfügbarkeit von Internetanschlüssen mit Geschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit/s auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte an. Dabei wurden sowohl drahtlose als auch leitungsgebundene Technologien berücksichtigt. Mit einer Schraffur wurden zudem diejenigen Kreise und kreisfreie Städte kenntlich gemacht, deren Anteil an über 65-jährigen Einwohnern über dem aktuellen Bundesdurchschnitt von 21,6 % liegt.

So werden die Alterung der Bevölkerung und die Versorgung mit schnellem Internet gegenüber gestellt und es lässt sich erkennen, dass gerade in den vom demografischen Wandel besonders betroffenen Regionen der Breitbandausbau oftmals nur schleppend erfolgt. Digitale Technologie kann jedoch gerade diesen zumeist strukturschwächeren, ländlichen Räumen neue Optionen und Chancen ermöglichen.