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Ein Kinder.Stiften.Zukunft.-Kongress ist dann besonders wirkungsvoll, wenn mittel- und langfristig die Arbeit der Akteure für junge Menschen verbessert wird.

Impulse für Vernetzung und Kooperation

  • Durch Vernetzung mit anderen können gemeinnützige Organisationen, Stifter und Spender die Wirkung und Sichtbarkeit ihrer Projekte deutlich erhöhen.
  • Kooperationen sind ein Impuls gemeinsames Lernen und für sinnvolle Arbeits- und Ressourcenteilung.
  • In der gesamten Stadt oder in einzelnen Stadtteilen stimmen sich die Akteure ab, die für junge Menschen arbeiten.
  • Es gibt eine Organisation oder einen Personenkreis, der eine dauerhafte Zuständigkeit für die Weiterentwicklung des Netzwerks innehat.
  • Die Kooperationen zwischen einzelnen Organisationen und Personen, die während des Kongresses verabredet wurden, sind von Dauer und werden von den Partnern als hilfreich empfunden.
  • Es entsteht ein landes- oder bundesweites Netzwerk von Städten, die Kinder.Stiften.Zukunft.-Kongresse durchgeführt haben.

Aufbau von Wissen

  • Das bei dem Kongress vermittelte Wissen findet langfristig Anwendung in den Organisationen der Teilnehmenden.
  • Das Wissen wird in den einzelnen Organisationen weiter entwickelt.
  • Es gibt einen Austausch von Erfahrungen zwischen den Akteuren in der gesamten Stadt; traditionelle Grenzen zwischen Institutionen und Sektoren werden überwunden.
  • Es gibt einen Austausch von Erfahrungen zwischen lokalen und bundesweiten Teilnehmenden.

Entwicklung und Nutzung von Infrastruktur

  • Um auf aktuelle Themen zu reagieren und wiederholt Kooperationsimpulse zu geben, werden Kinder.Stiften.Zukunft.-Kongresse in einem Rhythmus von 2 bis 4 Jahren wiederholt.
  • Es gibt eine feste lokale Zuständigkeit für die Entwicklung von Infrastruktur zur Vernetzung und Kooperation in der Arbeit mit und für jungen Menschen.
  • Synergien mit bereits bestehenden Organisationen und innerhalb vorhandener Prozesse werden identifiziert.

Öffentlichkeitsarbeit

  • Das Thema "junge Menschen" wird langfristig häufiger in den lokalen Medien aufgegriffen.
  • Die Arbeit von staatlichen und der gemeinnützigen Organisationen, die für und mit jungen Menschen arbeitet, wird häufiger in den Medien aufgegriffen, z.B. indem Porträts vorgestellt werden.  
  • Die CSR-Aktivitäten für junge Menschen werden häufiger in den Medien aufgegriffen.
  • Die öffentliche Debatte zu Themen, die junge Menschen und Familien betreffen, wird unter Einbezug von Organisationen aus dem staatlichen, dem gemeinnützigen und dem privatwirtschaftlichen Bereich geführt.  

 Jede Stadt  und jedes Trägerkonsortium wählt eine eigene Strategie, um nach einem Kinder.Stiften.Zukunft.-Kongress langfristige Wirkungen zu erzielen. Die Nachfolge-Aktivitäten müssen vor allem zu dem Bedarf und zu den Entwicklungsfeldern in der Stadt oder Region passen.

 

 

Der Gewinn aus Kinder.Stiften.Zukunft. war für uns doppelt. Zum Einen haben wir sehr interessante Partner und andere Projekte kennengelernt, mit denen wir zwischenzeitlich auch zusammenarbeiten. Darüber hinaus bot der Kongress uns sehr gute Qualifizierungsangebote.

Roman Rüdiger, Geschäftsführender Vorstand buddy e.V., Düsseldorf

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