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Neue Schwerpunkte

"Zeigen, was wirkt" - das war und ist das Ziel der wissenschaftlichen Begleitforschung im Modellvorhaben KeKiz: "Denn gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht. Nur wenn wir wissen, unter welchen Voraussetzungen Prävention gelingt, können wir Kinder gezielt und wirkungsorientiert unterstützen" - so Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstands der Bertelsmann Stiftung.

Über einen Zeitraum von vier Jahren (2012 - 2015) haben 18 Modellkommunen am Paradigemenwechsel "Vom Kind her denken" gearbeitet und gute Lösungen der Vernetzung entwickelt. Während des gesamten Prozesses wurden unterschiedliche Akteure, Institutionen und Zuständigkeitsbereiche einbezogen, die für das Aufwachsen von Kindern Verantwortung tragen. Durch dieses Vorgehen konnten die Kommunen ihre Präventionsketten ausbauen.

Ziel war es, an kritischen Punkten in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen eine lückenlose Unterstützung anzubieten.

Präventionskette vom Säugling bis zum Erwachsenen BS_Praeventionskette_grafik_RGB-04_neu.jpg

Die Bertelsmann Stiftung hat gemeinsam mit einem Konsortium das Gesamtvorhaben wissenschaftlich begleitet. Eine zentrale Erkenntnis: Prävention funktioniert dann, wenn sie wirkungsorientiert, datenbasiert und bedarfsgerecht gesteuert wird. Ein kleinräumliches Monitoring schafft Transparenz  und bietet die Möglichkeit, Zusammenhänge präziser zu analysieren und konkrete Ansatzpunkte für Maßnahmen zu finden.

Ab 2016 werden nun die Ergebnisse des Modellvorhabens landesweit verbreitet und einzelne Forschungsfragen auf Basis der Erkenntnisse aus der Modellphase intensiver verfolgt.

Während das Land NRW sich in der zweiten Phase des Projekts vor allem um den kommunalen Rollout in NRW bemühen wird, arbeitet die Bertelsmann Stiftung  weiter daran, durch wissenschaftliche Analysen und Fallstudien evidenzbasiertes Handlungswissen zu generieren. Darüber hinaus wird die Stiftung den bundesweiten Transfer der Ergebnisse vorantreiben.

Grafik 4

Weitere Informationen zu "Kein Kind zurücklassen!" finden Sie hier.

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