Europa briefing "Vier Freiheiten in der EU"
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Die vier Grundfreiheiten werden in der EU rechtlich garantiert: Sie besagen, dass sich Waren, Dienstleistungen, Kapital und Personen innerhalb der Europäischen Union ohne Einschränkungen bewegen können.

Die EU sollte die vier Grundfreiheiten nicht trennen, sondern an der politischen Übereinkunft festhalten: Zum einen, weil die EU nur dann die positiven Effekte des Binnenmarkts ausschöpfen kann. Zum anderen, da sonst auch der Euro instabil werden könnte.

Dr. Anna auf dem Brinke, Jacques Delors Institut – Berlin

Die vier Freiheiten sind Grundpfeiler des europäischen Binnenmarkts. Durch sie wurde der Handel innerhalb der EU verstärkt. Zwei Drittel aller Güter, die in der EU produziert werden, werden in ein anderes EU-Land exportiert. Da die EU der weltweit größte Binnenmarkt ist, bringt der freie Austausch positive Wohlfahrtseffekte mit sich. Doch obwohl der europäische Binnenmarkt vielen Regionen als Vorbild dient, sind die vier Grundfreiheiten innerhalb der EU umstritten.

Wie es nach dem Brexit mit den vier Freiheiten weitergehen kann, erfahren Sie im neuen Briefing.

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Repair and Prepare: Strengthen the euro“ erklären wir gemeinsam mit dem Jacques Delors Institut – Berlin in der neuen Publikationsreihe „Europa Briefing“ Schlüsselthemen der Europapolitik und stellen mögliche Szenarien vor: Was ist das Problem? Wie könnte es weitergehen? Und was kann die Politik jetzt tun?

Alle Veröffentlichungen des gemeinsamen Projekts finden Sie hier: www.strengthentheeuro.eu

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