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Engagierte Stadt/Anna Rozkosny

Mit diesem Beschluss haben die beteiligten Städte in ganz Deutschland die Chance, ihre neu entwickelten Netzwerke für Engagement weiter auszubauen und zu verstetigen. Mitte 2015 hatten sich 272 Städte zwischen 10.000 und 100.000 Einwohner zur Teilnahme an dem Programm beworben. Eine Fachjury hatte 50 von ihnen ausgewählt – von Ribnitz-Damgarten an der Ostsee bis Kaufbeuren im Allgäu. Alle eint der Wille, die Rahmenbedingungen für Bürgerengagement vor Ort grundlegend zu verbessern.

»Großartige Beispiele für bürgerschaftliches Engagement gibt es in jeder Kommune in Deutschland«, weiß Karin Haist, Leiterin des Bereichs Gesellschaft bei der Körber-Stiftung und eine der Sprecherinnen des Programms. »Doch Engagierte Städte wollen mehr. Sie schaffen verlässliche Bedingungen, unter denen Vereine, Initiativen, Verwaltung und Wirtschaft optimal zusammenarbeiten können. Sie vereinbaren gemeinsame Ziele. Sie verbinden ihre Projekte zu übergreifenden Kooperationen. Und sie ermöglichen allen Bürgerinnen und Bürgern, ihr Gemeinwesen zusammen zu gestalten.«

Einige arbeiten an Netzwerken für Demokratie und Toleranz, andere machen sich gemeinsam fit für den demografischen Wandel, die nächsten starten organisationsübergreifend auf den Weg zu einer familienfreundlicheren Kommune.

Zur Förderung dieser Strukturen schlossen sich erstmals Stiftungen, Unternehmen und die Bundesregierung zusammen, um durch die Bündelung von finanziellen Ressourcen eine finanzielle »Hebelwirkung« zu erzeugen. Diese Mittel fließen ausdrücklich nicht in Einzelprojekte. Vielmehr helfen sie engagementfördernden Einrichtungen in den Städten, sich besser zu vernetzen und Gemeinschaftsaktivitäten zu koordinieren.

Pressemeldung zum Download (PDF) 

Pressekontakt:
Programmbüro Engagierte Stadt
Agata Klaus, Programm-Managerin
Körber-Stiftung
Bereich Gesellschaft | Civil Society
Kehrwieder 12
20457 Hamburg
Telefon + 49 40 80 81 92-166
Telefax + 49 40 80 81 92-303