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Statt wie bislang Jugendliche mit Behinderungen weitgehend in Sondereinrichtungen und -maßnahmen auszubilden und zu betreuen, soll auch die berufliche Ausbildung inklusiv gestaltet werden. Damit dies gelingt sollen bereits vorhandene hohe Fachkompetenz beispielsweise der Berufsbildungswerke und anderer Einrichtungen im Regelsystem nutzbar gemacht werden.

Auch Jugendliche mit Behinderungen sollen dual ausgebildet werden, dafür bedarf es der Beteiligung der Betriebe. Um diese zu erreichen, müssen Betriebe kontinuierlich und verlässlich unterstützt und die Auszubildenden individuell gefördert werden. Aber auch das Ausbildungssystem muss sich verändern. Um den Bedürfnissen von Jugendlichen gerecht zu werden, sollten Streckungs- und Unterbrechungsmöglichkeiten stärker genutzt und die Ausbildung in Ausbildungsbausteine gegliedert werden.

Diese und weitere politische Forderungen hat die Initiative „Chance Ausbildung“ am 28. Mai in Berlin vorgestellt.

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