Flüchtlinge_Deutschkurs
Thomas Kunsch

Mit einem ganzheitlichen Ansatz gelingt die Integration

Ein ganzheitlicher Ansatz zur Integration von Geflüchteten ist für uns die Ausgangs-Philosophie . Das gelingt nur, wenn vor Ort die unterschiedlichen Akteursgruppen zusammenarbeiten! Nicht nur Politik und Verwaltung, sondern auch die Ehrenamtlichen, die in Vereinen, Wohlfahrtsorganisationen und neu gegründeten Initiativen engagiert sind, müssen übergreifend zusammenarbeiten. Wenn es beispielsweise um die Integration in den Arbeitsmarkt geht, müssen örtliche Unternehmen, Arbeitsagentur, Ausländerbehörde, Jobcenter, aber auch Sprachkursanbieter an Bord sein.  Wenn es um Bildung geht,  sind die Bildungseinrichtungen wichtige Ansprechpartner, und wenn es um Betreuung geht, sind die Betreuungseinrichtungen zu beteiligen.  Hierbei steht der Mensch und nicht die jeweiligen „Zuständigkeiten“ im Mittelpunkt .

Vier Themen-Dimensionen

Die Bertelsmann Stiftung möchte Kommunen inklusive all den Akteuren vor Ort dabei unterstützen, die Integration von Flüchtlingen zu meistern. Hierbei stehen für uns folgende Themen im Vordergrund:

  • Arbeit und Ausbildung
  • Bildung und Sprache
  • Dialog und Beteiligung
  • Wohnen und Unterbringung

Zu diesen thematischen Dimensionen hat die Stiftung bereits Know How durch Studien aufgebaut und erprobte  Praxisbeispiele recherchiert. Wir wollen Kommunen mit verschiedenen Formaten begleiten, um die Integration von Geflüchteten in diesen Dimensionen zu ermöglichen.

Unsere Kooperationspartner

Bei der Begleitung der Kommunen kooperieren wir in erster Linie mit dem IQ Netzwerk, der Stiftung JP Morgan Chase Foundation und mit dem Verein Familiengerechte Kommune. Unsere internationalen Projektpartner sind das Institut Global Diversity Exchange (Ryerson University Toronto, Kanada) und Welcoming America.

Das IQ Netzwerk steht für „Integration durch Qualifizierung“ und hat seit über 10 Jahren Expertise zum Thema Migration und Integration in den Arbeitsmarkt aufgebaut. Unsere Ansprechpartner sind hier die IQ Projektpartnerinnen und Partner vor Ort sowie Frau Sabine Schröder (Koordinationsstelle ebb, Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH). Als Kooperationspartner bieten das IQ Netzwerk und die Bertelsmann Stiftung die Prozessbegleitung von Kommunen mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten an.

Die JP Morgan Chase Foundation engagiert sich in Deutschland zu Themen von Migration bis Zivilgesellschaft und unterstützt unseren Projektschwerpunkt zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten finanziell in Hessen und Nordrhein Westfalen.

Der Verein Familiengerechte Kommune hat langjährige Erfahrung in Prozessbegleitung und Zertifizierungsprozessen, nicht nur zum Thema Familienfreundlichkeit, sondern auch beispielsweise zum Handlungsfeld Integration und Akzeptanz. Bertelsmann Stiftung und Verein Familiengerechte Kommune bieten gemeinsam die Prozessbegleitung von Kommunen zu weiteren Themen-Dimensionen an, beispielsweise zu Bildung und Sprache sowie zur Überarbeitung (oder Erarbeitung) von Integrationskonzepten, die auch die Flüchtlingsintegration berücksichtigen. Unsere Projektpartnerin ist hier Beatrix Schwarze, Geschäftsführerin des Vereins.

Seit bereits 10 Jahren arbeiten wir als Partner im internationalen Netzwerk Cities of Migration, um den internationalen Austausch von „Good Ideas“ zu befördern. Träger des Netzwerks Cities of Migration sowie auch des Projektes Hire Immigrants ist das Institut Global Diversity Exchange (GDX) der Ryerson University in Toronto, Kanada.

Auch mit der Initiative Welcoming America in den USA sind wir in engem Austausch. Welcoming America hat in den USA ein Netzwerk von „Welcoming Cities“ aufgebaut und arbeitet ebenfalls mit dem Ansatz, die verschiedenen Akteursgruppen vor Ort strategisch zu vernetzen, um Migration und Integration erfolgreich zu gestalten.

Unser Angebot zur Unterstützung der Kommunen

Hierzu bietet die Bertelsmann Stiftung einen Modulkoffer an. Dieser besteht aus

  • Einer Prozessbegleitung, in der vor Ort Lösungen zur Flüchtlingsintegration erarbeitet werden.
  • Verschiedenen Veranstaltungsformaten für Dialoge zwischen Politik, Verwaltung, Bevölkerung.
  • Dem internationalen und nationalen Austausch von Good Practice Beispielen und Lernerfahrungen.

Wie das genau gelingen kann, erläutern wir Ihnen gerne. Sprechen Sie uns bitte an!

Bitte klicken Sie auf die Namen, um mehr über unsere Prozessbegleiter zu erfahren

Portraitfoto von Prozessbegleiter Dr. Claus Frank

Expertise:

25 Jahre Erfahrung mit Dialogen und Konfliktmittlung

Schwerpunkt:

Integrationsdialoge, nicht-konfrontative Veranstaltungen

Zuständig für die Kommune(n):

Portraitfoto Ellen Ehring

Ellen Ehring, Kommunikationswirtin, systemische Organisationsberaterin, ist Inhaberin von potenzial-entwickeln.de

Sie begleitet seit 19 Jahren Kommunen und Organisationen fachlich und methodisch in Strategie-, Change - und Entwicklungsprozessen in den Themenfeldern: 

  • Bildung und Kultur (KiTa, Schulen, Ausbildung, Bibliotheken…)
  • Demographischer Wandel
  • Engagement- und Beteiligungspolitik
  • Integration und Interkultur
  • Kinder-, Jugend-, Familien-und Generationenpolitik
  • Stadtentwicklung 

Dienstleistungen:

  • Coaching, Fachvorträge, Moderation
  • Prozess- und Umsetzungsbegleitung 

Expertisen: 

  • Kooperationspartnerin der Bertelsmann Stiftung: zertifizierte Demographie-, Integrations- , Seniorentrainerin der Bertelsmann Stiftung 
  • Zweijährige Prozessbegleitung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im Bundesprogramm „MORO-Aktionsprogramm Regionale Daseinsvorsorge im demographischen Wandel
  • Kooperationspartnerin der Vernetzungsstelle für Gleichstellungsbeauftragte und Gleichstellung des Landes Niedersachsen
    • Konzeptentwicklung und Umsetzung kommunaler Strategie-Workshops: „älter, bunter, weiblicher – WIR GESTALTEN ZUKUNFT“; 
    • Fachliche Begleitung im Mentoringprogramm: Politik braucht Frauen.
  • Auditorin des Vereins „Familiengerechte Kommune e.V.“
    Fachliche Prozess-Begleitung von Kommunen und Landkreisen auf dem Weg der Zertifizierung zur familiengerechten Kommune 

Schwerpunkt im Projekt „Ankommen in Deutschland.“

  • Bildung und Sprache
  • Wohnen und Unterbringung

Zuständig für die Kommune(n): 

Kontaktdaten:

Potenzial entwickeln
Ellen Ehring
Häuserweg 2
D-36211 Alheim
Fon: +49 56 64 93 98 15
Fax  +49 56 64 93 98 16
mobil: +49 177 532 33 77
E-Mail: ellen.ehring@potenzial-entwickeln.de
www.potenzial-entwickeln.de

Heinz Frenz

Heinz Frenz
Selbst. Berater, Dipl. Verw.

Quellenweg 73
52074 Aachen
Telefon:  +49 (0) 241 87 22 66
Mobil:     +49 (0) 160 9985 3675
heinzfrenz@gmx.de
www.hfkonzept.de
Erfahrungen im Bildungsmanagement, in der  Kommunalverwaltung (Organisation, Personalwesen, Prozessmanagement)  und im Stiftungssektor (Projektmanagement, Bürgerbeteiligung).

Portraitfoto Nadine Haßlöwer

Seit 2012 Mitarbeiterin beim Institut für soziale Innovation

Expertisen:

Professionelle Begleitung bei Veränderungs- und Entwicklungsprozessen, Organisations- und Teamentwicklung, Coaching, Training, Fachberatung, Großgruppenmoderation, Netzwerkmanagement, Moderation von Leitbildprozessen, Prozessbegleitende Qualifizierung und Supervision 

 

Branchenerfahrung:

Kommunen, (Interkulturelle) Bildung (beispielsweise im Rahmen des Projektes „Kein Kind zurücklassen“), Wohlfahrtsverbände, Bildungseinrichtungen, Vereine, Bürgerinitiativen, Stiftungen, Non-Profit Organisationen

Ausbildung:

Titel der M.A.-Thesis: „Kommunales Querschnitts- und Netzwerkmanagement zur Bearbeitung von Zukunftsthemen auf lokaler Ebene“. BA Sozialwissenschaften , MA Politikwissenschaften, Systemische Prozessbegleitung, Facilitation und Change Management, NLP

Beruflicher Hintergrund:

Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Politikwissenschaft an der Universität zu Köln.
Schwerpunkt: Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

Zuständig für die Kommune(n):

-Kreis Düren (im Rahmen dieses Projektes „Angekommen in Deutschland“) Moderation und Begleitung der Regionalen Lernnetzwerke Hessen und NRW

Weitere Kommunen in anderem Kontext: beispielsweise Kreis Unna, Stadt Lünen, Kreis Höxter, Stadt Monheim, Stadt Rheine

Kontaktdaten:

Institut für soziale Innovation
Nadine Haßlöwer
- Projektleiterin ISI -
Opferfelder Str. 22
D-42719 Solingen           

Fon (0212) 2 30 78 39
Mobil (01761) 2 30 78 32    
E-Mail: n.hassloewer@institut-fuer-soziale-innovation.de

Website: www.institut-fuer-soziale-innovation.de

Portraitfoto Dr. Winfried Kösters

Dr. Winfried Kösters M.A.

Freiberuflicher Journalist, Publizist, Trainer, Moderator und Berater
Seit 1994 selbständig

Berät, begleitet und unterstützt die Bertelsmann Stiftung seit 2004 in den Bereichen Demografischer Wandel, Integration von zuwandernden Menschen, Bildung, Kinder- und Jugendpolitik (zertifizierter Trainer in diesen Themenbereichen), so zum Beispiel in der Entwicklung und Umsetzung von Modellprojekten  

Berät, begleitet und unterstützt zahlreiche Kommunen in Fragen der Gestaltung des demografischen Wandels, der Integration von zuwandernden Menschen, Bildung, Kinder- und Jugendpolitik, aber auch Unternehmen, Organisationen und Verbände 

Unterstützt zahlreiche Kommunen in unterschiedlichen Bürgerbeteiligungsprojekten zu den genannten Themenfeldern 

Wirkte an der Erstellung von Integrationskonzepten unter anderem in Solingen, Wiesbaden, Landau, Landkreis Germersheim mit; begleitete das Land Hessen im Modellprojekt „Kommunale Integration“ 

Verfasste seit 1992 insgesamt elf Buchpublikation; gab von 2001 – 2008 ein Handbuch zur Kommunalpolitik heraus

Ist Keynote-Speaker auf vielen Veranstaltungen unterschiedlichster Ausrichter zu Themen des demografischen Wandels, der Integration von zuwandernden Menschen, des freiwilligen Engagements oder Themen der Gesundheit bzw. des gesellschaftlichen Wandels 

War von 2010 – 2013 Mitglied des Beirats „Jungenpolitik“ der Bundesregierung

Im Projekt „Ankommen in Deutschland“ ist Dr. Winfried Kösters zuständig für die Kommunen:

Kontaktdaten: 

Dr. Winfried Kösters
Hauptstraße 49
50126 Bergheim
Tel.: 02271/92858
Fax: 02271/91231
Email: info@winfried-koesters.de
Internet: www.winfried-koesters.de 

Poertraitfoto Kerstin Schmidt

Expertisen:

Als Expertin für den Demographischen Wandel beschäftigt sich Kerstin Schmidt seit vielen Jahren mit den Handlungsfelder, die vom demographischen Wandel betroffen sind:

  • Familiengerechtigkeit
  • Integration
  • Leben im Alter
  • Bildung
  • Wohnen und Lebensqualität
  • Bürgerschaftliches Engagement
  • Miteinander der Generationen

Schwerpunkte:

Im Rahmen des Projektes „Angekommen in Deutschland“ bearbeitet Kerstin Schmidt die folgenden Bausteine:

  • Wohnen und Begegnen
  • Dialog und Beteiligung
  • Arbeit und Ausbildung


Kerstin Schmidt ist Sozialwissenschaftlerin und systemische Organisationsberaterin, Coach und Prozessbegleiterin für gesellschaftliche Veränderungsprozesse in Kommunen und Organisationen.

Zuständig für die Kommunen: 

Kontaktdaten:

Demographie lokal
Kerstin Schmidt
Nordholzerstr. 30
32425 Minden
0571/4049549
kerstin.schmidt@demographie-lokal.de
www.demographie-lokal.de

Markus Schnapka

Markus Schnapka

Lärchenstraße 6

53117 Bonn

Tel.: 0228 67 27 29

schnapka-offergeld@arcor.de

 

 

 

Kurz-Vita

Persönliches/Ausbildung:
Geboren am 22.03.1951 in Eschweiler bei Aachen, verheiratet, drei Kinder, Dipl.Soz.arb.

Berufliches:

1977-1987
Funktion/Position: Zunächst Sachbearbeiter, dann Referent beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt. 

Inhalt: Integration junger AusländerInnen, Sprachförderung, Jugendberufshilfe. Aufbau eines bundesweiten Sprachfördersystems,  Verantwortung für und Durchführung von Fort- und Weiterbildungsangeboten, finanzielle Förderung von Kreisverbänden, Schriftleitung von Publikationen/Zeitschriften. Mitgliedschaft in Fachausschüssen und Beiräten verschiedener Institutionen, Mitwirkung im Koordinierungskreis „Ausländische Arbeitnehmer und Familien“ der Bundesregierung, Lehrauftrag FHS.

1987-1996
Funktion/Position: Zunächst Referats-, dann Abteilungsleiter im Landschaftsverband Rheinland

Inhalt: Jugendsozialarbeit, Förderung, Fortbildung, Öffentlichkeitsarbeit, später auch Jugendhilfeplanung, Beratung der Jugendämter, überörtliche Kostenerstattung im  Landesjugendamt. Aufbau eines Beratungs- und Informationssystems sowie eines Fortbildungsangebotes mit über 100 Seminaren und Kongressen jährlich, Leitung einer Bildungsstätte, Herausgabe von Zeitschriften. Umsetzung des Landesjugendplanes, Straffung und Modernisierung des finanziellen Fördersystems.

Mitwirkung in diversen Vorständen und Gremien vor allem auf Landesebene.

1996 – 2004
Funktion/Position: Landesrat (politischer Wahlbeamter), Dezernatsleitung beim LVR, 

Inhalt: Landesjugendamt/Schulen. Neustrukturierung des Dezernates, Ausbau des Beratungs- und Informationsservice für die Kommunen, diverse Veröffentlichungen, Herausgeber einer Gesetzes- und Verordnungssammlung in NRW. Pilotprojekt des LVR zur dezentralen Ressourcenverantwortung, Umsetzung von Elementen der Neuen Steuerung, Gleichstellung und später Gender Mainstreaming. Umweltgestaltung mit den Schulen des LVR, wirtschaftliche Konsolidierung von 6 Außendienststellen, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter, Vorstands- und Gremienarbeit z.B. in der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe, dem Deutschen und NRW-Städtetag, dem Verein für Kommunalwissenschaften, dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge. Das Dezernat umfasste 1.000 MitarbeiterInnen.

2004-2008
Selbständig, Aufträge z.B. der Bundesregierung, der Länder NRW und Hessen, Kommunen und Wohlfahrtsverbänden, der Europäischen Union; Mitglied der Enquete-Kommission „Zukunft für Kinder“ im Landtag NRW 2008

2008 bis 2016
Funktion: Beigeordneter für Kinder, Jugend, Schulen, Soziales, Integration, Senioren, Weiterbildung  der Stadt Bornheim

Inhalt: Gestaltung kommunaler Infrastruktur im Bildungs- und Sozialbereich, Aufbau neuer Projekte und Partizipationsstrukturen, Mitwirkung in versch. Funktionen beim  Städte- und Gemeindebund auf Landesebene (Hauptausschuss, Präsidium, Fachausschuss Jugend/Soziales) und Bundesebene.
Das Dezernat umfasste 360 MitarbeiterInnen.

Seit Februar 2016
Freiberuflich tätig für Institutionen und Verbände auf Bundes-, Länder und kommunaler Ebene als Fachmann für Migration, Jugendpolitik, Bildungspolitik, als Berater der BertelsmannStiftung sowie Lehrbeauftragter bei Hochschulen

Politisches/Persönliches:

Mitglied der Grünen, Mitglied der Arbeiterwohlfahrt (FA beim Bundesvorstand, Kommissionen) und in verschiedenen gemeinnützigen Vereinen und Institutionen. Privat engagiert in der Arbeit mit Menschen mit geistigen Behinderungen sowie der MigrantInnenarbeit. Diverse Veröffentlichungen seit 1978.

Schwarz-weißes Portraitfoto Hans Wietert-Wehkamp

Hans Wietert-Wehkamp
Leiter des Institut für Soziale Innovation
Alleiniger Gesellschafter des FSI Forum für soziale Innovation gGmbH

Kompetenzen

  • Professionelle Begleitung bei Veränderungs- und Entwicklungsprozessen Organisationsentwicklung, Coaching, Fachberatung, Großgruppenmoderation und Evaluation
  • Beratung von Teams, Gruppen und Organisationen

Beruflicher Hintergrund

  • 2011 – 2015 Auditor für „Familiengerechte Kommune e.V.“ 
  • 2008 Gesellschafter und Gründer des Forums für Soziale Innovation gGmbH
  • 2005 Geschäftsführung und Gründer des Instituts für Soziale Innovation
  • Bis 2004 langjährige Leitungstätigkeit in der freien Wohlfahrtspflege (Caritas)

Branchenerfahrung

  • Wohlfahrtsverbänden, Verbände, Stiftungen, Kommunen und kommunale Strukturen, (Interkulturelle) Bildung, Bildungseinrichtungen, Entwicklungspolitik

Ausbildung

  • Sozial- und Diplom-Pädagoge
  • Kaufmann
  • Systemischer Coach
  • Moderator und Prozessbegleiter

Ausgewählte Projekte/ Beteiligungen

  • Entwicklung, Umsetzung und Erprobung des Konzeptes „Integrationsworkshops für kommunale Entscheider“ für die Bertelsmann Stiftung
  • Zusammenstellung und Ausbildung des entsprechenden Trainerpools
  • Curriculum zur Ausbildung von Innovations-Coaches beim Paritätischen Landesverband Thüringen
  • 2014 – als Berater beim Projekt „Bürgerschaftliches Engagement fördern – Fokus Kommune. Konzeptentwicklung und Koordinierung„ in Kooperation mit dem MFKJKS - NRW

Zuständig für die Kommune(n):

Kontaktdaten:

Institut für soziale Innovation
Hans Wietert-Wehkamp
Opferfelder Str. 22
D-42719 Solingen

Fon: +49 212 23 07 839
mobil: +49 1761 23 07 830
E-Mail: h.wietert-wehkamp@institut-fuer-soziale-innovation.de 

Website: www.institut-fuer-soziale-innovation.de

Die Evaluation des Projektes Angekommen und nun? mit dem Schwerpunkt Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt vor Ort wird von in puncto pfaender & team GmbH durchgeführt. Ziel der Evaluation ist es, die Umsetzung des Modulkoffers in einem Zeitraum von 24 Monaten zu begleiten, die Ergebnisse in den 14 Pilotkommunen in diesem Handlungsfeld zu erheben, zu bewerten und die Wirkungen und die Nachhaltigkeit des Einsatzes des Modulkoffers zu untersuchen.

Die Bertelsmann Stiftung hat einen Beirat zur Begleitung dieses Projektes eingerichtet, der sich aus unterschiedlichen Personen aus Wissenschaft und Praxis zusammensetzt.

Bitte klicken Sie auf die Namen, um mehr über unsere Beiratsmitglieder zu erfahren

Portraitfoto Nikolaos Athanassiadis

Nikolaos Athanassiadis, geb.  21.05.1954 in Griechenland, verheiratet 3 Kinder.

  • Diplom Informatiker TU Berlin.
  • Sekretär und Mitglied des Präsidiums der Verband Griechischer Gemeinden in Deutschland (OEK)
  • Vizepräsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigranten Verbände in Deutschland (BAGIV)
  • Vorstandsmitglied bei der Verband für interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity(VIW)

Portraitfoto von Dr. Jutta Aumüller

Dr. Jutta Aumüller ist Politikwissenschaftlerin und Mitbegründerin des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der kommunalen Integrationspolitik, Flüchtlingsforschung, Demokratieförderung und politischen Partizipation. Seit 2016 ist sie Fachbereichsleiterin für die Flüchtlingsunterbringung im Christlichen Jugenddorfwerk (CJD) Berlin-Brandenburg.

Diplom-Politologin, Studium der Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Berlin. 2008 Mitbegründerin des Instituts für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI). Seit 1990 in der qualitativen Sozialforschung tätig. Arbeitsschwerpunkte in den Themenbereichen Integrationspolitik von Bund, Ländern und Kommunen, Flüchtlingspolitik, Religion und Integration, Demokratie und gesellschaftliche Partizipation, Prävention von Rechtsextremismus. Verschiedene Forschungsprojekte und Veröffentlichungen zur Flüchtlingsaufnahme und -integration in den Kommunen sowie zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt (u.a. im Auftrag der Europäischen Union, der Robert-Bosch-Stiftung, der Bertelsmann-Stiftung).

Seit 2016 Fachbereichsleiterin für die Migrations- und Flüchtlingsarbeit im Christlichen Jugenddorfwerk Berlin-Brandenburg. 

Portraitfoto Professor Dr. Aladin El-Mafaalani

Aladin El-Mafaalani ist Professor für Politikwissenschaft und Politische Soziologie am Fachbereich Sozialwesen und am Institut Gesellschaft und Digitales der Fachhochschule Münster.

Er ist Vorstandsmitglied der Sektion „Bildung und Erziehung“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), Mitglied des Konzils der DGS, Sprecher der Sektion „Stadt und Region“ im Rat für Migration sowie Sprecher der Sektion „Lokale Flüchtlingspolitik“ im Netzwerk Flüchtlingsforschung. Darüber hinaus ist er Mitglied des Zentrums für Begabungsförderung NRW sowie des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung der Ruhr-Universität Bochum.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaft, Politikwissenschaft, Pädagogik (Erstes Staatsexamen) und Arbeitswissenschaft (Diplom) an der Ruhr-Universität Bochum folgte zunächst das Referendariat für das Lehramt an berufsbildenden Schulen am Studienseminar Münster. Während seiner Tätigkeit als Studienrat am Berufskolleg Ahlen wurde er im Hauptfach Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Vor seiner Berufung an die Fachhochschule Münster im Jahr 2012 war er als Wissenschaftler und Dozent an Hochschulen in Bochum, Dortmund und Osnabrück tätig.

Seine Arbeiten zur Bildungs-, Jugend-, Migrations- und Stadtforschung wurden mehrfach mit Wissenschaftspreisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Augsburger Wissenschaftspreis, dem Lissabon-Preis, dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung und dem Forschungspreis des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen. In Kürze erscheint sein neues Buch „Migrationssensibilität – Zum Umgang mit Globalität vor Ort“

In seinen laufenden Forschungsprojekten geht es u.a. um „Armut und Begabung“, „Bildungschancen von geflüchteten Kindern und Jugendlichen“, „Salafismus als Jugendkultur“, „Konfliktformen in Einwanderungsgesellschaften“, „Hate speech im Internet“ sowie „Innerstädtische Segregation sowie Stadt-Land-Unterschiede“

Arbeitsfelder

  • Bildungsforschung (aktuell: Armut und Begabung; Bildungschancen von Flüchtlingen)
  • Jugendforschung (aktuell: Salafismus als Jugendkultur)
  • Migrationsforschung (aktuell: Konfliktformen in Einwanderungsgesellschaften;
  • Rassismuserfahrungen aus der Perspektive von Betroffenen)
  • Stadt- und Regionalforschung (aktuell: Integrationspotenziale von Stadt und Land; Bildungssegregation)

Aktuelle Bücher (letzte 5 Jahre):

  • „Migrationssensibilität – Zum Umgang mit Globalität vor Ort“ (2017) Beltz Juventa
  • "Handbuch Diskriminierung“ (2017) Springer VS (zusammen mit Albert Scherr)
  • „Muslimische Kinder und Jugendliche in Deutschland“ (2. Auflage, 2017) Konrad-Adenauer-Stiftung (zusammen mit Ahmet Toprak)
  • „Auf die Adresse kommt es an… Segregierte Stadtteile als Problem- und Möglichkeitsräu-me begreifen“ (2015) Beltz Juventa (zusammen mit Klaus Peter Strohmeier & Sebastian Kurtenbach)
  • „Vom Arbeiter Kind zum Akademiker – Über die Mühen des Aufstiegs durch Bildung“ (2014) Konrad-Adenauer-Stiftung
  • „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Clearingverfahren“ (2012) ISF RUHR (zusam-men u.a. mit Patricia Heufers & Stefan Wirtz)
  • „Bildungsaufsteiger aus benachteiligten Milieus“ (2012) Springer VS

Porttraitfoto Nicholas von Hahn

Nicolas von Hahn ist als Executive Director bei der Private Bank von J.P. Morgan in Frankfurt verantwortlich für die Kundenbeziehungen mit deutschen Privatvermögen und Stiftungen. Darüber hinaus sitzt Herr von Hahn im Corporate Social Responsibility Commitee (CSR) von J.P. Morgan in Deutschland und betreut in seiner Funktion Projekte die durch die J.P. Morgan Foundation in Deutschland gefördert werden.


Seit 2006 arbeitet Nicolas von Hahn für die Private Bank von J.P. Morgan in Frankfurt, nachdem er zuvor das Associate-Programm von J.P. Morgan in New York absolviert hat. Frühere berufliche Stationen umfassen Tätigkeiten bei der UBS in Zürich und Merrill Lynch in München.


Er hat sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt im Jahr 2002 absolviert und verfügt zusätzlich über ein schweizer Wealth Management-Diplom. Herr von Hahn ist verheiratet und hat drei Kinder.

Beirat Handschuh

Alexander Handschuh ist Politikwissenschaftler und leitet beim Deutschen Städte- und Gemeindebund das Büro des Hauptgeschäftsführers sowie das Referat für Planung, Politik und Kommunikation.

Portraitfoto Jochen Köhnke

Herr Jochen Köhnke leitete und entwickelte in Düsseldorf unterschiedliche an Bürgerschaft und Politik orientierter Partizipationsmodelle, insbesondere auch in dem damals besonders sensiblen Bereich der Hausbesetzerszene. Er leitete in Chemnitz das Jugendamt und später das Bürgermeisteramt bevor er in Münster die Aufgabe des Dezernenten für den Leitungsbereich der Oberbürgermeisterin annahm. Ab 2000 ist er für die Aufgaben der Migration zuständig. In der bundesweiten Jury der Bertelsmann Stiftung und des Bundesinnenministeriums „Erfolgreiche Integration ist kein Zufall“, war er für den Deutschen Städtetag die Vertretung.

Unter seiner Leitung fand ein binationales deutsch-niederländisches Projekt statt, welches sich mit den speziellen Fragen der kritischen Faktoren und Indikatoren von Integration wie aber auch der speziellen Bewertung von Segregationsauswirkungen beschäftigte.

2007 begann unter seiner Leitung erstmalig in Deutschland die spezielle Entwicklung und Anwendung der Methode SROI (Social Return On Investment).

Besondere Beachtung fand und findet das dezentrale Flüchtlingsunterbringungs-konzept und das dazugehörige Betreuungskonzept der Stadt Münster, welche unter seiner Federführung entstanden, über die Landesgrenzen hinaus. Insbesondere wegen der dazugehörigen Mediationsprozesse, die durchgängig einstimmige Ratsentscheidungen in diesem schwierigen politischen Aufgabengebiet nach sich zogen. Die Konzepte sind einsehbar unter www.muenster.de/stadt/zuwanderung

Weitere ausgewählte Aktivitäten:

  • Konferenz der kommunalen Integrationsbeauftragten 
  • Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik
  • AK Migration und Integration der Friedrich-Ebert-Stiftung 
  • Cities of Migration Bertelsmannstiftung
  • Fachvorträge zu Themen wie Wohnen für Flüchtlinge
  • Beratung weiterer Kommunen
  • Leitbildentwicklung zum Thema Migration
  • Vorstandsmitglied des deutschen SROI-Netzwerkes

Porttraitfoto Ayse Özbabacan

Ayşe Özbabacan, M.A. in Euroculture, geboren 1974 in Bingöl, Türkei.

Seit 2006 ist sie Mitarbeiterin der Abteilung Integrationspolitik der Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Soziales und gesellschaftliche Integration mit folgenden Aufgabenschwerpunkten: 

  • Nationale und internationale Vernetzung zur lokalen Integrationspolitik
  • Koordination des bundesweiten AK der Integrationsbeauftragten „Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik“
  • Interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung, Schwerpunkte Ausländerbehörde/Einbürgerungsbehörde und Haupt-und Personalamt (interkulturelle Personalentwicklung)
  • Flüchtlinge, Stuttgarter Flüchtlingsdialoge
  • Migration und Frauen -Migration und Behinderung

Von 2006 bis 2012 koordinierte sie das europäische Städtenetzwerk CLIP (Cities for Local Integration Policy for Migrants) zur Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches zwischen 36 europäischen Städten und Gremien auf regionaler, nationaler und EU-Ebene.

Frau Özbabacan war im Herbst 2008 Bosch-Fellow an der Transatlantic Academy der German Marshall Fund in Washington DC.

Seit 2008 ist sie Alumnimitglied des Internationalen Netzwerks Transatlantic Forum on Migration and Integration, eine Initiative der Robert Bosch Stiftung und der German Marshall Fund of the United States. Sie ist in regelmäßigem Austausch mit US-Städten, insbesondere mit der Initiative Welcoming America zu Good-Practices der Integrations- und Flüchtlingsarbeit auf lokaler Ebene.

LKT

Dr. Klaus Ritgen ist nach dem Studium der Rechtswissenschaft und Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Bonn und Köln (Lehrstühle Prof. Dr. Fritz Ossenbühl und Prof. Dr. Thomas von Danwitz) seit Oktober 2016 Referent beim Deutschen Landkreistag in Berlin und dort insbesondere auch für das Thema „Integration“ zuständig. Er ist u.a. Mitherausgeber und Autor eines Handbuchs unter dem Titel „Flüchtlingsrecht und Integration“.

Portraitfoto Ksenija Sakelšek

Ksenija Sakelšek geboren  1961 im Maribor , Slowenien

Seit 2000 Mitglied des Ausländerbeirates der Stadt Unna und ab 2005 Vorsitzende des Integrationsrates der Kreisstadt Unna. Vorstandsmitglied des Landesintegrationsrates NRW seit 2007 und Stellvertretende Vorsitzende des Landesintegrationsrates NRW seit 2009.

Erfahrungen im Bereich Flüchtlingsarbeit: 

  • „ Netzwerk Flüchtlingsarbeit in Kreisstadt Unna“ Initiative  des Integrationsrates der Kreisstadt Unna in Kooperation mit dem Caritasverband im Kreis Unna„
  • Ansprechpartnerin und  Vertreterin des Landesintegrationsrates NRW für den Bereich „Neuzuwanderung – Flüchtlinge“  und  die Leitung des Arbeitskreises  „Integration von Flüchtlingen“  bei dem Landesintegrationsrat NRW

Portraitfoto von Frau Walsleben

Kirstin Walsleben ist Hauptreferentin beim Deutschen Städtetag und dort unter anderem für das Thema Integration zuständig. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und beruflichen Stationen als Rechtsanwältin und Referentin im Innenministerium des Landes Brandenburg ist sie seit 2001 in unterschiedlichen Referaten beim Deutschen Städtetag tätig.

 

 

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