Unsere stellvertretende Vorstandsvorsitzende Liz Mohn steht mit den fünf ausgezeichneten Unternehmen zum Gruppenfoto zusammen.
Thomas Kunsch

Durch unbürokratisches soziales Engagement einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben – das zeichnet die Teilnehmer des Wettbewerbs "Mein gutes Beispiel 2018" aus, den wir zusammen mit der Initiative "Unternehmen für die Region" und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks ausloben. Jetzt stehen die fünf Gewinner-Unternehmen fest. Jedes dieser Unternehmen leistet mit seinem Engagement zu einer wichtigen gesellschaftlichen Herausforderung einen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Dabei haben die ideenreichen Projekte der Unternehmen die Jury überzeugt. Bei der Festveranstaltung gestern in unserer Repräsentanz in Berlin haben wir folgende Unternehmen in den fünf Kategorien ausgezeichnet: 

Quartiersentwicklung anders gedacht: Die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft fragt Kinder, wie sie Ihr Quartier gestalten wollen. Durch eine Kooperation mit der Dr.-Salvador-Allende-Grundschule Rheinsberg und dem Verein Solanum e. V. wird das Schulgelände und das Quartier in eine grüne Oase verwandelt, es wird gesät, geerntet und gekocht. Die Schüler lernen einen aktiven Umgang mit der Natur und geben gleichzeitig Impulse für die Gestaltung ihrer eigenen Umgebung. Die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft unterstützt aktiv die Schüler bei ihren Projekten und motiviert sie, Verantwortung für ihren Lebensraum zu übernehmen. Wie das aussieht?

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Die Saarländische Investitionskreditbank unterstützt die sogenannten "Golden Ager" in Altenheimen durch multimediale Förderung. Ob musizieren mit dem I-Pad oder digitale Kegelrunden auf der Nintendo Wii, neue Medien können in vielen Bereichen die Lebenswirklichkeit der älteren Generation bereichern. Senioren können über digitale Medien erreicht werden und ihre sozialen, geistigen und körperlichen Fähigkeiten steigern. Soziale Isolation und Vereinsamung kann dadurch vorgebeugt werden und eine Brücke zwischen junger und alter Generation geschaffen werden.

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Die Interstuhl GmbH & Co. KG engagiert sich umfassend für ihre Region und ihre Mitarbeiter. Der Generationenvertrag stellt die Mitarbeiter und ihre Familien ins Zentrum und unterstützt die Menschen in einer strukturschwachen Region. Das Unternehmen fördert umfangreiche Aus- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter, die Integration von Flüchtlingen und die Inklusion von Menschen mit Behinderung. In der Region legt es Wanderwege an, unterstützt einen Kindergarten, schafft Sportangebote und entwickelt Bildungsangebote für die Region. Die Interstuhl GmbH & Co. KG ist ein Vorbild für regionale Unternehmensverantwortung.

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Wenn man etwas erreichen will, solle man weggehen – dies wurde der Inhaberin von Heideglas Uelzen in ihrer Jugend gesagt. Sie blieb und zeigte mit ihrem Handwerksbetrieb, dass es mit viel Herzblut möglich ist, ein kleines Unternehmen in einer strukturschwachen Region erfolgreich zu führen.  Dazu werden zahlreiche Maßnahmen zur Mitarbeiterzufriedenheit durchgeführt, potenzieller Nachwuchs aktiv angesprochen und ein regionales Netzwerk gebildet.  Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht an erster Stelle und Mitarbeiter werden konsequent weitergebildet. Man muss sich auf die Stärken besinnen und ein gutes Betriebsklima schaffen, damit hat Heideglas Uelzen zurecht Erfolg.

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Die junge Generation wieder für politische Prozesse begeistern, das ist das Ziel von Jufo – die Debatte. Lebendige Debatten nach US-Amerikanischem Stil werden in Aulen von Schulen durchgeführt, streitbare Vertreter von politischen Parteien ringen um die Gunst der Schüler und versuchen zu überzeugen. Flankiert vom Einsatz neuer Medien zur Abstimmung in Echtzeit mit dem Handy oder zur filmischen Untermalung von Themen konnte Jufo bereits mehrere Tausend Schüler erreichen und in lebendigen Debatten die Grundwerte einer funktionierenden Demokratie erlebbar machen.

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Liz Mohn, unsere stellvertretende Vorstandsvorsitzende, zeigte sich hocherfreut über den Einsatz aller Teilnehmer und gratulierte den Gewinnern:

"Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Die Herausforderungen werden immer vielfältiger, und Unternehmen können an verschiedenen Stellen ansetzen und sich engagieren."

Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende Bertelsmann Stiftung

Denn eine lebenswerte Region brauche engagierte Unternehmen, genauso wie Unternehmen auf attraktive Regionen angewiesen seien, so Mohn. Sie betonte außerdem: "Der Preis 'Mein gutes Beispiel' macht dieses Engagement vor allem von kleinen und mittelständischen Betrieben sichtbar und soll zum Nachahmen anregen."

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks Hans-Peter Wollseifer fügte hinzu: "Gesellschaftliches Engagement und Handwerk gehen oft Hand in Hand. Dieses Engagement trägt vor allem auch in den ländlichen Regionen dazu bei, das Gemeinwesen vor Ort zu stärken und den Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben. Um herausragende gemeinwohlorientierte Projekte von Handwerksbetrieben öffentlich zu würdigen, beteiligt sich der Zentralverband des Deutschen Handwerks seit Jahren an der Initiative der Bertelsmann Stiftung 'Mein gutes Beispiel', die wesentlich zur Sichtbarmachung des CSR-Engagements der deutschen Wirtschaft beiträgt."

Stefan Zierke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, konnte den glücklichen Gewinnern die Nominierungen für den Deutschen Engagementpreis überreichen. Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für freiwilliges Engagement in Deutschland – die Preisträger von über 700 Wettbewerben bürgerschaftlichen Engagements sind dafür nominiert.

Der Preis "Mein gutes Beispiel" wird in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben. Er unterstreicht, dass unternehmerisches Engagement im Mittelstand wirksam und vielfältig ist. Die Preisträger richten ihr Engagement erfolgreich auf die verschiedensten Themen: Lebenswerte Region, Bildung und Ausbildung, Soziale Benachteiligung, Integration, Inklusion von Menschen mit Behinderung oder das Thema Gesundheit.

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