Ein Mann steht in einem Labor und liest sich auf einem Smartphone seine Notizen durch, die er sich für eine berufliche Aufgabe gemacht hat. Im Hintergrund sieht man verschwommen technische Geräte, die zum Labor gehören.
Bernd Müller, Fraunhofer IAO

Ist die Digitalisierung Fluch oder Segen für unsere Wirtschaft – oder liegt die Wahrheit nicht vielmehr irgendwo in der Mitte? Für unser Magazin change sprachen wir mit Experten über aktuelle Trends wie das Internet der Dinge und die "Sharing Economy", die es erlaubt, etwa Autos oder Wohnungen nach bestimmten Prinzipien miteinander zu teilen.

Wie wird der Arbeitsmarkt der Zukunft aussehen? Wir haben sechs mögliche Szenarien entwickelt. Sicher ist: Es werden neue Berufe entstehen und auch das Zusammenspiel von Mensch und Maschine wird sich verändern. Was macht zum Beispiel der "i-Factory-Master" in der Automobilindustrie und wie können fliegende Drohnen und Paketboten zusammenarbeiten? Unsere Videos zeigen es:

Doch die Digitalisierung der Wirtschaft macht Menschen auch Angst und ruft Skepsis hervor. So zeigt beispielsweise eine unserer Studien: Die Deutschen stehen selbstfahrenden Autos, Bussen und Bahnen überwiegend kritisch gegenüber. Weit verbreitete Bedenken sind außerdem: Roboter und Maschinen ersetzen mehr und mehr unsere Jobs, insbesondere Routinetätigkeiten. Wir haben unterschiedliche Meinungen dazu analysiert. Und führt der digitale Wandel zu mehr Einkommensungleichheit? Unser Policy Brief gibt Antworten.

Der aktuelle Digital-Index der Initiative D21, an dem wir beteiligt waren, verdeutlicht, wie sich durch digitales Arbeiten Beruf und Familie besser unter einen Hut bringen lassen. Außerdem kann sich die Digitalisierung auf die Hierarchien in Unternehmen auswirken, wie unsere Umfrage unter Führungskräften zeigt.

Und wie stellen sich die Bürger im In- und Ausland den digitalen Wandel in der Arbeitswelt vor? Was erwarten sie von Arbeiten 4.0? Dazu haben wir uns unter Deutschen und Franzosen umgehört: