Mehrere Studierende sitzen in einem Hörsaal und hören bei einer Vorlesung zu. Vor ihnen spiegeln sich Projektionen eines Monitorbildes mit Grafiken und einer virtuellen Tastatur.
Shutterstock / wavebreakmedia

Deutschlands Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe setzen digitale Medien bislang eher verhalten ein. In den didaktischen Konzepten und den Ausbildungsplänen spielen sie eine untergeordnete Rolle. Das zeigt unser erster "Monitor Digitale Bildung in der Ausbildung".

An Deutschlands Hochschulen hingegen sind digitale Medien längst in Studium und Lehre angekommen. Doch Studenten und Dozenten nutzen sie ganz unterschiedlich und stehen gerade innovativen Angeboten nicht immer aufgeschlossen gegenüber, wie unser zweiter "Monitor Digitale Bildung an Hochschulen" verdeutlicht. Eines dieser neuen Angebote sind Massive Open Online Course (MOOCs), Online-Lernkurse. Für unser change Magazin haben wir uns angeschaut, wie sie an Unis im In- und Ausland genutzt werden.

Für Schüler können digitale Angebote ganz neue Welten eröffnen. So entwickelte Estland bereits Mitte der 1990er Jahre eine staatliche Strategie für digitales Lernen in der Schule und setzte diese konsequent um – mit großem Erfolg. In Deutschland hingegen fehlt eine solche Strategie bislang. Zeit, das zu ändern. Deshalb riefen wir 2016 mit anderen Stiftungen das "Forum Bildung Digitalisierung" ins Leben. Im Herbst erscheint außerdem unser "Monitor Digitale Bildung an Schulen" mit aktuellen Ergebnissen aus unseren Bildungseinrichtungen.