Gruppenfoto von der Verleihung des Jakob Muth-Preises 2017.
Thomas Kunsch

Heute zeichneten wir in Rostock mit Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, und Philipp Disselbeck von der Deutschen UNESCO-Kommission drei Schulen und eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Jakob Muth-Preis für inklusive Schule aus. Über die Auszeichnung freuen sich der  Schulcampus Rostock-Evershagen und damit erstmals eine Bildungseinrichtung in Mecklenburg-Vorpommern, die Geschwister-Prenski-Schule im schleswig-holsteinischen Lübeck, die Antonius von Padua Schule im hessischen Fulda und die niedersächsische Stadt Oldenburg mit der AG "Inklusion an Oldenburger Schulen".

Der Preis ist eine Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der Deutschen UNESCO-Kommission sowie der Bertelsmann Stiftung und wird seit 2009 jährlich vergeben.

Neben der Preisverleihung gab es eine Gesprächsrunde zum Thema Inklusion mit Verena Bentele, der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Britta Ernst, Ministerin für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein, und Birgit Hesse, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern. Die Schüler der ausgezeichneten Einrichtungen sorgten für ein tolles Rahmenprogramm.

Wie funktioniert inklusive Bildung? Was macht das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf aus? Wen und was braucht es dazu? In vier Videoportraits geben Ihnen die diesjährigen Preisträger spannende Einblicke in ihre Arbeit:

Schulcampus Rostock-Evershagen

Geschwister-Prenski-Schule Lübeck

Antonius von Padua Schule Fulda

AG "Inklusion an Oldenburger Schulen" Oldenburg

Impressionen von der Preisverleihung