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Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise des Jahres 2008 wirkt in vielen EU-Staaten noch immer nach. Zwar haben mittlerweile wieder mehr Menschen Arbeit. Doch insbesondere in süd- und südosteuropäischen Ländern sind weiterhin große Teile der Jugend arbeitslos, Langzeitarbeitslosigkeit ist nahezu überall in Europa ein akutes Problem und atypische Beschäftigungsformen, wie befristete Verträge oder Leih- und Zeitarbeit, mittlerweile vielfach Normalzustand. Außerdem hat eine Reihe von Menschen zwar einen Job, kann davon aber kaum leben und das Risiko, arm zu werden, ist für viele Europäer ungebrochen hoch.

Speziell in Deutschland steigt darüber hinaus das Risiko, im Alter arm zu sein, weiter an. Und auch die Kleinsten und Alleinerziehende sind besonders betroffen. So zeigten zwei unserer jüngsten Untersuchungen: Kinderarmut wächst hierzulande noch immer und Alleinerziehende leben wesentlich häufiger in Armut als Paare mit Kind.