Politische Partizipation ist ein zentrales Wesensmerkmal von Demokratien. Neben den traditionellen Partizipationsformen wie der Stimmabgabe bei Wahlen haben neuere Formen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Bürger nehmen heute ebenso durch dialogorientierte und direktdemokratische Verfahren, wie Bürgerforen oder Bürgerentscheide, direkten Einfluss auf politische Debatten und Entscheidungen. Unsere Demokratie ist damit vielfältiger geworden. Doch welche Rollen spielen dialogorientierte und direktdemokratische Verfahren im politischen Alltag genau? Wie passen sie zu den traditionellen Partizipationsformen und wie werden sie von Bürgern und politischen Eliten bewertet? Welche Wirkung haben sie auf unser politisches System?

Gemeinsam mit der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg ist die Bertelsmann Stiftung diesen zentralen Fragen nachgegangen. Die Ergebnisse stützen sich auf empirische Daten aus 27 deutschen Kommunen sowie Expertengutachten zu den Bundesländern und ausgewählten internationalen Fallstudien.

Gespaltene Demokratie

Soziale Spaltung der Wahlbeteiligung

Seit Jahren entwickelt sich die Wahlbeteiligung vor allem in eine Richtung - abwärts.

Policy Brief

"Zeitgemäß wählen" – 8-Punkte-Plan zur Steigerung der Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung sinkt und ist sozial nicht mehr repräsentativ. Der neue "Einwurf" skizziert acht mögliche Gegenmaßnahmen.

Studie

"Wählen ab 16" kann Wahlbeteiligung dauerhaft erhöhen

Unsere Studie zeigt, dass die Absenkung des Wahlalters den Trend der stetig sinkenden Wahlbeteiligungen stoppen könnte.

Wahl-Analyse

Der typische Nichtwähler kommt aus sozial schwachem Milieu

Die Wahlbeteiligung in Deutschland erreicht historische Tiefstände. Unsere neue Wahl-Analyse hat nun erstmals eine milieuspezifische Untersuchung durchgeführt.