1. Auflage 2016 (Broschur)

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Leseprobe

Die Beschäftigungskrise in Europa dauert an. Zwar ist die Arbeitslosenquote seit ihrem Höchststand im Jahr 2013 rückläufig. Allerdings waren 2015 EU-weit mehr als 10 Millionen Personen und damit fast die Hälfte aller Arbeitssuchenden bereits länger als 12 Monate erwerbslos. Langfristige Arbeitslosigkeit verursacht hohe Kosten für den Einzelnen und die Gesellschaft. Durch die andauernde Beschäftigungslosigkeit kommt es zur Entwertung von Humankapital und Bildungsinvestitionen, sinkende Beschäftigungsquoten verringern die Arbeitsmarkteffizienz und das Wachstumspotenzial einer Wirtschaft. Die Studie "Long-term Unemployment in the EU: Trends and Policies" untersucht für alle 28 EU-Mitgliedsstaaten die Entwicklung von Langzeitarbeitslosigkeit und Inaktivität seit 2008, deren Struktur und Ursachen so wie Ansätze der aktiven Arbeitsmarktpolitik zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit. Die Executive Summary fasst die wichtigsten Ergebnisse und Handungsempfehlungen der Studie kurz und prägnant zusammen.