2017 , 56 Seiten (PDF)

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Leseprobe

Im Spätsommer 2015 stellte die Flüchtlingssituation Deutschland vor große Herausforderungen. Es formierten sich zahlreiche Initiativen, um für die neu Angekommenen Unterstützung im Alltag zu organisieren. Viele dieser Hilfsinitiativen gingen von Religionsgemeinschaften aus. Kirchen, Moscheen und andere Glaubenshäuser haben ihre Räumlichkeiten für die Geflüchteten, aber auch für die Organisation der Flüchtlingshilfe geöffnet.

Es gab allerdings auch kritische Stimmen – diese betrafen insbesondere das Engagement der Muslime. Einerseits wurde ihnen vorgeworfen, sich zu wenig an der Flüchtlingshilfe zu beteiligen. Andererseits wurden in der Öffentlichkeit mögliche Versuche der Einflussnahme auf Geflüchtete durch radikale salafistische Prediger diskutiert.

Diese Wahrnehmungen und Debatten haben wir zum Anlass genommen, genauer zu fragen, welche Rolle Religion und religiöse Einstellungen für die Flüchtlingshilfe spielen. Relevante Aufschlüsse dazu liefert der Religionsmonitor 2017, dessen repräsentative Daten die Basis der vorliegenden Studie bilden.

Studie

Fast die Hälfte der Muslime engagiert sich in der Flüchtlingshilfe

Muslime tragen nichts zu unserer Gesellschaft bei? Stimmt nicht: Sie engagieren sich stärker in der Flüchtlingshilfe als Christen oder Atheisten – das zeigt die Auftaktstudie des Religionsmonitor 2017.

Veranstaltung

Wie halten Sie's mit der Religion?

Welche Alltagserfahrungen machen Sie mit Glaube und Religionen und wie können wir in Vielfalt miteinander leben? Darüber diskutierten wir mit Bundesinnenminister de Maizière, Experten und Bürgern am 3. Februar in Leipzig.

Veranstaltungsreihe

Auf dem Weg zu einem europäischen Islam?

Teil 3 unserer Diskussionsreihe "Miteinander leben" mit Deutschlandradio und ORF III widmet sich am 3. Juni dem Thema Islam in Europa.

Factsheet

Einwanderungsland Deutschland

Im Jahr 2015 sind über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Was bedeutet das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?