2. Auflage 2015 , 80 Seiten (Broschur)

ISBN 978-3-86793-578-4

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Der Islam ist heute die zweitgrößte Religion in Deutschland und durch Moscheen wie auch andere religiöse Symbole in der Öffentlichkeit präsent. Zugleich ist sein Bild in weiten Teilen der Bevölkerung ungewöhnlich negativ geprägt. Diese Ablehnung lässt sich in einer zunehmend pluralistischen und multireligiösen Gesellschaft nicht als Randerscheinung abtun. Vielmehr werden damit zentrale Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts aufgeworfen.

Die vorliegende Publikation untersucht vor diesem Hintergrund die besonderen Facetten des Islambildes und die Wahrnehmung der Muslime hierzulande. Die Autoren Kai Hafez und Sabrina Schmidt setzen sich intensiv mit dem Einfluss von Stereotypen auseinander und analysieren die Entstehungsursachen der verbreiteten Islamfeindlichkeit. Dabei gehen sie auch dem Zusammenhang zwischen politischer Einstellung, sozialem Hintergrund sowie persönlichen Kontakten und dem Islambild nach. Das Buch möchte Vorurteilsstrukturen aufbrechen und Argumente für eine unvoreingenommene Begegnung und sachorientierte Auseinandersetzung liefern.

Publikationen zum Thema:
"Religiöse Vielfalt, Sozialkapital und gesellschaftlicher Zusammenhalt"
"Lebenswelten deutscher Muslime"

Studie

Fast die Hälfte der Muslime engagiert sich in der Flüchtlingshilfe

Muslime tragen nichts zu unserer Gesellschaft bei? Stimmt nicht: Sie engagieren sich stärker in der Flüchtlingshilfe als Christen oder Atheisten – das zeigt ...

Veranstaltung

Wie halten Sie's mit der Religion?

Welche Alltagserfahrungen machen Sie mit Glaube und Religionen und wie können wir in Vielfalt miteinander leben? Darüber diskutierten wir mit Bundesinnenminister ...

Veranstaltungsreihe

Auf dem Weg zu einem europäischen Islam?

Teil 3 unserer Diskussionsreihe "Miteinander leben" mit Deutschlandradio und ORF III widmet sich am 3. Juni dem Thema Islam in Europa.

Factsheet

Einwanderungsland Deutschland

Im Jahr 2015 sind über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Was bedeutet das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt?