1. Auflage 2015 , 74 Seiten (Change Magazin)

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Leseprobe

Länder wie Kanada und Schweden sind schon seit langer Zeit als klassische Einwanderungsländer bekannt. Bürokratische Hürden sind dort geringer als anderswo, die Chancen für Einwanderer, beruflich Fuß zu fassen und privat Wurzeln zu schlagen, erscheinen besser als in anderen Ländern. Doch ist das wirklich so? Und wenn ja, was kann Deutschland, inzwischen ebenfalls ein Einwanderungsland, davon lernen? Und was muss geschehen, um „triple win“, also eine Bereicherung sowohl für Einwanderer als auch für das Herkunfts- und das Einwanderungsland, möglich zu machen? – Das Team von „change“ machte sich auf die Suche nach Antworten. Unsere Autoren suchten in aller Welt nach beispielhaften Geschichten. Und stellten fest: Längst nicht jedes Vorzeigeland, nicht jedes Vorzeigeprojekt ist so positiv, wie es im ersten Moment aussieht. So hörten wir von gesellschaftlichen Unruhen in Schweden, das doch eigentlich als vorbildliches Einwanderungsland gilt. Und wir erfuhren von Menschen auf den Philippinen, die als klassisches Auswanderungsland gelten, dass die Erfahrungen in anderen Ländern häufig alles andere als positiv sind. Wir fragten natürlich auch Menschen in Deutschland, trafen Flüchtlinge, die schnell einen Ausbildungsplatz bekommen haben und besuchten für unsere Porträtstrecke Migranten aus aller Welt und fragten sie nach ihren Hoffnungen, Chancen und Erfahrungen in Deutschland. Von Politikern wollten wir wissen, wie bürokratische Hürden und Grenzen in den Köpfen abgebaut werden können. Denn nach dem Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung ist die Willkommenskultur längst nicht überall in Deutschland gleich. 

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