Im Fokus
Junge Zuwanderer vermissen faire Bildungschancen in Deutschland
Bertelsmann Stiftung startet deutschlandweite Schulaktion
Viele junge Menschen aus Zuwandererfamilien vermissen faire Bildungschancen an deutschen Schulen: 45 Prozent der 16- bis 24-Jährigen haben das Gefühl, dass Schüler mit Migrationshintergrund nicht die gleichen Chancen erhalten wie ihre deutschen Mitschüler. Als Hauptgrund geben die Befragten mangelnde Deutschkenntnisse an. Außerdem könnten Kinder mit Migrationshintergrund oftmals nicht von ihren Eltern beim Lernen unterstützt werden. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Migranten, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde. Mit ihrem Schulwettbewerb "Alle Kids sind VIPs", der nun in die nächste Runde startet, will die Bertelsmann Stiftung ein Zeichen für mehr Fairness und Integration im Schulalltag setzen.
Der Countdown läuft! "Alle Kids sind VIPs" geht wieder an den Start. Ab dem 15. März 2010 können wieder Beiträge zur Verbesserung von Integration an Schulen eingereicht werden - Einsendeschluss ist der 1. Juni 2010.
www.allekidssindvips.deAktuelles
Gütersloh - 08.03.2010
Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung
Unter dem Motto "Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung" zeichnet der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" auch in diesem Jahr Schulen aus, die behinderte und nicht behinderte Kinder vorbildlich zusammen unterrichten. Projektträger sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission. Bewerben kann sich bis zum 14. Mai jede Schule, die den Weg zur inklusiven Schule beschreitet - unabhängig von Schulform oder Trägerschaft. Die drei ersten Preise sind mit je 3.000 Euro dotiert und werden im November 2010 feierlich verliehen.
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Gütersloh - 03.03.2010
Licht und Schatten der globalisierten Welt
Mitte der Neunziger sah es noch so aus, als ob die USA die großen Gewinner der Globalisierung wären. Doch ZDF-Korrespondent Klaus- Peter Siegloch erlebt heute ein weitaus nachdenklicheres Amerika. Als Klaus-Peter Siegloch von 1995 bis 1999 zum ersten Mal als Korrespondent in Amerika war und das ZDF-Studio Washington leitete, war die Globalisierung noch in ihrer Anfangsphase. Im Juni 2007 ging er erneut in die USA, war zuerst in Washington und leitet seit Ende 2008 das ZDF-Büro New York. Fünfzehn Jahre, in denen sich einiges verändert hat - wir fragten den TV-Journalisten, der zugleich auch Kuratoriumsmitglied der Bertelsmann Stiftung ist, nach der Stimmung der US-Bürger.
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Gütersloh - 01.03.2010
Regierung der Balearen würdigt Engagement von Liz und Reinhard Mohn
Die Regierung der Balearen hat das kulturelle Engagement von Liz und Reinhard Mohn gewürdigt. Am 1. März 2010 nahm Liz Mohn in einem Festakt vor 1.500 Gästen in Palma de Mallorca die Goldmedaille der Balearen aus den Händen des Präsidenten der Inselgruppe, Francesc Antich i Oliver, entgegen.
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Gütersloh - 24.02.2010
"Kultur wird immer eigenständig sein"
Inder pauken Deutsch. Afrikanische Einflüsse erobern europäische Bühnen. Und deutsche Komponisten bringen eine "Amazonas Oper" nach Brasilien. Globalisierung kann so spannend sein. Als eines der größten Kultur-Netzwerke der Welt ist das Goethe-Institut mit 136 Instituten und zehn Verbindungsbüros in 91 Ländern vertreten und trägt deutsche Kultur in die Welt. Wir sprachen mit Prof. Klaus-Dieter Lehmann, dem Präsidenten des Goethe-Instituts, über das Verhältnis von Kultur und Globalisierung.
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Gütersloh - 01.03.2010
"Nicht mehr eine reine Frauen-Angelegenheit"
Für Liz Mohn ist schon lange klar: Um Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen, müssen alle in unserer Gesellschaft umdenken. Im Interview mit "change - dem Magazin der Bertelsmann Stiftung" spricht sie über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, neue Kommunikations- und Arbeitsformen, die Expertenkommission Familie, die im Jahr 2006 von ihr gegründet worden ist, sowie die "Väterstudie" der Bertelsmann Stiftung.
weiterProjekte im Porträt
Jakob Muth-Preis für inklusive Schule
"Faire Bildungschancen für alle Kinder" ist ein wichtiges Thema - auch beim gemeinsamen Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder. Wir sind überzeugt, dass von einer guten inklusiven Schule alle Kinder profitieren. Viele Schulen haben sich bereits auf diesen Weg gemacht. Sie verdienen es, als Vorbilder herausgehoben zu werden. Deshalb schreiben wir auch in 2010 den Jakob Muth-Preis für inklusive Schulen aus.
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Kommunen und Regionen
Die Bertelsmann Stiftung setzt sich in zahlreichen Modellprojekten für die Verbesserung der Lebensqualität auf kommunaler und regionaler Ebene ein: von der strategischen Steuerung in Politik und Verwaltung, der Beteiligung von Bürgern an lokalen Entscheidungen über die Leistungsfähigkeit kommunaler Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Bibliotheken bis hin zur Mobilisierung der Bürger.
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Folgekosten unzureichender Bildung
Hohe Schulabbrecher-Quoten, Jugendliche, die trotz Schulbesuch nicht ausreichend lesen und schreiben können - allzu leicht werden solche Entwicklungen als Problem von Schulabbrechern, Schülern, Eltern und Lehrern abgetan. Doch letztendlich wird unsere Gesellschaft die Folgen unzureichender Bildung tragen müssen. Diese entstehenden Folgekosten zu berechnen, ist Gegenstand unseres Projektes.
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Die Stiftung im Netz
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Neuerscheinung
change 1/2010, Das Magazin der Bertelsmann Stiftung
Für die Ausgabe 1/2010 von "change" waren wir auf fast allen Kontinenten, trafen Menschen und lernten ihre Erfahrungen mit der Globalisierung kennen. Herausgekommen sind Geschichten, die Menschen, Länder und ganze Kontinente miteinander verbinden.
Im Gespräch
Karikaturenstreit muss nicht zum Kulturkampf werden
Ende Februar entschuldigte sich die dänische Zeitung "Politiken" bei Muslimen für die Mohammed-Karikaturen im Jahr 2008. Dies führte zu empörten Reaktionen - dieses Mal in Dänemark. Bahnt sich dort eine neue Auseinandersetzung an?









