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Kindern bestmögliche Bildungs- und Entfaltungschancen zu eröffnen, ist eine Aufgabe, die uns alle angeht. Ein Mangel an Bildung hat gravierende Konsequenzen für den einzelnen Menschen und die gesamte Gesellschaft. An der Bildung zu sparen, ist langfristig gesehen teuer. Unterschiedliche Lebensbedingungen führen zu Benachteiligung und ungleichen Chancen. Frühe Investitionen in gute Bildung verbessern Chancen. Das Programm "Wirksame Bildungsinvestitionen" will dazu beitragen, dass für alle Kinder - unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Umfeld - Zugang zu guter Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe  möglich wird.

Programmbeschreibung

Aktuelles

Ländermonitor Frühkindliche Bildung der Bertelsmann Stiftung zeigt große Unterschiede zwischen den Ländern bei Berufsqualifikation und Ausbildungsdauer

Bei der beruflichen Qualifikation des Personals in den Kindergärten hinkt der Westen den östlichen Bundesländern hinterher. Fast 90 Prozent aller pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen in Ostdeutschland sind ausgebildete Erzieherinnen. In den westlichen Ländern verfügen weniger als 70 Prozent über diesen Fachschulabschluss, der eine mindestens vierjährige, meist jedoch fünfjährige Ausbildung erfordert. Im Westen haben an¬nähernd 20 Prozent lediglich eine zweijährige Ausbildung als Kinderpflegerin oder Sozialassisten¬tin absolviert. Zum Vergleich: Ihr Anteil macht im Osten weniger als ein Prozent des Kita-Personals aus. Das geht aus den Daten des Ländermonitors Frühkindlicher Bildungssysteme 2010 der Bertelsmann Stiftung hervor, die im Internet abrufbar sind.

weiter Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme

Neuer Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2010

Immer mehr Kinder im Alter von ein und zwei Jahren nutzen in Deutschland die Angebote von Kitas und Tagespflege. Durchschnittlich jeder fünfte Einjährige besuchte im vergangenen Jahr eine frühkindliche Bildungseinrichtung oder wurde in Tagespflege betreut, von den Zweijährigen waren es fast 40 Prozent. Erstmals und exklusiv gibt der Ländermonitor auch Auskunft über die Höhe der Investitionen in frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung.

weiter Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2010

Große Unterschiede zwischen Ost und West in der Personalausstattung von Kindertageseinrichtungen

Die Qualität frühkindlicher Bildung für Kinder ab drei Jahren lässt in Deutschland immer noch zu Wünschen übrig. Die wesentliche Ursache dafür liegt vor allem an der unzureichenden Personalausstattung in den Kindertageseinrichtungen. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede. In Ostdeutschland ist die Betreuungsrelation deutlich ungünstiger als im Westen. Das zeigt ein aktueller Bundesländervergleich der Bertelsmann Stiftung.

 

weiter Bestellung: Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2009

Nachhilfe kostet Familien insgesamt bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr

Nachhilfe gehört für viele Kinder und Jugendliche in Deutschland zum Alltag: Rund 1,1 Millionen Schüler nehmen regelmäßig bezahlten Nachhilfeunterricht in Anspruch. Insgesamt geben Eltern jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro dafür aus. Das geht aus einer neuen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, die die Bildungsforscher Klaus Klemm und Annemarie Klemm vorgelegt haben. Demnach ist Nachhilfe bereits in der Primarstufe ein zentrales Thema: Häufig wird sie in Anspruch genommen, wenn es am Ende der Grundschulzeit um die Empfehlung für die weiterführende Schule geht.

weiter Projekt: Folgekosten unzureichender Bildung

Kinder mit Migrationshintergrund besuchen noch zu selten eine Kita

Kinder mit Migrationshintergrund besuchen in Westdeutschland noch zu selten eine Kindertageseinrichtung oder eine vergleichbare Bildungs- und Betreuungseinrichtung. Zwar liegt die Teilhabequote von drei- bis sechsjährigen Kindern bei insgesamt 84 Prozent - zwischen den alten Bundesländern gibt es aber erhebliche Unterschiede. So liegen zwischen dem Spitzenreiter Baden-Württemberg (94 Prozent) und Schlusslicht Schleswig-Holstein (60 Prozent) immerhin 34 Prozent-Punkte. Das zeigen Ergebnisse des Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme der Bertelsmann Stiftung.

weiter Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme

Zum Jahreswechsel

Editorial unseres Newsletters

Wir zählen nur noch wenige Tage bis zum letzten Kalenderblatt dieses Jahres. Anlass genug für einen kurzen Rückblick auf wichtige Entwicklungen in 2009 zu Fragen der frühkindlichen Bildung.

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Studie: Frühe Bildung fördert Chancengerechtigkeit

Bertelsmann Stiftung sieht im geplanten Betreuungsgeld ein falsches Signal

Das von der Bundesregierung in der Koalitionsvereinbarung beschlossene Betreuungsgeld setzt ein falsches Signal für sozial benachteiligte Familien. Die Auswertung einer Studie der Bertelsmann Stiftung mit Blick auf das Betreuungsgeld zeigt, dass gerade Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen oder Zuwandererfamilien besonders vom Besuch frühkindlicher Bildungseinrichtungen profitieren. Internationale Erfahrungen belegen aber, dass die Zahlung eines Betreuungsgeldes oft dazu führt, dass Kinder aus diesen Familien zu Hause bleiben.

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Deutschland verschenkt enormes Wachstum durch schlechte Bildung

Deutschland verschenkt durch seine große Zahl an unzureichend gebildeten Schülern ein enormes Wachstumspotenzial. Die Folgekosten unzureichender Bildung durch entgangenes Wirtschaftswachstum summieren sich innerhalb der kommenden achtzig Jahre - der Lebensspanne heute geborener Kinder - auf rund 2,8 Billionen Euro. Das ist das Ergebnis einer Studie des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Die für diesen Bereich neuartige Untersuchung des Bildungsökonomen Ludger Wößmann berechnet dabei die abgezinsten Erträge einer Bildungsreform, welche die Zahl der so genannten "Risikoschüler" deutlich reduziert. Auf diese Weise können erstmals langfristige volkswirtschaftliche Effekte von Bildung beziffert werden.

weiter Projekt: Folgekosten unzureichender Bildung

Förderschulen: Hoher Finanzbedarf, wenig Perspektiven für Schüler

2,6 Milliarden Euro pro Jahr geben die deutschen Bundesländer für zusätzliche Lehrkräfte an Förderschulen aus. Trotzdem bleiben 77 Prozent der Förderschüler ohne Hauptschulabschluss. Nur wenige von ihnen schaffen den Sprung zurück auf eine allgemeine Schule. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Untersuchung belegt zugleich anhand von internationalen und nationalen Studien: Je länger ein Schüler eine Förderschule mit dem Schwerpunkt  Lernen besucht, desto ungünstiger entwickeln sich seine Leistungen. Allein in diesen Förderbereich gehen jährlich 800 Millionen Euro.

weiter Projekt: Folgekosten unzureichender Bildung

"Sitzenbleiben" kostet jährlich knapp eine Milliarde Euro

Sitzenbleiben ist laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung teuer und unwirksam. Knapp eine Milliarde Euro geben die deutschen Bundesländer insgesamt jährlich für Klassenwiederholungen aus. Das hat der Bildungsforscher Klaus Klemm im Auftrag der Stiftung berechnet. Dieses Geld ist offenkundig schlecht angelegt: Die Untersuchung macht deutlich, dass Sitzenbleiben pädagogisch wirkungslos ist.

weiter Projekt: Folgekosten unzureichender Bildung
ALT

Zu einer guten Infrastruktur gehört die bedarfsgerechte Kinderbetreuung - Stellungnahme zur NRW-Landtagsanhörung

Es muss nicht unbedingt der Betriebskindergarten sein - Eltern sind auch für andere Betreuungsangebote offen.
Flexible und kürzere Arbeitszeiten sowie ein familienfreundliches Betriebsklima - nach bundesweiten Elternbefragungen sind die größten Wünsche von Müttern und Vätern an eine familienfreundliche Personalpolitik in Unternehmen. Als Sachverständige zum Thema "Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung" erstellte die Projektmanagerin Kathrin Bock-Famulla eine Stellungnahme für den Ausschusses für Generationen, Familie und Integration im Düsseldorfer Landtag. In ihrem Vortrag stellte die Expertin zur Frühkindichen Bildung heraus, dass eine öffentliche Infrastruktur der Kindertagesbetreuung erforderlich ist, die allen Familien - unabhängig von einer Förderung des jeweiligen Arbeitgebers - Zugang zu flexiblen und erweiterten Angeboten eröffnet.

Betreuungsangebot für Kleinkinder: Westen holt nur langsam auf

Bertelsmann Stiftung legt "Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2009" vor.
Der Ausbau der Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren kommt in Westdeutschland nur schleppend voran. Insgesamt müssten die alten Bundesländer ihr bisheriges Ausbautempo verdoppeln, wollen sie bis zum Jahr 2013 Betreuungsplätze für 35 Prozent der unter Dreijährigen anbieten. Dies geht aus dem neuen "Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2009" der Bertelsmann Stiftung hervor, der das Angebot der Bundesländer nach den Kriterien Teilhabe, Qualität und Investitionen miteinander vergleicht. Dabei macht die Studie große Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Gruppentypen aus: "Die Bildungschancen kleiner Kinder hängen offenkundig auch davon ab, welche Art von Kitagruppe sie besuchen", sagte Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.

weiter Ländermonitor

Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung: Soziale Schere öffnet sich weiter

Der Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung verdeutlicht die zunehmende soziale Spreizung der Gesellschaft. Damit künftig alle Kinder und Jugendlichen vergleichbare Entwicklungschancen haben, müssen aus Sicht der Bertelsmann Stiftung Gesundheit und Bildung zusammen betrachtet werden. Hierzu sind regionale Kooperationsstrukturen nötig, die die Zusammenarbeit verschiedener Akteure vor Ort sichern.

 

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Projekte im Programm


Programmleiterin
Porträt von Anette Stein Anette Stein
Telefon:
+49 5241 81-81274
Audio & Video

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weitere Audios und Videos
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Publikationen

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