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| Editorial |
Unternehmensverantwortung im Jahr eins nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers
Ist die Krise jetzt vorbei? Gehen wir wieder zur Tagesordnung über? Das wird nicht möglich sein - einerseits sind die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Wirtschaft und Gesellschaft in ihrer gesamten Breite noch nicht absehbar. Andererseits werden Politik und Gesellschaft ein "weiter so" der Wirtschaft nicht hinnehmen. Auch wenn "der" Wirtschaft nicht ein universaler Schuldvorwurf für die schlimmste Wirtschaftskrise seit langem zu machen sein wird, so haben Vertrauen und Glaubwürdigkeit in wirtschaftliches Handeln doch in Gänze gelitten. Die Krise bietet die Chance für eine Neuorientierung hin zu einer wertegebundenen und nachhaltigen Wirtschaftsweise, die diesem Vertrauensverlust entgegenwirken kann. CSR kann hier ein zentrales Managementinstrument sein - nicht nur um Risiken für das Unternehmen abzuwehren, sondern vor allem um Chancen für neue Geschäftsfelder und Zielgruppen zu generieren. Wie dies gelingen kann, lesen Sie neben anderen interessanten Themen in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters. |
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Wege aus der Krise - CSR als strategisches Rüstzeug für die Zukunft
Das Trendpapier identifiziert vier Megatrends, die das zukünftige Handeln deutscher Unternehmen direkt oder indirekt beinflussen werden. Ausgehend von den Chancen und Risiken werden Aktionsfelder und Maßnahmen aufgezeigt, wie sich Unternehmen mit Hilfe des CSR-Ansatzes fit für die Zukunft machen und sowohl gesellschaftliche wie auch ökonomische Herausforderungen bewältigen können. |
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Weiterführende Informationen: Wege aus der Krise - CSR als strategisches Rüstzeug für die Zukunft |
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Im Fokus: Geschäftsmodelle für den Markt der Armen
Erinnern Sie sich noch an den Tsunami, der im Dezember 2004 weite Teile der Südostküste Indiens zerstörte und tausende von Menschen ihr Hab und Gut verloren? Diese verheerende Katastrophe war für den Versicherungskonzern Allianz SE der Auslöser, um über die Unterversorgung armer Bevölkerungsschichten mit Versicherungsprodukten nachzudenken. Zusammen mit der NGO Care wurden nun Produkte entwickelt, mit denen eine Grundabsicherung gewährleistet wird. Im Interview berichten Michael Anthony (Allianz SE) und Thomas Schwarz (Care Deutschland-Luxemburg e.V.) über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit. |
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Weiterführende Informationen: Link zum Dossier "Entwicklungsgeschäfte" Link zur Startseite der Informationsplattform csr-weltweit.de |
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CSR WeltWeit jetzt auch in englischer Sprache
Das Internetportal csr-weltweit.de stellt neben Fallstudien deutscher Unternehmen auch ausführliche CSR-Länderinformationen zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie hier grundsätzliche Erklärungen und internationale Konventionen wie zum Beispiel die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte", die "UN Millenniumentwicklungsziel" oder die "ILO-Erklärung über grundlegende Rechte bei der Arbeit". Im Menü-Punkt "CSR Praxis" erhalten Sie umfangreiche Informationen zu den Themen "Strategie, Planung, Kooperation, Finanzierung und Evaluation" von Unternehmensengagements. Die Website steht ab sofort in englischer Sprache zur Verfügung. |
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Weiterführende Informationen: Link zur englischsprachigen Homepage Link zur deutschsprachigen Homepage |
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Veranstaltungen organisieren - Kontakte verstetigen
Wer kennt das nicht? Man ist auf einer Konferenz und tauscht sich dort mit vielen interessanten Menschen aus. Aber nach der Konferenz verpufft die gewonnene gemeinschaftliche Energie im Nichts. Die kurzzeitigen Kontakte reißen ab, man sieht sich damit konfrontiert, doch wieder - weitgehend auf sich selbst gestellt - Projekte zu bewegen. Die Kooperationsbörse bietet einen Ausweg aus diesem Dilemma: In einem organisierten "Konferenz-Speed-Dating" kann man Ideen mit anderen Teilnehmern der Veranstaltung besprechen, in Kooperationen gießen und sie in aktive Handlung umsetzen. Das ist die Quintessenz der Kooperationsbörse. Dieses Konzept eignet sich auch hervorragend zur Einbettung in das Kongressformat "Kinder.Stiften.Zukunft." Das erprobte Veranstaltungskonzept kann schlüsselfertig übernommen und nach eigenen Wünschen ausgestalten werden. Als Transferpartner erhalten sie kostenfrei alle Materialien, die sie zur Durchführung der Veranstaltung brauchen - von A wie Akteure bis Z wie Zusammenarbeit. Auf Wunsch wird das Projektteam der Bertelsmann Stiftung die Umsetzung beratend begleiten. |
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Weiterführende Informationen: Leitfaden Kooperationsbörse Link zur Homepage "Kinder.Stiften.Zukunft." |
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Verantwortungspartner wirken nachhaltig
Eigentlich sollten im Juli die Ergebnisse der Verantwortungspartner aus Heilbronn-Franken und dem Saarland vorgestellt und damit zwei der im Jahr 2008 begonnen Pilotprozesse zum Abschluss gebracht werden. Doch aus den geplanten Abschlussveranstaltungen wurde mehr. Aus der Zusammenarbeit vor Ort - dem gemeinsamen "Machen" - entstanden aus Einzelengagements nachhaltig wirksame Kooperationen. Deshalb haben sich beide Regionen unabhängig voneinander dazu entschlossen, das Konzept der Verantwortungspartnerschaften auch nach Ende der Pilotphase weiter zu führen. Aus den Pilotregionen sind somit nachhaltige Verantwortungsregionen entstanden. |
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Weiterführende Informationen: Link zu den Verantwortungspartnern Heilbronn-Franken Link zu den Verantwortungspartnern Saarland Link zum Podcast, der während der Abschlussveranstaltung der Pilotregion Saarland entstand |
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| Viele Grüße aus der Bertelsmann Stiftung, | |
| Birgit Riess | |
| Director Programm Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen | |
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Bertelsmann Stiftung |
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