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| Editorial |
Vertrauen braucht Verantwortung
"Wann, wenn nicht jetzt" ist man versucht ein berühmtes Zitat zu bemühen, um gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise zu beschreiben. Das Vertrauen in die Wirtschaft und deren Führungskräfte schwindet - und das nicht erst seit dem Desaster auf den Finanzmärkten. Bereits im April 2008 sahen laut Allensbach-Institut fast 80 Prozent der Deutschen das Image der Manager beschädigt. Dieses Bild ist nicht besser geworden, im Gegenteil. Auf den wirtschaftlichen Aufschwung zu hoffen und das Problem auszusitzen, ist sicherlich die schlechteste aller Lösungen. Kunden, Mitarbeiter, die Politik, die Medien und nicht zuletzt die Öffentlichkeit - sie alle erwarten, dass sich Unternehmen zu ihrer Verantwortung bekennen und sie wahrnehmen. Glaubwürdigkeit entsteht nur durch eine gute Unternehmensführung, die ökonomische Prinzipien mit den gesellschaftlichen Erwartungen ausbalanciert.
Wir möchten Ihnen aus unserer Arbeit Anregungen geben, wie dies gelingen kann. Ob auf regionaler oder internationaler Ebene: Viele Unternehmen haben gute Ideen entwickelt. Gute Ideen, die es Wert sind, verbreitet zu werden. |
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Mit wenig Mitteln viel Erreichen
"Wir wollen mit unserem Projekt zeigen, dass es unglaublich einfach ist, mit wenig Mitteln viel zu erreichen", meint Hoteldirektor Marc Cantauw. Sein Motto: Nicht lange reden, sondern machen! Das ist das Wichtige. Mit diesen Worten beschreibt er seine ganz persönliche Sicht auf gesellschaftliches Engagement von Unternehmern. Er erzählt eine von neun hervorragenden Erfolgsgeschichten, die wir im Jahr 2008 für Sie recherchiert haben. Lassen Sie sich von Menschen inspirieren, die sich auf den Weg gemacht haben, ihr regionales Umfeld ein Stück lebenswerter zu machen. |
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Weiterführende Informationen: Broschüre Verantwortung. Gemeinsam. Gestalten. Projektprofile der neun Erfolgsgeschichten 2008 "Verantwortung. Gemeinsam. Gestalten.": Veranstaltungsbericht, Film und Reden zur Auszeichnung der Erfolgsgeschichten 2008 |
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Herausforderungen erkennen und anpacken: Vom Einzelengagement zum Verantwortungspartner
Gesellschaftliches Engagement hat in vielen mittelständischen Unternehmen eine lange Tradition. Noch relativ neu ist jedoch der unternehmerische Ansatz des professionellen Managements von Verantwortung und der Beitrag zur Regionalentwicklung. Die Themen des gesellschaftlichen Engagements sind von Region zu Region unterschiedlich. Im Saarland stehen beispielsweise die Themen "Jugend, Technik und Beruf" im Vordergrund. Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlands, ist überzeugt: "Die gegenwärtigen Herausforderungen sind ohne das aktive Engagement seitens der Unternehmer nur schwer zu meistern. Verantwortliches Unternehmertum ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Wandel und wirtschaftlichen Erfolg". Wie dies nicht nur konzeptionell sondern in der Praxis aussehen kann, wird derzeit von fünf Pilotregionen erarbeitet. Erste Ergebnisse sind hierbei: Die Verantwortungspartner-Methode bietet Rahmen und Zielorientierung / Klare Aufgabenverteilung und Verbindlichkeit erleichtern die erfolgreiche Projektarbeit / Vernetzung in der Region eröffnet eine Vielzahl neuer Chancen. |
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Weiterführende Informationen: Verantwortungspartner - gemeinsam für starke Regionen |
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Vertrauen schaffen mit 'Gute Geschäfte'
Möchten Sie erfahren wie es gelingt, auf schnelle, witzige und dennoch seriöse Weise Unternehmen und gemeinnützige Organisationen zusammen zu bringen? Suchen Sie nach Möglichkeiten, sich mit Interessierten in Sachen Kooperation zu vernetzen? Dann laden wir Sie herzlich nach Gütersloh ein! Am 2. und 3. Juni 2009 werden wir über interessante Weiterentwicklungen von "Gute Geschäfte" informieren, die Ergebnisse der bundesweiten Evaluation der Marktplatz-Methode vorstellen und reichlich Gelegenheit zum Austausch bieten. Greifen Sie auf Erfahrungen aus bisher über 50 stattgefundenen Marktplätzen und mehr als 2500 vereinbarten lokalen Kooperationen zurück und melden Sie sich bei Dr. Gerd Placke (gerd.placke@bertelsmann.de) an! |
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Weiterführende Informationen: Zur Übersicht der Marktplätze im deutschsprachigen Raum Vernetzen und austauschen auf xing.com |
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Partner gesucht? Wir vermitteln - weltweit!
Was hat Wein aus Südafrika mit menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu tun? Wie kann ein deutscher Konsument diesen Wein trotz der langen Transportwege ohne schlechtes Gewissen genießen?
Der moderne Verbraucher stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, denn er hat klare Vorstellungen davon, was zum Beispiel die Einhaltung ökologisch und sozial gerechte Produktionsbedingungen angeht. International tätige Unternehmen müssen darüber hinaus auch die Bedürfnisse des Gastlandes und seiner Bevölkerung berücksichtigen. Wie deutsche Unternehmen im Ausland diesen Spagat bei der gesellschaftlichen Verantwortung vollbringen, zeigen aktuell 55 Unternehmensfallstudien und 24 Länderprofile auf dem Portal CSR WeltWeit. |
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Weiterführende Informationen: Unternehmensfallstudie Peter Riegel Weinimport GmbH Länderprofil Südafrika Informationsportal "CSR WeltWeit Deutsche Unternehmen - Global Engagiert" |
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Weitere Service-Leistung für Sie
Im Service-Bereich finden Sie seit kurzem die neue Rubrik "Mediathek". Hier haben wir Filme und Tondokumente für Sie zusammengestellt. Insbesondere die Filme vermitteln auf plastische Art und Weise die Beweggründe für gesellschaftliches Engagement und zeigen daraus entstandene erfolgreiche Beispiele. Wir wünschen Ihnen inspirierende Augenblicke! |
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Weiterführende Informationen: Zur Mediathek |
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| Viele Grüße aus der Bertelsmann Stiftung, | |
| Birgit Riess | |
| Director Programm Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen | |
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Bertelsmann Stiftung |
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